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Susanne Gokus

Stellv. Leiterin Themenschwerpunkt Bildung und Fachkräfte / Wiss. Referentin
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Aktuelles Thema, News

Bildungskonferenz „Deutschland intelligent vernetzt“ – Eröffnungspanel mit Dieter Spath

Marco Wagner, Dieter Spath, Christian P. Illek und Brigitte Zypries (v.l.n.r.) diskutierten am 6. Juni über Potenziale der Digitalisierung und beruflichen Qualifizierung (Foto: DIV-Bildungskonferenz, Fokusgruppe „Intelligente Vernetzung“)

Berlin,

6. Juni 2017

Auf der Bildungskonferenz „Deutschland intelligent vernetzt“ am 6. Juni in Berlin diskutierten unter anderem Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries und acatech Präsident Dieter Spath über Potenziale der Digitalisierung und beruflichen Qualifizierung. Spath sprach sich unter anderem dafür aus, den Weiterbildungsaspekt in öffentliche Projektförderungen zu integrieren.

 

Die Digitalisierung erfordert neue Innovationspartnerschaften und neue Formen der beruflichen Qualifizierung. Die Konferenz „Deutschland intelligent vernetzt“ im Vorfeld des Digital-Gipfels der Bundesregierung stellte deshalb die Potentiale der Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Bildungseinrichtungen und Startups für die Aus- und Weiterbildung vor dem Hintergrund der Digitalisierung in den Mittelpunkt. Auf dem Eröffnungspanel diskutierten Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries, Christian P. Illek, Personalvorstand der Deutschen Telekom AG und Mitglied des HR-Kreises von acatech und Jacobs Foundation, Marco Wagner, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor von Airbus Operations GmbH, sowie acatech Präsident Dieter Spath. Sie waren sich darüber einig, dass Unternehmen den Strukturwandel früh angehen und vor allem kleine und mittelständische Unternehmen bei der Entwicklung neuer Weiterbildungsformate noch stärker unterstützt werden müssen.

 

Dieter Spath, Arbeitswissenschaftler und ehemaliger CEO der Wittenstein AG, ist seit Februar 2017 acatech Präsident. Er setzt sich für eine Innovationsoffensive ein, die besonders auf den Mittelstand abzielt. Ein branchenübergreifendes nationales Kompetenz-Monitoring könnte nach seinen Worten Durchbruchpunkte der Verbreitung neuer Technologien frühzeitig herausarbeiten und die Entwicklung entsprechender neuer Weiterbildungskonzepte „just-in-time“ ermöglichen. Digitale Angebote würden helfen, den entsprechenden Content bereitzustellen.

 

Anlässlich des Digital-Gipfels 2017 am 12. und 13. Juni in Ludwigshafen organisierte die Fokusgruppe „Intelligente Vernetzung“ die Bildungskonferenz „Deutschland intelligent vernetzt“ gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). acatech wird auf dem Digital-Gipfel Anwendungsbeispiele aus dem Bereich „Smart Services“ und eine systematische Aufarbeitungen von IT-Plattformen für die Smart-Service-Welt vorstellen.

 

Mit dem Thema der Bildungskonferenz setzt sich acatech in vielfältiger Weise auseinander. Schon im grundlegenden Konzept Industrie 4.0 betonte die Akademie die Bedeutung der Aus- und Weiterbildung. Sie ist ein Schlüssel für die Stärkung guter Arbeit durch die Digitalisierung. In der 2016 veröffentlichten Kompetenzentwicklungsstudie warnt acatech vor einer doppelten digitalen Kluft – zwischen unterschiedlich ausgebildeten Arbeitskräften und zwischen großen und kleineren Unternehmen. Gemeinsam mit der Böckler-Stiftung organisiert acatech eine Workshopreihe zur Zukunft der Arbeit, die Wissenschaft, Wirtschaft und Gewerkschaften ins Gespräch bringt. Im HR-Kreis – Forum für Personalvorstände zur Zukunft der Arbeit bringen acatech und die Jacobs Foundation hochrangige Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft zu einem Strategiedialog zusammen, der auf die Sicherung innovationsrelevanter Kompetenzen in Deutschland abzielt. Ende Juni 2017 präsentieren die Mitglieder ihre aktuellen Ergebnisse. Gemeinsam mit dem BDI und der Hans-Böckler-Stiftung arbeitet acatech an einem Piloten für ein Nationales Kompetenz-Monitoring.