Rund um die Festveranstaltung gehen die Uhren für acatech schneller. Mit der Kanzlerin zu Gast, einem erfolgreichen Jahr im Rücken und neuen Aufgaben im Blick - die jüngste Akademie, die gleichzeitig die älteste nationale Akademie ist, war Thema in vielen Medien. Dazu trug auch der PUNKT Journalistenpreis bei, der traditionell auf der Festveranstaltung vergeben wird und in diesem Jahr hochwertige Einsendungen und darunter hervorragende Siegertexte und -fotos aufwies. Grund genug, der Festveranstaltung ihr eigenes 'Quartal' zu geben.
23. Oktober 2008
PUNKT 2008 - Preis für Technikjournalismus
Kugelblitze gehören zu den faszinierensten und zugleich rätselhaftesten Erscheinungen. Lange wurden sie als Hirngespinste abgetan, Fotografien als Fälschungen entlarvt. acatech - Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften hat ein Foto von Norbert Michalke mit dem PUNKT - Preis für Technikjournalismus ausgezeichnet. Die Tageszeitung "Die Welt" nimmt das zum Anlass, über das Phänomen Kugelblitz und den Preisträger zu berichten.
Zum Artikel in der Berliner Morgenpost
Wenn Autoren eines Hauses ausgezeichnet werden, freut das auch die Redaktion. So berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" in der Ausgabe vom 22. Oktober über die Auszeichnung ihres Redakteurs Georg Küffner, der den PUNKT in der Kategorie Tageszeitung gewonnnen hat.
Tanja Krämer, erste Preisträgerin des Journalistenpreises, eine junge Journalistin, die in der Sparte Wochenzeitungen und Magazine die PUNKT-Jury überzeugen konnte, hat ihren preisgekrönten Text für "Spektrum der Wissenschaft" verfasst - eine Tatsache, auf die man in Heidelberg natürlich gern verweist.
22. Oktober 2008
Merkel: Unser Wohlstand hängt von unserer Innovationskraft ab
Als Ehrengast traf Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Festveranstaltung auf ein interessiertes Publikum - und die Kameras und Objektive von TV-Teams und Fotografen sowie die Notizblöcke der Journalisten. In ihrer Rede betonte die Kanzlerin, dass Bildung, Forschung und Innovation der Schlüssel zum Erfolg eines Landes darstellen. Das berichtet am folgenden Tag die Nachrichtenagentur "Reuters". Die Agentur zitiert die Kanzlerin mit den Worten: "Ich bin der festen Überzeugung, dass Deutschland seine Position in der globalisierten Welt nur dann festigen kann, wenn wir der Innovation einen hohen Stellenwert einräumen."
Im Fernsehen ist die Kanzlerin am folgenden Tag auch bei ihrem Auftritt während der acatech Festveranstaltung zu sehen. Wenige Stunden vor dem Bildungsgipfel rückt das "ZDF Morgenmagazin" die Kanzlerin viermal von kurz vor sechs Uhr an groß ins Bild - für jeweils 6,33 Sekunden.
21. Oktober 2008
"Zukunft heißt Innovation, Bildung und Nachwuchs"
Am Tag der Festveranstaltung bringt das "Deutschlandradio Kultur" in seiner Informationssendung "Ortszeit" um 6:50 Uhr ein Interview mit acatech Präsident Joachim Milberg. Moderatorin Birgit Kolkmann geht in dem Interview auch der Frage nach, wie es gelingen kann, mehr Nachwuchs für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu gewinnen.
acatech Präsident Joachim Milberg sieht neben mehr Investitionen in Bildung insgesamt vor allem drei Ansatzpunkte: "Ich glaube, wir müssen es schaffen, das Thema Technik, Naturwissenschaft noch stärker in unserer Gesellschaft als positive Chance auch für Berufswege zu verankern. Und ich denke, wir müssen weiterhin erkennen, dass wir möglicherweise viel früher in der Bildungskette anfangen müssen, Begeisterung für Technik zu wecken. Und ein dritter Punkt mag sein, es ist ja ein vielschichtiges Thema, dass es uns gelingen muss, mehr Frauen auch für technische und naturwissenschaftliche Studienrichtungen zu gewinnen."
20. Oktober 2008
"Zukunftsinvestitionen helfen uns aus der Finanzkrise"
In einem Interview mit "SPIEGEL ONLINE" das zwei Tage vor dem Bildungsgipfel von Bund und Ländern im Internet erscheint, warnt acatech Präsident Joachim Milberg davor, auf die Wirtschaftskrise mit Einsparungen bei den Zukunftsinvestitioenn zu reagieren.
Der acatech Präsident sagt im Interview mit Redakteur Christian Schwägerl: "Wenn es lichterloh brennt, muss man löschen. Politik und Wirtschaft sollten sich aber die Löschmittel gut einteilen. Denn wenn sich der Rauch des Großbrandes verzogen hat, treten die alten Brandherde wieder zutage. Deshalb wäre es fatal, wenn wir jetzt wie in früheren Wirtschaftskrisen zyklisch reagieren würden und anfingen, bei der Forschung und bei den Bildungsausgaben zu sparen."
