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2008, 4. QUARTAL

Im Quartal nach der Festveranstaltung bleibt acatech im Gespräch

Schon zu Beginn des neuen Quartals sind ganz unterschiedliche größere Artikel über acatech erschienen. Der Spitzenclusterwettbewerb, dessen Jury acatech Präsident Joachim Milberg leitet, wird ebenso besprochen wie die Auswirkungen der Finanzkrise auf das Innovationsklima in Deutschland sowie die Rolle der Akademie in der Wissenschaftskommunikation technologieorientierter Unternehmen. Die Namen der Zeitschriften dazu: Audimax, Wirtschaftswoche und pr report

Süddeutsche Zeitung, 8. November 2008

 

"Im Club der Doktoranden"

 

Graduiertenschulen: Sind sie Fluch oder Segen für promovierende Ingenieure? Mit dieser Frage beschäftigt sich Tanjev Schultz in der Süddeutschen Zeitung. Einerseits bieten Graduiertenschulen eine umfassende Betreuung der Promovierenden von der Diskussion der Arbeitsergebnisse bis hin zum organisierten Kneipenbesuch für die Doktoranden. Andererseits ist die Ausbildung zum "Dr.-Ing." ein Erfolgsmodell und die jungen Ingenieure sind ein wichtiger Mittler beim Wissenstransfer zwischen Universität und Praxis. Deshalb rät die Akademie zu Reformen im Kleinen und wendet sich gegen eine zu starke Verschulung der Promotion - und der SZ-Redakteur entfaltet diese Argumente auf Grundlage der Empfehlungen zur Ingenieurpromotion, die acatech am 19. September in Berlin vorgestellt hatte.

 

Konstruktion, 6. November 2008

 

Pressegespräch Werkstoffe in Mainz: Verborgene Innovationstreiber 

 

acatech wendet sich mit ihren Empfehlungen und Stellungnahmen nicht zuletzt an die Fachöffentlichkeit, die sich täglich mit den Themen der Akademie auseinandersetzt. Das Fachmagazin Konstruktion nahm die Empfehlungen zur weiteren Verbesserung der Werstofftechnik in Deutschland auf: "Werkstoffe sind wesentliche aber verborgene Innovationstreiber. Sie sind die Grundlage aller Produkte. Deutschland verdankt seine starke Stellung auf den Weltmärkten auch einer starken Position bei den Werkstoffen." So fasst der Springer VDI-Verlag das wichtigste Anliegen der Empfehlungen zusammen und berichtet ausführlich über die Vorschläge der Akademie.

Zum Artikel auf www.konstruktion.de

 

Main-Rheiner Zeitung, 5. November 2008

 

Pressegespräch Werkstoffe in Mainz: Die Beteiligung von acatech als Gütesiegel

 

Die Main Rheiner Zeitung berichtet vom Pressegespräch, das Wissenschaftsministerium Rheinland-Pfalz und acatech ausgerichtet haben. Der "Tag der Technologie" und die sich bis Freitag anschließende Wissenschaftswoche unter dem Motto "Werkstoffe für unser Leben" habe zum Ziel, das wissenschaftliche und ökonomische Potenzial der Werkstoffe zu veranschaulichen. Weiter heißt es in der Zeitung mit Bezug auf Wissenschaftsministerin Doris Ahnen: „Dass die renommierte Deutsche Akademie für Technikwissenschaften ihre Empfehlungen zur Sicherung der starken Stellung Deutschlands bei den Werkstoffen vorstelle, unterstreiche die Bedeutung der Veranstaltung. Die Expertenriege ist sich einig, dass die Wertschöpfungskette "Vom Material zum Produkt" geschlossen werden muss.“

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PR-REPORT, 1. November 2008

 

"Aus dem Labor in die politische Arena"

 

Die Kommunikation technologieorientierter Unternehmen entdeckt zunehmend Wissenschaftler als Zielgruppe: Ein funktionierender Transfer von Know-How zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist ein wichtiger Faktor. Das berichtet der PR-Report und stellt dabei acatech als Plattform für diesen Austausch ausführlich vor. Denn beim Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik seien die Firmen oftmals auf Kooperation mit weiteren Vertretern ihrer Branche angewiesen - für die acatech ein gutes Forum bietet. "Das Konzept scheint zu funktionieren", schreibt  Michaela Ludwig.

 

 

aud!max Ing., 1. November 2008

 

Den Spitzenclusterwettbewerb erklärt

 

Mit 600 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung Deutschlands Spitzencluster, die in einem Wettbewerb ermittelt werden. Spitzencluster? Das Magazin "aud!max Ing.", eine Karrierezeitschrift für junge Ingenieure, fragte nach bei acatech Präsident Joachim Milberg. "Anreize für Wissenschaft und Wirtschaft, gemeinsam vorhandene Stärken auszubauen" sind nach seinen Worten ein zentrales Anliegen des Wettbewerbs: "Er will nur die besten Cluster fördern, fragt nicht nach Branche oder Herkunft."

Wirtschaftswoche, 1. November 2008

 

Nicht am falschen Ende sparen

 

Die Wirtschaftswoche stellt acatech Präsident Joachim Milberg als "Innovationspolitischen Berater der Bundesregierung" vor. Politikberatung ist eine der wichtigsten Aufgaben der Akademie und ihrer Präsidenten Joachim Milberg und Reinhard Hüttl. „Wir müssen aufpassen, dass der positive Trend nicht kippt. Wir werben seit Jahren dafür, das junge Leute Ingenieur, Naturwissenschaftler oder Informatiker werden. Wenn sich die Einstellungschancen verschlechtern, darf sich niemand wundern, wenn sich die jungen Leute wieder von diesen Ausbildungs-und Studiengängen abwenden – und der Mangel in ein paar Jahren noch größer ist“, sagt Joachim Milberg. Denn schon jetzt gebe Deutschland vergleichsweise wenig aus, insbesondere die Bildungsausgaben seien zu niedrig. 

 

Zum Artikel auf www.wiwo.de