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Christoph Uhlhaas

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Böden ohne Grenzen - Landnutzung und Bodenschutz als Herausforderungen im baltischen Raum

Franz Makeschin, Präsident von Soil Group im Akadmienverbund Euro-CASE (Foto: Universität Rostock)

Berlin,

13. September 2013

Im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft am 12. September 2013 in Rostock diskutierten internationale Wissenschaftler über den Schutz der Böden im Baltikum. Partner der Tagung „Die Landnutzung und Bodenschutz als Herausforderungen im baltischen Raum“ waren acatech und die Universität Rostock.

 

Gesunde Böden sorgen für einen reibungslosen Stoffkreislauf. Sie filtern Schadstoffe aus Niederschlagswasser, verteilen Nährstoffe und sind die Grundlage für jegliche Produktion von Nahrungsmitteln, Bioenergie und pflanzlichen Rohstoffen. Im Baltikum dominieren Tieflandeinzugsgebiete, die von zahlreichen Stand- und Fließgewässern und der Ostsee geprägt sind. Die intensive Landwirtschaft in der Region gefährdet dort die Gesundheit der Böden und der angrenzenden Gewässer. Das Gleichgewicht droht zu kippen, dauerhafter Bodenverlust kann die Folge sein.

 

Franz Makeschin, Präsident von Soil Group im Akadmienverbund Euro-CASE (The European Council of Academies of Applied Sciences, Technologies and Engineering), acatech Mitglied und Professor für Bodenkunde und Bodenschutz an der Technischen Universität Dresden leitete die Veranstaltung. Er hatte die acatech Projektgruppe „AG Boden- und Landmanagement” geführt, die in ihrer Erklärung vom Januar 2013 empfahl, die Bedeutung von Böden als endlicher Georessource stärker in wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Kontext zu sehen und bei der immer intensiveren Nutzung der Böden den Erhalt ihrer unverzichtbaren Ökosystemdienstleistungen zu berücksichtigen. Dafür muss der Position zu folge das vorhandenen Fachwissen gebündelt und die institutionelle Zusammenarbeit in Deutschland transdisziplinär gefördert werden.