Nutzername
Passwort

Passwort vergessen?

 
CeBIT 2017

MOOC: „Maschinelles Lernen“



Ansprechpartner

Dr. Winter Johannes

Dr.
Johannes Winter

Leiter Themenschwerpunkt Technologien
acatech Geschäftsstelle

T: +49 (0)89/52 03 09-14
winter@acatech.de

Ansprechpartner Presse

 Hoffmann Ulf

Ulf Hoffmann

Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hauptstadtbüro Berlin

T: +49 (0)30/2 06 30 96-97
u.hoffmann@acatech.de

Weiterführende Informationen

acatech Projektseite "Fachforum Autonome Systeme"

 

 

Partner

Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)

Deutsche Messe

Zukunft der Robotik: Gemeinschaftsstand „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI

Auf der IT-Messe CeBIT präsentierten acatech und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. Am ersten Messetag besuchten Bundeskanzlerin Angela Merkel, Japans Premierminister Shinzo Abe und Bundesforschungsministerin Johanna Wanka den Messestand in Halle 12.  acatech Präsident Henning Kagermann übergab gemeinsam mit Reimund Neugebauer, Ko-Vorsitzender des Hightech-Forums und Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft den Bericht des Fachforums Autonome Systeme an Angela Merkel und Johanna Wanka.

 

Gründung der Plattform "Lernende Systeme"

Auf der Abschlussveranstaltung des Hightech-Forums am 16. Mai hat Bundesministerin Johanna Wanka die Plattform "Lernende Systeme" gegründet. Den Vorsitz übernahm neben Johanna Wanka acatech Präsident Dieter Spath. Innerhalb der Plattform werden Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und zivilgesellschaftliche Organisationen zusammenarbeiten. Im Mittelpunkt stehen Robotik und künstliche Intelligenz.

 Presseinformation: BMBF gründet Plattform "Lernende Systeme" (16. Mai 2017)

Presseinformation: Übergabe Bericht Fachforum Autonome Systeme (20. März 2017)

Download Abschlussbericht Fachforum Autonome Systeme (.pdf)

Download Pressemappe (.zip)

Digitales Pressefach von acatech auf der CeBIT

 

 



Stand-Impressionen

Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Foto: acatech
Foto: acatech
Foto: acatech
Foto: acatech
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Foto: acatech
Fotos: acatech/Igor Magrilov
Fotos: acatech/Igor Magrilov

Die Exponate im Überblick

„Wir haben in Deutschland bei autonomen Systemen eine exzellente Basis in der Forschung, aber auch in der Wirtschaft. Wir müssen jetzt alles daran setzen, dies auch in marktfähige Produkte zu übersetzen. Dazu wird sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Empfehlungen des Fachforums genau ansehen und die Arbeit an diesem Themenfeld gezielt und mit Hochdruck mit einer Plattform weiter voranbringen. Wir werden in Kürze hierzu ein Zukunftsprojekt aufsetzen.“

 

Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung

 

„Autonome Systeme müssen sich als nützliche, sichere und verlässliche Dienstleister für unsere Gesellschaft bewähren. Die Autonomie der Technik sollte dabei immer der Autonomie der Menschen untergeordnet bleiben. Mit diesem Ziel sollten wir Autonome Systeme in Deutschland entwickeln und in die wirtschaftliche Anwendung bringen“

 

Henning Kagermann, Präsident acatech

 

 

 

„Um die dauerhafte Technologieführerschaft Deutschlands im Bereich Autonome Systeme sicherzustellen, bedarf es eines nationalen Kraftaktes im europäischen Kontext. Hierbei ist nicht nur die Förderung von Schlüsseltechnologien gefragt, sondern auch ein innovationsfördernder Rechtsrahmen und insbesondere der gesellschaftliche Dialog. Schließlich müssen wir auch moralische und ethische Aspekte der Digitalisierung fest in unserer Gesellschaft verankern"

 

Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft e.V.

