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Stefanie Baumann

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Presseinformationen und News, Aktuelles Thema

IT-Gipfel: Brigitte Zypries stellt neues acatech Projekt zu Smart Services und digitalen Plattformen vor

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung des IT-Gipfels am 18. November 2015 in Berlin stellte Brigitte Zypries (links), Parlamentarische Staatssekretärin beim BMWi, das neue acatech Projekt „Digitale Serviceplattformen“ vor. (Foto: BMWi\Espen Eichhöfer)

Berlin,

20. November 2015

Auf dem IT-Gipfel 2015 hat Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin beim BMWi, das neue acatech Projekt „Digitale Serviceplattformen“ vorgestellt. Das Folgeprojekt des Arbeitskreises Smart Service Welt untersucht die Entwicklung und Umsetzung intelligenter Dienstleistungen und die dafür notwendigen digitalen Plattformen. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung des IT-Gipfels am 18. November in Berlin diskutierte Zypries mit Vertretern des Arbeitskreises die Rolle von Smart Services in der Industrie 4.0 und die Veränderungen der Arbeitswelt.

 

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen seit 2014 im Rahmen des Technologiewettbewerbs Smart Service Welt. Das von Brigitte Zypries angekündigte acatech Projekt „Digitale Serviceplattformen“ knüpft daran an: Es zeigt an konkreten Beispielen auf, wie bereits heute auf Basis bestehender digitaler Plattformen neue datenbasierte Dienste geschaffen werden.

 

Das acatech Projekt „Digitale Serviceplattformen“ unter Leitung von acatech Präsident Henning Kagermann und Frank Riemensperger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Accenture Deutschland, startete im November 2015. Zu den Themen „Digitale Bildung und Qualifikation“ sowie „Technologische Enabler“ wird der Arbeitskreis Smart Service Welt von zwei Expertengruppen beraten. Erste Ergebnisse werden voraussichtlich im Frühjahr 2016 veröffentlicht.

 

Smart Services sind individuelle Produkt-Service-Pakete. Dank vernetzter Gegenstände, Geräte und Maschinen sind damit völlig neue Geschäftsmodelle möglich. Über ein Smartphone lassen sich bereits heute öffentliche Verkehrsmittel, Taxi, Carsharing und Co zu einer umfassenden Mobilitätslösung kombinieren. Die Anbieter solcher Smart Services besetzen die Schnittstelle zum Kunden und erhalten die Hoheit über den vielleicht wichtigsten Rohstoff unserer Zeit: Die Daten der  intelligenten Geräte und ihrer Nutzer. Wer sich als Betreiber von Smart-Service-Plattformen etabliert und aus Daten passgenaue Smart Services generiert, bestimmt das Geschäft.

 

Bereits im März 2015 hatte der Arbeitskreis Smart Service Welt Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel Handlungsempfehlungen für die digitale Transformation der Wirtschaft überreicht. Das Gremium aus über 140 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Industrie, den Verbänden und Gewerkschaften sprach sich unter anderem für eine Umsetzungsplattform für datengetriebene Geschäftsmodelle aus.