27. Oktober 2008
"Die fetten Jahre sind vorbei?!"
Das Interview des acatech Präsidenten in „Spiegel Online“ ist im Internet gleich aufgegriffen worden. Im Gründerportal „deutsche-startups.de“ verweist Dirk Kowalski, Geschäftsführer von Seedkontor, auf einige Aussagen aus dem Interview. Auch er ist der Meinung, dass gerade in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten neue Ideen und innovative Technologien helfen können, „die entscheidenden Impulse für den nächsten Aufschwung zu geben“.
20. Oktober 2008
Kompetente Politikberatung und der Wert der Unabhängigkeit
Das Magazin "IQ - Wissenschaft und Forschung" des Bayerischen Rundfunks widmet sich aktuellen Themen rund um Wissenschaft und Wissenschaftspolitik. Für die Sendung am 20. Oktober hat Redakteurin Jeanne Turczynski acatech Präsident Reinhard Hüttl zum Interview geladen. Unmittelbar vor einer acatech Präsidiumssitzung in Berlin wird das Gespräch im ARD-Hauptstadtstudio an der Wilhelmstraße 67 aufgezeichnet und am Abend ausgestrahlt. Schwerpunkt des Interviews sind die besonderen Merkmale einer Akademie der Technikwissenschaften und die Sicherung der Unabhgängigkeit der Arbeit.
Als Podcast steht das Interview als zweiter Beitrag der Sendung vom 20. Oktober im Internet zur Verfügung.
16. Oktober 2008
"Querdenker gefragt"
Zwei Drittel der jährlich in F&E investierten Mittel werden von der Wirtschaft aufgebracht. Normalerweise forschen die Fachleute in den Unternehmen im Verborgenen. acatech und "Die ZEIT" haben die Türen zu exzellenter Forschung und Entwicklung für ein gemeinsames Fotoprojekt mit einigen Unternehmen aus dem Senat der Akademie einen Spalt geöffnet; der Fotograf Thomas Ernsting hat die Eindrücke in eindrucksvollen Fotos festgehalten.
In einem Interview mit Andreas Sentker spricht acatech Präsident Joachim Milberg über die besondere Bedeutung von Forschung und Entwicklung in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten und den Wert der Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.
22. Oktober 2008
"Man kann etwas bewegen!" - Reinhard Hüttl im Tagesspiegel-Portrait
Über das Leben eines Forschungsmanagers berichtet Ralf Nestler in einem Portrait für den "Tagesspiegel". Der portraitierte Forschungsmananger ist Reinhard Hüttl, seit kurzem neben Joachim Milberg auch Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, im Hauptberuf aber "Wissenschaftlicher Vorstand im Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches Geoforschungszentrum." So ist auch das Interview von den Kollegen im GeoForschungsZentrum betreut worden.
Dass die Arbeit ihm Spaß mache, müsse der Wissenschaftler gar nicht erwähnen, findet Ralf Nestler: "Mit seiner mitreißenden Art gewinnt Hüttl nicht nur im Forschungsministerium, sondern auch in den Akademien und Fachgesellschhaften, an denen er beteiligt ist."
Dass Reinhard Hüttl jetzt die Arbeit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften als Präsident gestaltet, berichten die "Potsdamer Neuesten Nachrichten". Reinhard Hüttl hat es sich in seiner Rolle als acatech Präsident insbesondere vorgenommen "die inhaltliche Arbeit der Akademie [zu] stärken.", heißt es in der Ausgabe vom 22. Oktober 2008.
22. Oktober 2008
Henning Kagermann ist neuer acatech Vizepräsident
Das "manager magazin" informiert vorab in seiner Online-Ausgabe über eine Personalie: Zum neuen Präsidium der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften gehört auch Henning Kagermann, Co-Vorstandsschef des Software-Unternehmens SAP AG. Er wird die Arbeit als Vizepräsident unterstützen. Fachinformationsdienste der IT-Branche, Agenturen und Zeitungen von der "Rhein-Neckar-Zeitung" bis zum "Jeverschen Wochenblatt" schreiben über Veränderungen, die die Akademie zwei Tage zuvor selbst bekannt gegeben hatte.
Zum Artikel im manager magazin online
22. Oktober 2008
Bundespräsident Horst Köhler wird Schirmherr von acatech
Einen Tag vor der Festveranstaltung, zu der die Bundeskanzlerin als Ehrengast erwartet wird, gibt Bundespräsident Horst Köhler seine Entscheidung bekannt, die Schirmherrschaft von acatech zu übernehmen. Dies berichtet unter Bezugnahme der Pressemitteilung von acatech beispielsweise die "Rheinische Post" in ihrer Ausgabe vom 22. Oktober.