 

 

 

„Zukünftig arbeiten Menschen und autonome Systeme Hand-in-Hand in Teams, in denen sich die menschliche und die künstliche Intelligenz wechselseitig ergänzen. Dabei ist entscheidend, dass auch autonome Systeme durch maschinelles Lernen aus Erfahrung ihre Fähigkeiten ständig verbessern.“

 

Wolfgang Wahlster, Leiter des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI)

 

 

Die Exponate im Detail

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) / Universität Bremen: Weltraumrobotik – Autonomer Schreit- und Fahrrover SherpaTT und Mikro-Rover Coyote III

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) / Universität Bremen: Weltraumrobotik – Autonomer Schreit- und Fahrrover SherpaTT und Mikro-Rover Coyote III

Die Systeme SherpaTT und Coyote III demonstrieren auf der CeBit 2017 einen Teil der im Rahmen der Feldtests in Utah durchgeführten Mission. (Foto: DFKI GmbH; Florian Cordes)

 

Die Idee

 

Im Projekt FT-Utah (Field Trials Utah) testeten das Robotics Innovation Center des DFKI und die Universität Bremen Ende 2016 verschiedene Robotersysteme im Rahmen einer vierwöchigen Feldtestkampagne. Gemeinsam mit einer in Bremen stationierten Kontrollstation simulierten die Roboter in der marsähnlichen Wüste des US-Bundestaats Utah eine komplette Missionssequenz. Ziel war es herausfinden, wie komplexe Missionsaufgaben zur Erkundung extraterrestrischer Himmelskörper effizient und vielseitig umsetzbar sind.

 

Die Innovation

 

Bisherige Robotersysteme sind monolithisch (nicht trennbar) und daher nach Missionsstart nicht mehr erweiterbar. In FT-Utah setzen die Wissenschaftler auf ein heterogenes Mehrroboterteam, das untereinander kooperiert und sich durch eine modulare Gestaltung vielseitig rekonfigurieren kann. So sind etwa die beiden Rover SherpaTT und Coyote III mit elektromechanischen Schnittstellen ausgestattet, über die sie sich an unterschiedliche Missionsszenarien anpassen lassen und zusätzliche Nutzlasten transportieren können.

 

Die Anwendung

 

Die Feldtestkampagne liefert wichtige Erkenntnisse zur Robustheit, Bewegungsfähigkeit und autonomen sowie kooperativen Erkundung unstrukturierter Umgebungen mit Hilfe innovativer robotischer Plattformen. Damit stellt sie einen Meilenstein für die Umsetzung zukünftiger komplexer Mars- und Mondmissionen dar. Auch terrestrische Search and Rescue-Szenarien mit heterogenen, spezialisierten Robotern in Katastrophenszenarien profitieren von den Ergebnissen.

FT-Utah wird von der Raumfahrt-Agentur des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

 

 

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)/ Volkswagen AG: iMRK – intelligente Mensch-Roboter-Kollaboration

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)/ Volkswagen AG: iMRK – intelligente Mensch-Roboter-Kollaboration

Demonstration des im Projekt iMRK intelligente Mensch-Roboter-Kollaboration) entwickelten Robotersystems. (Foto: Volkswagen AG)

 

Die Idee

 

Die Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) ist ein wichtiger Baustein der dezentral gesteuerten Fertigung in der Industrie 4.0. Die Herausforderungen sind dabei unter anderem die nahtlose Eingliederung des Menschen in die Steuerung eines Arbeitsprozesses sowie die schnelle Integration neuer Roboter durch modulare und herstellerunabhängige Hard- und Software. Um ein sicheres und intuitives MRK-System zu gestalten, bedarf es zudem der Integration verschiedener Funktionalitäten in einem einzigen Roboter.

