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2010, 1. Quartal

Mit dem Elektromobil ins Jahr 2010

Der Beginn des neuen Jahres stand ganz im Zeichen der Batterie. Deutschland nicht als Leitmarkt sondern als Leitanbieter für Elektromobilität – das war der Tenor einer vielbeachteten acatech Studie, die breite Resonanz in der Presselandschaft hervorrief. In der Untersuchung, die am 21. Januar auf dem „Forum Elektromobile Stadt“ in Stuttgart vorgestellt wurde, distanzieren sich die Studienautoren von der populären Forderung nach staatlichen Anreizen für Elektrofahrzeuge. Diese würden vor allem einkommensstarken Bevölkerungsschichten zu Gute kommen, die sich ein teures elektrisch betriebenes Zweit- oder Drittauto leisten könnten. Nachhaltiger seien vielmehr Investitionen in Forschung und Entwicklung, Infrastruktur sowie in die Weiterentwicklung von Fahrzeugkomponenten, etwa dem Akku.

Spiegel, 29. März 2010

 

Die Wolkenschieber

 

acatech Präsident Reinhard Hüttl wird im Zusammenhang mit der Glaubwürdigkeitskrise der Klimaforschung ausführlich im Spiegel zitiert: "Wissenschaftler dürfen sich ihren Thesen niemals so ergeben, dass sie nicht mehr in der Lage sind, sie im Lichte neuer Erkenntnisse zu widerlegen.[...] Wenn sich bewahrheitet, was über die Affäre in England bekannt wurde, dann wäre das eine Katastrophe für die Klimaforschnug insgesamt." Wissenschafler des UN-Klimarates (IPCC) hatten fehlerhafte Prognosen über die Erwärmung der Erde veröffentlicht.

 

 

 

VDI-Nachrichten online, 26. Februar 2010

 

Autoindustrie gerät immer mehr unter Strom

 

Ein ausführlicher Beitrag der VDI-Nachrichten greift die acatech Stellungnahme Elektromobilität rund einen Monat nach ihrer Veröffentlichung am 21. Januar auf. Der Artikel rückt insbesondere die Herausforderungen in den Vordergrund, die sich aus dem „Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität“ der Bundesregierung ergeben. So zitiert Redakteurin Herta Paulus im Zusammenhang mit der Forderung nach besserer Grundlagenforschung und der Ausbildung von Fachkräften aus der Stellungnahme: "Im Bereich der Graduiertenausbildung (Masterstudiengänge) wird eine Anpassung der Lehrinhalte erforderlich sein, da Maschinenbau, Elektrotechnik und IKT noch stärker ineinandergreifen werden.

 

 

Bericht auf vdi-nachrichten.com

 

DIE ZEIT online, 18. Februar 2010

 

Intel-Chef verteidigt Online-Vernetzung

 

„Intel-Chef verteidigt Online-Vernetzung“: So titelt eine Reihe von überregionalen und regionalen Zeitungen sowie Online-Portalen, nachdem eine ähnlich lautende Meldung über den dpa-Ticker gelaufen ist.  Das Pressegespräch „Cyber Physical Systems“, bei dem neben acatech Präsident Henning Kagermann und Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik Paul S. Ottelini, CEO von Intel, Frage und Antwort stand, zeitigt ein großes Medieninteresse und –Echo. Thema der Veranstaltung: Das von acatech angestoßene Projekt für ein „Integriertes Forschungskonzept Cyber-Physical Systems“ –  die nächste Generation eingebetteter softwareintensiver Systeme.

 Bericht auf DIE ZEIT.de

Bericht auf Computerwoche.de

Bericht auf Focus.de

Bericht auf  Handelszeitung.ch

Bericht auf ITR Manager.com

Bericht auf Welt.de

Bericht auf ntv.de

Bericht auf stern.de

Videobeitrag auf elektroniknet.de

 

FAZ.net, 17. Februar 2010

 

"Wer zaubert Biosprit aus dem grünen Topf?"

 

Dass Mikroalgen zur Energiequelle der Zukunft werden können, bezweifelt Joachim Müller-Jung, Ressortleiter Natur und Wissenschaft: Dass der Kraftstoffgewinn aus Bioreaktoren weniger an ein „biotechnologisches Wunder“ grenze, sondern eher ein „vorzeigbares grünes Spekulationsobjekt“ sei, begründet Müller-Jung mit den hohen Kosten und dem gewaltigem Aufwand, der mit dieser Technologie verbunden ist. Als optimistischen Beitrag in der Debatte zitiert er den acatech Diskussionsband „Biotechnologische Energieumwandlung“, den er irrtümlicher Weise als „Gutachten“ bezeichnet. Darin heißt es „Wenn ausreichend Mittel zur Verfügung gestellt werden, sind die Voraussetzungen gut, dass die Produktion von Biodiesel aus Mikroalgen in Mitteleuropa in den nächsten zwei bis drei Jahren auch in größerem Maßstab unter ökonomisch sinnvollen Bedingungen technisch verwirklicht werden kann.

