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Archiv Presseinfo und News

RFID muss in Deutschland stärker gefördert werden

,

10. Oktober 2006

acatech empfiehlt in einer Stellungnahme, die Potenziale der RFID-Chiptechnologie für den Wirtschaftsstandort Deutschland zu nutzen.

 

München/Berlin, 26. September 2006. acatech, der Konvent für Technikwissenschaften der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, befasst sich in der heute veröffentlichten Stellungnahme „RFID wird erwachsen“ mit den enormen wirtschaftlichen Chancen der Radiofrequenz-Identifikation (RFID). Die Technologie steht kurz vor dem Durchbruch und Deutschland hat eine gute Ausgangsposition, um sich in diesem Gebiet an die Weltspitze zu setzen. Doch dafür sind jetzt erhöhte Anstrengungen notwendig. Die Stellungnahme enthält hierzu eine Reihe von konkreten Handlungsempfehlungen für Industrie, Wissenschaft und Politik.

RFID ist von zentraler Bedeutung für den technologischen Wandel in Produktion, Logistik und Handel. Die Technik ermöglicht unter anderem die Optimierung von Prozessen und Lieferketten. Dem privaten Verbraucher ist sie noch weitgehend unbekannt, obwohl bereits zahlreiche Anwendungen im Alltag existieren, wie etwa berührungslose Skipässe oder Wegfahrsperren beim Auto. Die veröffentlichte Stellung-nahme skizziert die breiten Anwendungsfelder der RFID-Technologie und ihre wesentlichen Stärken. Eingehend werden die Herausforderungen geschildert, die bei ihrer Weiterentwicklung und Nutzung noch zu bewältigen sind. Das Papier wurde von einer Arbeitsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter, Universität Bremen und Leiter des acatech Themennetzwerks Informations- und Kommunikationstechnologie, erarbeitet.

„Die Technologie wird sich aufgrund ihrer Vorteile durchsetzen und andere Länder treiben die Entwicklung von RFID jetzt massiv voran. Darum können wir uns nicht auf unseren guten Forschungsleistungen aus-ruhen“, mahnt Scholz-Reiter. Der Stellungnahme zufolge bedarf es der koordinierten Zusammenarbeit von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zur beschleunigten Weiterentwicklung von RFID. Zentrale Vorausset-zung ist ein verstärkter Einsatz von RFID in der Wirtschaft, da so die Einführungskosten gesenkt und das Angebot zunehmen kann. Deshalb sollten RFID-Systeme auch in einem möglichst breiten Spektrum an Industriebereichen und Prozessebenen erprobt werden. Dabei ist auch eine branchenübergreifende Weiterentwicklung wichtig. Darüber hinaus müssen die Forschungsinvestitionen gesteigert und die bereits bestehenden Forschungsschwerpunkte an den Universitäten ausgebaut werden. Zusätzlich sollte die neue Technologie Bestandteil der Ausbildung an Universitäten sein und eventuell neue Ausbildungsangebote geschaffen werden. Schließlich werden weitere staatliche Initiativen zur Verbreitung der Technologie, wie zum Beispiel die Einführung des elektronischen Reisepasses, gefordert.

Voraussetzung für den Erfolg von RFID ist auch die Lösung von Datenschutzproblemen durch geeignete technische und rechtliche Lösungen. Um hier Ängsten vorzubeugen, sollte bei der Nutzung von RFID Transparenz herrschen. Experten können durch rasche und umfassend Aufklärung für ein besseres Ver-ständnis der Technik eine breite Akzeptanz sorgen. „Hier haben wir eine große Chance - denn bisher weiß in der Öffentlichkeit kaum jemand etwas mit RFID anzufangen“, so Scholz-Reiter.


Pressekontakt
Klaudia Kunze
acatech
Telefon 089 52 03 09 40
Fax 089 5 20 30 99
E-mail: kunze@acatech.de
Hofgartenstraße 2
80539 München
Deutschland

Diese Dokumente können hier heruntergeladen werden:
Stellungnahme RFID wird erwachsen_2006-09.pdf (233.330 bytes)



acatech – Konvent für Technikwissenschaften der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften e.V.

acatech wurde im Februar 2002 als gemeinnütziger Verein ins Leben gerufen und vertritt die Interessen der Technikwissenschaften in selbstbestimmter, unabhängiger und gemeinwohlorientierter Weise im In- und Ausland. Der Arbeitsakademie gehören 255 Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft an, deren ausgewiesener Sachverstand die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit relevanten Technikthemen ermöglicht. Um die Akzeptanz des technischen Fortschritts in Deutschland zu fördern, veranstaltet acatech Symposien, Foren, Podiumsdiskussionen sowie Workshops zu Zukunftsthemen und richtet sich mit Studien, Empfehlungen und Stellungnahmen an die Öffentlichkeit. Präsident von acatech ist Prof. Dr.-Ing. Joachim Milberg, den Vorsitz des Senats, der die Akademie bei der strategischen Ausrichtung unterstützt und dem namhafte Persönlichkeiten aus Industrie, Wissenschaft und Politik angehören, hat Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Roman Herzog inne. Auf internationaler Ebene wirkt acatech im European Council of Applied Sciences, Technologies and Engineering (Euro-CASE) und im International Council of Academies of Engineering and Technological Sciences (CAETS) mit.