 

Die Innovation

 

In dem Projekt iMRK (intelligente Mensch-Roboter-Kollaboration) ist es dem Robotics Innovation Center des DFKI und der Volkswagen AG gelungen, eine ganze Reihe wichtiger MRK-Funktionalitäten in einem Robotersystem zu integrieren, unter anderem Umgebungserfassung und sensorübergreifendes Personentracking, Dual-Arm-Selbstkollisionsvermeidung und Kollisionsvermeidung mit externen Objekten. Die Steuerung, die auf der am DFKI Robotics Innovation Center entwickelten modularen und herstellerunabhängigen Software-Architektur ROCK basiert, ist zudem mittels einfacher Gesten intuitiv möglich.  Das in diesem Projekt konzipierte System steht damit im Gegensatz zu bestehenden Robotern, die jeweils über einzelne dieser Funktionalitäten verfügen.

 

Die Anwendung

 

MRK-Systeme werden künftig überall dort zur Anwendung kommen, wo sich Mensch und Roboter einen gemeinsamen Arbeits- bzw. Handlungsraum teilen, unter anderem im Bereich Industrie 4.0.

 

 

FRANKA EMIKA: Der vernetzte, feinfühlige und lernfähige Roboter für Jedermann

FRANKA EMIKA: Der vernetzte, feinfühlige und lernfähige Roboter für Jedermann

FRANKA EMIKA demonstriert echte Mensch-Roboter Kollaboration (MRK) ohne Schutzzaun. (Foto: FRANKA EMIKA GmbH)

 

Die Idee

 

Das Ziel der FRANKA EMIKA GmbH ist es, Roboter zu einem allgemein zugänglichen Multifunktionswerkszeug werden zu lassen, bei dessen Entwicklung der Mensch stets im Zentrum steht. Die Demokratisierung solch einer Schlüsseltechnologie beinhaltet, dass die zu Grunde liegende Technologie nicht nur leistungsfähig und sicher, sondern auch für jeden erschwinglich, flexibel einsetzbar und global verfügbar ist.

 

 

Die Innovation

 

Die vollständig modulare Ultraleichtbauweise, das hochintegrierte mechatronische Design und die auf Grund der Drehmomentregelung ermöglichte Fähigkeit zur geschickten feinfühligen Manipulation ermöglichen es FRANKA EMIKA Tätigkeiten auszuführen, welche einen direkten physischen Kontakt mit der Umwelt erfordern.

 

 

Die Anwendung

 

Der Einsatz von FRANKA EMIKA bedeutet, dass häufig anfallende aber meist monotone Aufgaben wie feinfühliges Stecken, Schrauben, Fügen sowie Test-, Inspektions- und Montageaufgaben erstmals überhaupt automatisiert werden können. Durch die einfache und schnelle Programmierung können kleine und mittelständige Unternehmen, genauso wie international aufgestellte Konzerne, flexibel und kostengünstig automatisieren.

 

Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB): Bodenfahrzeug Quanjo & Autonomer Bagger IOSB.BoB

Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB): Bodenfahrzeug Quanjo & Autonomer Bagger IOSB.BoB

Fotos oben: Autonomer Bagger IOSB.BoB für den Einsatz in menschenfeindlichen Umgebungen. (Foto: Fraunhofer ISOB) Foto unten: Autonomes unbemanntes Bodenfahrzeug Quanjo für den Einsatz im Katastrophenschutz. (Foto: indigo 2015)

 

Die Idee

 

Im Katastrophenfall sollen Rettungskräfte schnell ein Lagebild und Hinweise auf gefährdete Menschen erhalten. Autonome Roboter können die hierfür benötigten Informationen sammeln und darüber hinaus Kontaminationen und Gefahrstoffe beseitigen, ohne dass Menschen die Gefahrenzone betreten müssen. Eine große Bandbreite mobiler Roboter deckt die Anforderungen verschiedenster Einsatzszenarien ab. Dazu zählen beispielsweise auch autonome schwere Baumaschinen.

 

Die Innovation

 

Im Katastrophengebiet werden autonome Sensorsonden sowie Boden- und Luftroboter eingesetzt und miteinander vernetzt. Sie übermitteln präzise Informationen an einen Leitstand mit digitalem Lagetisch, auf dem die wahrgenommene Umgebung visualisiert wird. Die intuitive Bedienung des Lagetisches mittels Gesten ermöglicht es den Einsatzkräften, schnell einen Überblick über die relevante Information zu gewinnen und den Einsatz der autonomen Robotersysteme zu koordinieren. Mit Hilfe einer flexibel einsetzbaren Toolbox aus Algorithmen können die Roboter selbstständig das Gelände kartieren, kollisionsfrei zu einem Zielpunkt fahren sowie Gegenstände greifen und abtransportieren.

