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2008, 3. QUARTAL UND FESTVERANSTALTUNG

acatech in der Diskussion

Das dritte Quartal brachte - jenseits der Festveranstaltung, die ihr eigenes Kapitel erhält - ein vielstimmiges, buntes Medienecho hervor.

Im September stellte acatech Empfehlungen zur Gestaltung der Ingenieurpromotion auf einem Forum vor. Während eines ausführlichen Interviews zum Thema Nachwuchs zeichnet acatech Präsidiumsmitglied Ortwin Renn ein differenziertes Bild vom Problem Nachwuchsmangel. 

Doch die Akademie trägt nicht nur zu Diskussionen bei - sie ist auch Gegenstand reger Auseinandersetzungen. So etwa bei Wikipedia. Hier setzen sich die User mit der Bedeutung der Akademie auseinander: Verdient acatech eine eigene Kategorie für ihre Mitglieder im Onlinelexikon? 

19. September 2008

 

"Freiheit für Doktoranden" - Medienberichte über Empfehlungen zur Ingenieurspromotion

 

Schon direkt zum Forum Ingenieurpromotion am 19. September in Berlin liegen die ersten Berichte zu den Empfehlungen der Akademie vor. Kurz berichtet das unabhängige Hochschulmagazin "duz", ausführlich der Berliner "Tagesspiegel". Anja Kühne, Leiterin des Bildungsressorts, stellt ihren Bericht unter die Überschrift "Freiheit für die Doktoranden". In einem Gespräch mit Projektleiter Michael F. Zäh, geht sie vor allem der Frage nach, ob Warnungen vor einer Verschulung der Promotion berechtigt sind. Ebenfalls Thema des Artikels sind aber auch die Verbesserungsvorschläge der Akademie. 

Zum Artikel im Tagesspiegel

 

Auch in den "vdi nachrichten" werden die Empfehlungen ausführlich vorgestelltt. Andreas Leimbach verfolgt die Diskussionen beim Forum Ingenieurpromotion und bilanziert: "Die jüngst vorgestellten Empfehlungen stoßen bei den Beteiligten meist auf Zustimmung. Offensichtlich ist es acatech gelungen, den Druck zu Veränderungen nicht zu forsch zu formulieren. Denn das Aufkommen neuer Promotionswege abseits der Assistenz-Promotionen sorgt bei vielen Professoren für Unruhe." 

Zum Artikel in den vdi nachrichten

 

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung", deren "Berufe & Chance"-Rubrik selbst derzeit mit einer Vielzahl an Stellenangeboten zeigt, wie sehr qualifizierte Ingenieurinnnen und Ingenieure gesucht werden, berichtet in ihrer Samstags- und Sonntagsausgabe Ende September über die Empfehlungen. Unter der Überschrift "Klares Fazit: Wir sind die Stars der Uni" beschäftigt sich Sebastian Balzter auf leicht ironische Art und Weise mit der Frage, warum keine andere Fächergruppe so viel Aufmerksamkeit auf sich zieht wie die Ingenieurwissenschaften. Gehe es um Machienbau oder Elektrotechnik sei "das ganze Land in Aufruhr, weil an den Ingenieuren doch das wirtschaftliche Wohl und Wehe hängt." Entsprechend groß sei die Zahl der Ratschläge, die auf Studenten und Professoren niederprasseln "- ob ihnen das recht ist oder nicht". Nach einem Streifzug durch die Vorschläge und Ideen von Verbänden und Vereinigungen erwähnt der Autor auch die Empfehlungen der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, in denen Verlauf und Ergebnis der Ingenieurpromotion in Deutschland insgesamt als sehr zufriedenstellend bezeichnet würden. Sebastian Balzter resümiert: "So klingt es also, wenn Stars sich selbst loben."

13. September 2008

 

Beispielhaftes aus der Future Zone

Peter Kopacek ist ein Maschinenbauingenieur aus Österreich, ein Pionier der Robotik, der sich der Robotik schon in den 60ern verschrieben hat. Und er ist Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften - eine Mitgliedschaft, die er als Auszeichnung empfindet. Als der "ORF" ihn ausführlich anlässlich seiner Emeritierung interviewt, erwähnt er die Mitgliedschaft bei acatech, die ihn "unheimlich freut". Und das freut uns. 

20. August 2008

 

Mehr Ingenieurnachwuchs, aber woher?

 

"Die verbreitete Hoffnung, Deutschland könne die fehlenden Ingenieure aus der Welt einladen, halte ich für trügerisch." Das sagte acatech Präsidiumsmitglied Ortwin Renn im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung". acatech hat nicht nur die Ursachen untersucht, sondern auch die vielen Modellprojekte zur Nachwuchsförderung in den Blick genommen- mehr als 1200 wurden gesichtet. Welche Projekte und Initiativen sind besonders viel versprechend? Als wichtigste Anforderung nennt Ortwin Renn im Interview die Kontinuität der Maßnahmen. Ein Nachmittag Unterhaltung mit Experimenten entfache bei jungen Menschen kein nachhaltiges Technikinteresse: "Alle einmaligen Angebote erhöhen allenfalls die Aufmerksamkeit."

7. August 2008

 

Stimme der Medizintechniker

 

Als Stimme der Medizintechniker nimmt das Deutsche Ärzteblatt, ein wichtiges Fachmagazin für Arztpraxen und Krankenhäuser, die Akademie wahr. Mit den "Hot Topics der Medizintechnik" hatte sich acatech erneut dafür eingesetzt, die Zulassungswege für innovative Medizintechnik von unnötigen Hürden zu befreien. Das Ärzteblatt nimmt das Thema auf, weil vor allem kleinere Medizintechnikunternehmen die lange Vorfinanzierungsphasen oftmals nicht überstehen. Der Bericht dazu erscheint im Internetangebot "aerzteblatt.de"

Zum Artikel

26. Juli 2008

 

Ist die Kategorie 'Mitglieder von acatech' schon relevant?

 

Journalisten belegen die Relevanz der Gegenstände ihres Interesses mitunter, indem sie die Anzahl der Funde in einer populären Suchmaschine zum Maßstab nehmen. Dabei sind kleine Eisbären stark im Vorteil.

 

Auch die Mitwirkenden am Online-Lexikon "Wikipedia" sind bestrebt, Relevanz als ordnendes Kriterium in die gemeinsame Arbeit einfließen zu lassen. Das kann zu Diskussionen führen - wie am Beispiel einer hitzigen Diskussion über acatech beispielhaft zu sehen ist. Ist die Kategorie "Mitglieder der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech)" schon relevant genug ist für das Online-Lexikon? Ja, sagt Benutzer 7Pinguine. Nutzer PM3 dagegen erscheint die junge Akademie noch nicht bedeutend genug. Ein Klick auf das Bild führt mitten in die Diskussion.