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Veranstaltungenganztags
2. Workshop „Internationale Perspektive Resilienz“
17:30 - 21:00Uhr
Abschlussforum Internet Privacy |
Veranstaltungenganztags
2. Workshop „Internationale Perspektive Resilienz“
14:00 - 18:00Uhr
4. Sitzung der Projektgruppe
15:00 - 15:00Uhr
Präsidiumssitzung |
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15:00 - 15:00Uhr
Präsidiumssitzung ganztags
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Themennetzwerksitzung Energie und Ressourcen |
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Internationale Konferenz Elektromobilität der Bundesregierung |
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Internationale Konferenz Elektromobilität der Bundesregierung |
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Am 24.05.13 wird die nächste Themennetzwerksitzung Energie und Ressourcen im Arcotel Hotel John F,...
Am 27. und 28. Mai veranstaltet die Bundesregierung in Kooperation mit der Nationalen Plattform...
Veranstaltungsort: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Invalidenstraße...

Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
acatech Geschäftsstelle
T: +49 (0)30/2 06 30 96-42
uhlhaas@acatech.de
Gemeinsame Erklärung zur Promotion in den Natur- und Ingenieurwissenschaften
TU9 German Institutes of Technology und ARGE TU/TH
acatech Empfehlungen zur Zukunft der Ingenieurpromotion
acatech Forum Zukunft der Ingenieurpromotion
acatech Nachwuchsbarometer Technikwissenschaften

Promovierende in den Ingenieurwissenschaften werden an der TU Braunschweig, der RWTH Aachen, den Universitäten Stuttgart und Erlangen-Nürnberg, an den Bremer Universitäten und an der TU München mit in ihrer Qualität beispielhaften Programmen unterstützt. Das bescheinigt ihnen die hochrangig besetzte Expertengruppe eines Wettbewerbs von acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften gemeinsam mit 4ING, TU9 und ARGE TU/TH. Die Sieger des Wettbewerbs um Best Practices und neue Ideen zur Verbesserung der Ingenieurpromotion wurden im Rahmen eines Symposiums am 24. Mai 2011 in Berlin mit jeweils 5.000 Euro prämiert. Gewürdigt werden Initiativen, die das Erfolgsmodell Ingenieurpromotion beispielhaft weiter ausgestalten.
Eine unabhängige Jury wählte aus 28 Bewerbungen von Hochschulen aus ganz Deutschland sechs Gewinner aus. Sie wurden beim Symposium von Sabine Kunst, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Brandenburg, ausgezeichnet:
Die Fakultät für Maschinenbau der TU Braunschweig überzeugte mit ihrem „Strukturierten Doktorat“, in dem die Assistenzpromotion mit Elementen eines modernen Personalmanagements und mit einheitlichen Betreuungsstandards ausgestaltet wurde. Ein „Braunschweiger Betreuungskodex“ garantiert unter anderem regelmäßige wissenschaftliche und Personalentwicklungsgespräche, Potenzialanalysen, Weiterbildungsmaßnahmen und eine neutrale Schlichtungsstelle bei Problemen. Die regelmäßig evaluierten und weiterentwickelten Standards wurden als innovatives, erfolgreiches und auf andere Hochschulen übertragbares Modell prämiert.
Fakultät für Maschinenbau, TU Braunschweig
Unterrepräsentierte Doktorandengruppen werden am Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen besonders gut unterstützt. Das Institut setzt einerseits Maßstäbe bei der Vereinbarkeit von Promotion und Familie. Die Beratung schwangerer Doktorandinnen, ihre Unterstützung bei der Suche nach einer Kindertagesstätte, die ausdrückliche Möglichkeit der Elternteilzeit und familienfreundliche Arbeitsbedingungen sind am Aachener Institut Standard. Organisatorische Hilfe, Sprachkurse und die Freistellung von Nebenaufgaben sichern andererseits einen stabilen Anteil an Promovierenden mit Migrationshintergrund.
Die Graduate School of advanced Manufacturing Engineering (GSaME) der Universität Stuttgart unterstützt vorbildlich den Erwerb von Schlüsselqualifikationen, Interdisziplinarität sowie den Wissens- und Technologietransfer. Hierfür sorgt unter anderem das duale Prinzip, das in innovativer Weise auf die Promotion übertragen wurde: In Kooperation mit nationalen und internationalen außeruniversitären und industriellen Partnern wird ein Wechsel von theoretischen Ausbildungsphasen und praktischer Forschertätigkeit ermöglicht. Die Theoriephasen bieten individuell vereinbarte Qualifizierungsbausteine, die Praxisphasen hingegen Einblicke in betriebliche Prozesse und Forschung „vor Ort“.
Stark in der Internationalisierung zeigte sich der Bremen Research Cluster for Dynamics in Logistics (LogDynamics). Im Ergebnis promovieren innerhalb des Verbundes außergewöhnlich viele internationale Doktorandinnen und Doktoranden. Vorbildlich sind unter anderem die kulturelle Durchmischung, eine kontinuierliche und interdisziplinäre Zusammenarbeit, Englisch als Arbeitssprache, auf Diversität ausgerichtete Soft-Skill-Schulungen, internationale Konferenzen, dreimonatige Auslandsaufenthalte sowie die Integration von Gastwissenschaftlern und -wissenschaftlerinnen aus dem Ausland. So profitieren deutsche Promovierende von der Internationalität und umgekehrt die internationalen Kollegen und Kolleginnen vom Austausch mit deutschen Promovierenden.
