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Aktuelles Thema, Presseinformationen und News

acatech auf dem World Intelligent Manufacturing Summit in China

Auf dem World Intelligent Manufacturing Summit in Nanjing diskutierten Experten u.a. das Thema Industrie 4.0. Foto: acatech

Nanjing, China,

8. Dezember 2017

Wie Unternehmen den Einstieg in die Industrie 4.0 vollziehen können, war Leitthema des zweiten World Intelligent Manufacturing Summit vom 6. bis 8. Dezember im chinesischen Nanjing. Die landesweit wichtigste Industrie 4.0-Konferenz mit mehr als 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird vom chinesischen Wirtschaftsministerium, der Provinzregierung Jiangsu und der Chinese Academy of Engineering ausgerichtet. Auch Vertreterinnen und Vertreter von acatech waren vor Ort.

 

Akademiemitglied Frank Behrendt (TU Berlin) verwies in seinem Vortrag darauf, dass Industrie 4.0 zu disruptiven Veränderungen in der Wirtschaft führen werde, die Einführung jedoch in Stufen erfolgen werde. Angesichts einer bevorstehenden vierten industriellen Revolution sei Abwarten keine Option. Violett Zeller (RWTH Aachen) stellte anschließend den acatech Industrie 4.0 Maturity Index vor, den Günther Schuh, Henning Kagermann, Jürgen Gausemeier, Reiner Anderl, Wolfgang Wahlster und Michael ten Hompel zur Hannover Messe 2017 veröffentlicht hatten. Das sechsstufige Reifegradmodell bietet Unternehmen Orientierung in der digitalen Transformation und ermöglicht das Entwickeln einer individuellen Roadmap für die Einführung von Industrie 4.0. Ein neu gegründetes „Industrie 4.0 Maturity Center“ unterstützt Unternehmen bei der Anwendung des acatech Maturity Indexes.


In einer Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus internationalen Technologieunternehmen, Wissenschaftsakademien und Politik unterstrich Johannes Winter (acatech Geschäftsstelle) die Bedeutung datengetriebener Innovationen von Geschäftsmodellen in allen Industrien. Smart Services würden die gegenwärtig dominierenden Produkte und Dienstleistungen von der Stange ablösen. Die Anbieter von Smart Services würden künftig in digitalen Ökosystemen agieren, in denen sie mit Unternehmen und Forschungspartnern unterschiedlicher Größe, Spezialisierung und Branche kooperieren, so Winter. Das führe zu disruptiven Änderungen bei Wertschöpfungsarchitektur, Nutzenversprechen und Erlösgenerierung für alle Akteure im Wertschöpfungsnetzwerk.


Alle Redner hoben die besondere Bedeutung der deutsch-chinesischen Kooperation hervor. Vor 45 Jahren nahmen China und Deutschland ihre diplomatischen Beziehungen auf. Heute ist das Reich der Mitte der größte Handelspartner Deutschlands. Der World Intelligent Manufacturing Summit bietet daher die Gelegenheit, die Herausforderungen der digitalen Transformation transnational zu diskutieren und die Beziehungen beider Länder zu vertiefen.





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