 

Die Anwendung

 

Zum Beispiel bei Erdbeben oder Hochwasser können Rettungskräfte mögliche Verschüttete schnell finden. Weitere mögliche Anwendungen sind die Erzeugung eines Lagebildes für ein verseuchtes Gelände oder die Bergung von Gefahrstoffen durch einen autonomen mobilen Roboter.

 

 

OFFIS – Institut für Informatik: Autonom fahrende Schiffe

OFFIS – Institut für Informatik: Autonom fahrende Schiffe

OFFIS zeigt mit seinem mobilen Leitstand die Zukunft autonomer Fahrzeuge auf See (Foto: OFFIS- Institut für Informatik)

 

Die Idee

 

Das Ziel ist es, eine sichere Navigation zu entwickeln, die für selbst fahrende Schiffe und effiziente Verkehrsführung eingesetzt werden kann. Die neuen Assistenzsysteme können als Grundlage für Ausweichmanöver dienen, um Schiffskollisionen zu vermeiden.  Auf dem Weg zu einer vollständig autonomen Schifffahrt kann der Einsatz hochautomatisierter vernetzter Assistenzsysteme analog zum Internet der Dinge ein erster Schritt sein, um die Effizienz und Sicherheit der Schiffsführung drastisch zu verbessern.

 

Die Innovation

 

Wie die Zukunft autonomer Fahrzeuge auf See aussehen kann, zeigt ein mobiler Leitstand zur Steuerung des OFFIS-Forschungsbootes Zuse. Der Leitstand kann bei Bedarf die Steuerung vollständig übernehmen. Das OFFIS-Forschungsboot verfügt dazu über umfangreiche maritime Sensortechnologie und -verarbeitung zur Erstellung eines maritimen Lagebildes. Neue lernende Entscheidungssysteme und vorausschauende Regelungstechnik übernehmen dabei mehr und mehr Fahrfunktionen. OFFIS entwickelt u. a. Assistenzsysteme zur Abstimmung von Ausweichmanövern zur Vermeidung von Schiffskollisionen. Zudem werden neue Systemarchitekturen für zukünftige autonom navigierende Seefahrzeuge konzipiert, die unter anderem das verbesserte Lagebild zur sicheren Steuerung nutzen.

 

Die Anwendung

 

Das Forschungsschiff Zuse und sein mobiler Leitstand geben einen Überblick über die Möglichkeiten und sind Bestandteil des nationalen Demonstrators für Maritime Sicherheit. Die Technik kann beispielsweise für fahrerlose Kurzstreckendienste wie Fähren, Feederverkehr und Arbeitsboote eingesetzt werden, aber auch auf Forschungsplattformen und Seeschiffen. Sie beinhaltet zudem Methoden für die Entwicklung, Test und Erprobung neuer Assistenzsysteme auf See. Neue lernende Entscheidungssysteme und vorausschauende Regelungstechnik können in Zukunft mehr und mehr Fahrfunktionen übernehmen.

 

SAP: Asset Intelligence Network

SAP: Asset Intelligence Network

Autonome Systeme bzw. Assets werden mit Geschäftsprozessen und Dienstleistungen verknüpft. SAP hat dafür die wegbereitende IoT Lösung Asset Intelligence Network (AIN). (Foto: SAP)

 

Die Idee

 

In zunehmend komplexen und globalen Geschäftsfeldern sind Hersteller, Dienstleister und Anlagenbetreiber mit Herausforderungen konfrontiert, Geräte- oder Anlagedaten in einer einfachen, kooperativen und gesicherten Form zu verwalten. Daher stellt sich die Frage, wie  Datentransparenz über Unternehmensgrenzen hinweg geschaffen werden kann, um Innovationen zu gestalten und neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen.