 

 

Bericht auf faz.net

Handelsblatt online, 11. Februar 2010

 

Industrie attackiert Doktorandenschulen

 

BERLIN. Promotionen werden zunehmend in "Graduiertenschulen" oder "Doktorandenkollegs" absolviert. Das aber "drängt die klassische Assistenz-Promotion in den Hintergrund", warnt etwa der Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Manfred Wittenstein. Zum Schaden der Unternehmen: "Es ist alarmierend, denn diese Assistenten arbeiten eng mit der Wirtschaft zusammen und lernen dabei auch noch Projektmanagement, das sie später in Unternehmen dringend brauchen", sagte er dem Handelsblatt. Vor allem die Ingenieurpromotion dürfe keinesfalls verschult werden.

 

 

Bericht auf handelsblatt.com

 

Focus online, 1. Februar 2010

 

„Dann sind die Kollegen irritiert“

 

Joachim Hirzel und Alexandra Kusitzky gehen im Gespräch mit acatech Präsident Henning Kagermann der Frage nach, wo die Zusammenarbeit zwischen deutschen und indischen Unternehmen anspruchsvoll ist – aber auch, welche Vorzüge indische IT-Kräfte manchen deutschen Kollegen voraus haben. Zwar sei der Koordinationsaufwand höher. Gleichwohl stellt Henning Kagermann die produktive Rolle solcher Partnerschaften heraus – unter dem Strich lohnen sie sich oft. Denn deutsch-indische Kooperationen sind längst Kooperationen auf Augenhöhe, auch in Forschung und Entwicklung. Deshalb hat acatech ein Projekt ins Leben gerufen, das deutsch-indische F&E-Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen fördern soll. Ein Interview in ähnlicher Fassung erschien auch in der gedruckten Ausgabe des Focus.

 Bericht auf Focus online

Stuttgarter Nachrichen, 21. Januar 2010

 

Keine Prämie beim Kauf von Elektroautos

 

„Wie kann Deutschland auf dem Gebiet der Elektroautos weltweit führend werden?“ So fasst die Stuttgarter Zeitung das Anliegen einer acatech Stellungnahme zur Elektromobilität zusammen, die am 21. Januar in Stuttgart präsentiert wurde. Klaus Zintz von den Stuttgarter Nachrichten führte zu diesem Anlass ein Hintergrundgespräch mit acatech Vizepräsident und Studienleiter Dieter Spath. Auch „DIE ZEIT“ und das Fachmagazin „Auto Motor und Sport“ berichten umfassend über die Ergebnisse, zu denen acatech und mitwirkende Institutionen gelangen: Bedeutsamer, als staatliche Subventionen in einen Leitmarkt Elektromobilität fließen zu lassen, ist es, Deutschland zu einem Leitanbieter für den Bau von elektronisch betriebenen Fahrzeugen zu machen.
 

 

Bericht auf Stuttgarter Zeitung online

Bericht auf ZEIT online

Bericht auf Auto Motor und Sport online

Handelsblatt online, 20. Dezember 2010

 

Einheitliche Linie bei Elektroauto-Förderung

 

Leitanbieter statt Leitmarkt, Förderung von Forschung und Entwicklung statt Kaufsubventionen: Die Position der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften nehmen Medienberichte zum „Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität" der Bundesregierung häufig auf. Daniel Delhaes vom Handelsblatt etwa zitiert acatech Präsident Henning Kagermann: „Wenn wir in der Elektromobilität Spitze sein wollen, müssen wir in Forschung und Entwicklung investieren. Wir müssen die Ausrichtung der Hochschulbildung anpassen und integrierte Forschungscluster schaffen.“ Neben einer Reihe von Online-Beiträgen beziehen sich auch die „Frankfurter Rundschau“, der „Tagesspiegel“ und „REUTERS DEUTSCHLAND“ auf die Stellungnahme der Akademie.

 Bericht auf Handelsblatt online

Bericht auf Frankfurter Rundschau online

Bericht auf Tagesspiegel online

Bericht auf REUTERS DEUTSCHLAND online