Ein wegweisendes Modell der Promotionsförderung hat die Universität Erlangen-Nürnberg im Bereich der Kooperativen Promotion realisiert. Die Kandidatinnen und Kandidaten werden nach bestandener Eignungsprüfung als Mitglied der fakultätsinternen Graduiertenschule aufgenommen. Dort profitieren sie unter anderem von einem Qualifizierungsprogramm mit Zusatzzertifikaten, einer regelmäßigen Betreuung, punktuellen Arbeiten an der Universität und von einer Zweitbegutachtung der Dissertation von Fachhochschulseite. Voraussetzung ist eine gemeinsame Forschungsaktivität mit der jeweiligen Fachhochschule sowie die Sicherstellung eines forschungsadäquaten Arbeitsumfeldes.
Einen hohen Maßstab in der nationalen und internationalen Promotionslandschaft setzt die TUM Graduate School der TU München. Als fakultätsübergreifender Service schafft sie einheitliche Qualitätsstandards und gibt dennoch Freiraum für Fächerspezifika. Durch die hochschulweite und präsidiale Verankerung der Graduiertenschule wird der hohe Stellenwert der Promotion auch institutionell gewürdigt.
Vorgegeben werden Qualifizierungsmodule mit fachlichen und überfachlichen Anteilen, Vernetzungsmöglichkeiten, internationalen Phasen, Veröffentlichungsstandards und strukturierenden Elementen. Hinzu kommen vielfältige Beratungsleistungen, Gender- und Diversitymaßnahmen sowie Mitbestimmungsmöglichkeiten.
Der Wettbewerb prämierte gelungene Praxisbeispiele, welche die Qualität der Ingenieurpromotion konkret verbessern. Hochschulen aus ganz Deutschland – teilweise in Kooperation mit Industrieunternehmen – reichten Vorschläge und Konzepte ein, aus denen eine unabhängige Jury sechs beispielhafte Beiträge ausgewählt hat.
10:30
Begrüßung
Prof. Dr. Reinhard F. J. Hüttl (Präsident acatech)
10:45
Grußwort
Parlamentarischer Staatssekretär Thomas Rachel MdB (BMBF)
11:00
Wege der Ingenieurpromotion, Handlungsfelder und acatech-Empfehlungen
Prof. Dr. Michael F. Zäh (TUM/acatech)
11:20
Die Situation der Ingenieurpromotion heute
Prof. Dr. Manfred Nagl (RWTH Aachen/4ING)
11:40
Die Ingenieurpromotion aus Sicht der Industrie
Dr. Manfred Wittenstein (Wittenstein AG/Past-Präsident des VDMA)
12:00
German Doctoral Studies in Engineering – An International Perspective
Prof. Dr. Gerry Byrne (University College Dublin/acatech)
12:15
Diskussion zu den Vorträgen
Prof. Dr. Michael F. Zäh (TUM/acatech), Prof. Dr. Manfred Nagl (RWTH Aachen/4ING), Dr. Manfred Wittenstein (Wittenstein AG/Past-Präsident des VDMA), Prof. Dr. Gerry Byrne (University College Dublin/acatech)
12:45
Mittag
13:45
Laudatio zur Preisverleihung
Ministerin Prof. Dr.-Ing. Sabine Kunst (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg/acatech)
14:00
Preisverleihung
Ministerin Prof. Dr.-Ing. Sabine Kunst (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg/acatech)
Prof. Dr. Reinhard F. J. Hüttl (Präsident acatech)
1. Kategorie
Prof. Dr.-Ing. Peter Hecker (TU Braunschweig, Prodekan)
Förderer: BMW AG
2. Kategorie
Prof. Dr.-Ing. Thomas Gries (RWTH Aachen, Direktor Institut für Textiltechnik)
Förderer: DSA GmbH
3. Kategorie
Prof. Dr.-Ing. Engelbert Westkämper (Universität Stuttgart, Sprecher & CEO der Graduiertenschule GSaME)
Förderer: Capgemini Deutschland Holding GmbH
4. Kategorie
Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter (Universität Bremen, Geschäftsführender Institutsleiter der Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH)
Förderer: Siemens AG
5. Kategorie
Prof. Dr. Peter Wellmann (Universität Erlangen-Nürnberg, Studiendekan Technische Fakultät)
Förderer: Volkswagen AG
6. Sonderpreis
Prof. Dr. Ernst Rank (Direktor der TUM Graduate School/ Dean)
Förderer: Deutsche Bahn AG
15:30
Kaffeepause
16:00
Qualitätssicherung der Ingenieurpromotion
Prof. Dr. Horst Hippler (Karlsruher Institut für Technologie (KIT)/acatech)
16:15
Podiumsdiskussion zur Qualitätssicherung der Ingenieurpromotion
Ministerin Prof. Dr.-Ing. Sabine Kunst (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg/acatech)
Prof. Dr. Jürgen Hesselbach (TU Braunschweig/acatech/TU9)
Prof. Dr. Ellen Ivers-Tiffée (KIT/acatech)
Prof. Dr. Gerhard Müller (TU München/4ING)
Prof. Dr. Eckart Kottkamp (VDMA)
Lara Köhne (Promovendin an der TU Berlin)
Moderation: Jan-Martin Wiarda
17:15
Schlusswort
Prof. Dr. Reinhard F. J. Hüttl (Präsident acatech)
Prof. Dr. Reinhard F. Hüttl: Begrüßungsrede
Parlamentarischer Staatssekretär Thomas Rachel: Grußwort
Prof. Dr. Michael F. Zäh: Wege der Ingenieurpromotion, Handlungsfelder
und acatech-Empfehlungen
Prof. Dr. Manfred Nagl: Die Situation der Ingenieurpromotion heute
Dr. Manfred Wittenstein: Die Ingenieurpromotion aus Sicht der Industrie
Prof. Dr. Gerry Byrne: German Doctoral Studies in Engineering - An International Perspective