 

 

Die Innovation

 

Um auch in Zukunft eine hohe Agilität bei der Verwaltung von Geräten (sogenannte Assets) zu gewährleisten, bietet sich das Asset Intelligence Network (AIN) an, welches ein cloudbasiertes Geschäftsnetzwerk darstellt. Dabei werden im Rahmen eines holistischen und unternehmensübergreifenden Ansatzes Produkt-, Anlagen- und Sensordaten über den kompletten Lebenszyklus hinweg für Anwendungen und Beteiligte einer Wertschöpfungskette zugänglich gemacht. Auf diese Weise können Partnerschaften in einem Geschäftsnetzwerk ausgebaut  und künftige Innovationen vereinfacht integriert werden.

 

 

Die Anwendung

 

Die cloudbasierte Lösung Asset Intelligence Network (AIN) schafft gesicherten Zugang für Lieferanten, Hersteller und Servicedienstleister auf die gleiche Datenbasis. Dieser wegweisende Ansatz eröffnet neue Formen für digitale Dienstleistungen.

 

Siemens AG / Schunk GmbH & Co KG: Autonome Entscheidungsfindung in der Produktion

Siemens AG / Schunk GmbH & Co KG: Autonome Entscheidungsfindung in der Produktion

Das Exponat demonstriert anhand einer exemplarischen auftragsgesteuerten Produktion, wie autonome Entscheidungsfindungen und Optimierung durch Lernen funktionieren können. (Foto: Siemens)

 

 

Die Idee

 

Weiterentwicklung des Geschäftsmodells „FABRIK“ in flexiblere, wandlungsfähigere und agile Produktions- und Logistikstrukturen. Autonome Systeme kennen ihre Fähigkeiten und ihren eigenen Zustand, können zwischen unterschiedlichen Handlungen auswählen, interagieren mit der realen Welt, nehmen ihre Umgebung wahr, bewältigen sich ändernde Situationen, arbeiten mit digitalen Zwillingen und koordinieren ihr Verhalten, um gemeinsam Aufgaben zu lösen. Da sie auf allen Stufen der Wertschöpfungskette digitalisiert und untereinander vernetzt sind, bilden sie eine Basis für Industrie 4.0. Autonomie ist für die produzierende Industrie in Zeiten von Industrie 4.0 ein enormer Vorteil, da sie die Effizienz steigern, die Flexibilität erhöhen, die Prozesse wandlungsfähig machen und die Qualität der Produkte verbessern kann.

 

 

Die Innovation

 

Autonome Produktionssysteme – geprägt durch Digitalisierung, Vernetzung sowie Innovationen in Technologie- und Fertigungsorganisation – sind intelligente Maschinen, die anspruchsvolle Aufgaben ohne detaillierte Programmierung und ohne menschliche Hilfe durchführen, mit der realen Welt interagieren und sich ändernde Situationen bewältigen.

Anders als bei automatisierten Systemen, die sich weitestgehend durch akribisch programmierte Entscheidungsfolgen auszeichnen und für bestimmte Produktionsanwendungen gebaut sind, treffen autonome Systeme eigenständig Entscheidungen und verbessern sich selbst durch Lernen.

 

 

Die Anwendung

 

Das Exponat zeigt an einem konkreten Forschungsbeispiel, welche Möglichkeiten autonome Systeme in der Herstellung eröffnen. Es demonstriert anhand einer auftragsgesteuerten Produktion, wie autonome Entscheidungsfindungen und Optimierung durch Lernen funktionieren. Durchgehende Digitalisierung und Vernetzung machen es möglich.

