Presseinformationen und News, Aktuelles Thema

Johannes Schwarz (Karlsruher Institut für Technologie), Leif Rädel (RWTH Aachen), Ernst von Oelsen (BTU Cottbus), Martina Schmid (Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie) v.l.n.r.
Lindau,
9. Juli 2012Vom 1. bis 6. Juli verwandelte sich Lindau zum 62. Mal in einen Ort des wissenschaftlichen Generationenaustauschs: 27 Nobelpreisträger und über 580 Nachwuchswissenschaftler aller Kontinente trafen sich am Bodensee. Auf Vorschlag von acatech nahmen vier junge Talente an diesem einzigartigen Veranstaltungsformat teil. Im Mittelpunkt stand diesmal das Thema „Physik“. Martina Schmid (Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie), Leif Rädel (RWTH Aachen), Ernst von Oelsen (BTU Cottbus) und Johannes Schwarz (Karlsruher Institut für Technologie) konnten sich mit ihren jungen Kollegen vernetzen und Nobelpreisträger persönlich kennenlernen.
Für die Auswahl der Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler wurden die acatech Mitglieder um Vorschläge gebeten. Kriterien für ihre Nominierung waren wissenschaftliche Exzellenz, Interesse am interdisziplinären Dialog und an den gesellschaftlichen Implikationen von Naturwissenschaft und Technik. Die abschließende Podiumsdiskussion „The Future of Energy Supply & Storage“ mit den Nobelpreisträgern Carlo Rubbia (Nobelpreis Physik, 1984) und Robert B. Laughlin (Nobelpreis Physik, 1998) sowie Martin Keilhacker (Deutsche Physikalische Gesellschaft) und Staatssekretär Georg Schütte (BMBF) machte deutlich, wie komplex und auch kontrovers die Handlungsoptionen sind, die Energieversorgung von morgen sicherzustellen.