 

Siemens AG, Division Mobility: Intelligentes Assistenzsystem für den Schienenverkehr

Siemens AG, Division Mobility: Intelligentes Assistenzsystem für den Schienenverkehr

Siemens Fahrerassistenzsysteme sind ein Baustein für das automatisierte und autonome Fahren im Regional- und Fernverkehr. (Foto: Siemens)

 

Die Idee

 

Technologien zum automatisierten und assistierten Fahren helfen Bahnbetreibern, die Anforderungen der Zukunft zu bewältigen. Das Spektrum reicht vom semi-automatisierten bis hin zum fahrerlosen Betrieb – für mehr Transportkapazität, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Energieeffizienz und Sicherheit. Die Automatisierung ist im Nahverkehr (Metros) sowie für regionale und überregionale Schienenverkehre eine Schlüsseltechnologie. Im Zusammenspiel mit den neuesten Technologien für intelligente Fahrerassistenzsysteme bietet sie Vorteile für das gesamte Schienensystem und die Transportinfrastruktur.

 

Die Innovation

 

Siemens-Fahrerassistenzsysteme kombinieren verschiedene Methoden und Technologien zu einem leistungsfähigen Gesamtsystem:

•           Erkennung von Kollisionen und Signalen via Radar; Laserscanner oder Kamera

•           Überwachung von Bahnübergängen/des Fahrzeuginnenraums

•           Zug-zu-Zug-/Infrastruktur-zu-Zug-Kommunikation

Fahrerassistenzsysteme können die Sicherheit im gesamten Schienennetz erhöhen. Sie schützen die Fahrgäste, indem sie den Fahrer früh vor Hindernissen warnen oder das Fahrzeug abbremsen. Sie sparen Kosten, indem sie Kollisionen und Serviceunterbrechungen verhindern und die Energieeffizienz steigern.

 

Die Anwendung

 

In Straßenbahnen verhindern Siemens-Fahrerassistenzsysteme die Kollision mit anderen Verkehrsteilnehmen. Zusammen mit der Fahrzeugsteuerung ermöglichen sie ein verkehrsgerechtes Beschleunigen und Bremsen. In Regional- oder Hochgeschwindigkeitszügen dienen sie dazu, Signale (besser) wahrzunehmen. Fahrerassistenzsysteme sind ein wichtiger Teil zukünftiger Automatisierungssysteme, die z.B. im Siemens-Projekt ANTS erforscht werden: Autarke Drive-Units, die mit nahezu beliebigen Funktions-Aufbauten kombinierbar sind und autonom ans Ziel kommen.

 

Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI): Interoperabilität im Smart Home

Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI): Interoperabilität im Smart Home

Autonome Systeme in der Produktion (Foto: ZVEI)

 

 

Die Idee

 

Das Gebäude der Zukunft stellt Wirtschaft und Gesellschaft vor große Herausforderungen, denn das zunehmend vernetzte Leben verändert die Anforderungen an das Wohnen, vor allem hinsichtlich Komfort und Sicherheit. Zudem ergeben sich durch die Dezentralisierung der Energieerzeugung infolge der Energiewende hohe Erwartungen an die Energieeffizienz. Welche Möglichkeiten bieten die rasch voranschreitende Vernetzung und Digitalisierung, um besser als bisher auf diese Anforderungen zu reagieren? Wie lassen sich autonome Systeme schaffen?

 

Die Innovation

 

Internet-of-Things- und Cloud-Technologien stellen die Grundlage für die Vernetzung dar. Geräte, Systeme und Services (kurz „Dinge“) werden abstrahiert. Die Dinge und deren Kontext werden nach einem semantischen Modell beschrieben, in einer Cloud abgebildet und dadurch interoperabel. Die Interaktionen erfolgen lokal oder auch in der Cloud.

 

Die Anwendung

 

Wie das reibungslose Zusammenspiel verschiedener Gewerke und Services im Smart Home künftig aussehen kann, verdeutlicht der Demonstrator „Semantische Interoperabilität“ des ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie am Beispiel mehrerer Szenarien. Er zeigt anschaulich, wie Produkte verschiedener Hersteller und Branchen über Systemgrenzen hinweg vernetzt werden können, um für den Menschen einen auf ihn zugeschnittenen Nutzen zu stiften. Zusätzlich können diese Systeme mit modifizierten Rechten auch für andere Personen freigegeben werden.