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ABGESCHLOSSENES PROJEKT

Projektleitung

Prof. Dr. Propping Peter

Prof. Dr.
Peter Propping

Institut für Humangenetik
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Ansprechpartner

Dr.-Ing.  Vornholt Christoph

Dr.-Ing.
Christoph Vornholt

Koordinator "Stadt der Zukunft"
acatech Geschäftsstelle

T: +49 (0)89/52 03 09-66
vornholt@acatech.de

Publikationen

Positionen aus Kooperationsprojekten "Prädiktive Genetische Diagnostik als Instrument der Krankheitsprävention"
zum Download

Prädiktive genetische Diagnostik

Status des Projekts:

abgeschlossen

Laufzeit:

09/2009 bis 11/2010

Zuordnung:

Themenschwerpunkt Technologien

Kooperationsprojekte der Akademien

 

 

 

 

 

 

 

 

Hintergrund und Ziele

 

Die beste Voraussetzung für eine effektive Prävention ist das frühzeitige Erkennen von Krankheiten. Die Wissenschaft kennt immer mehr genetische Varianten, die mit Krankheitsdispositionen verbunden sind. Für einen Teil kommt eine Prävention oder Früherkennung in Frage. Die Möglichkeiten der genetischen Diagnostik verbessern sich ständig, die Kosten sinken. Gleichzeitig steigt die Zahl fragwürdiger Tests, die über das Internet vertrieben werden und sich direkt an die Konsumenten richtig, jedoch ohne dass damit in allen Fällen eine qualifizierte genetische Beratung verbunden ist. Eine von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina gemeinsam mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften acatech eingesetzte Arbeitsgruppe wird im Herbst 2010 ein Gutachten vorlegen und die Möglichkeiten und Grenzen der prädiktiven genetischen Diagnostik bei gesunden Menschen darlegen. Das Gutachten gibt Hilfestellungen zur Beantwortung folgender Fragen:

 

• Wann ist eine prädiktive genetische Diagnostik im Sinne einer Krankheitsprävention sinnvoll und wann nicht?

• Wie ist mit fragwürdigen Angeboten, die über das Internet angeboten werden sinnvoll umzugehen?

• Welche Anforderungen stellen verbesserte technische Möglichkeiten an die Diagnostik?

• Wie können in Deutschland geltende gesetzliche Regelungen, insbesondere das GendiagnostikGesetz weiterentwickelt werden?

 

 

Mitglieder der Projektgruppe

Mitglieder der Projektgruppe

 

Prof. Dr. Claus Bartram (Mitglied der Leopoldina), Humangenetik, Heidelberg

Prof. Dr. Matthias Brandis (Mitglied der Leopoldina), Pädiatrie, Freiburg

Prof. Dr. Thomas Cremer (Mitglied der Leopoldina), Humangenetik, München

Prof. Dr. Detlev Ganten (Mitglied der Leopoldina) Pharmakologie und molekulare Medizin, Berlin

Prof. Dr. Reiner Leidl, Gesundheitsökonomie, München

Prof. Dr. Markus Löffler, Medizinische Informatik, Leipzig

Prof. Dr. André Reis (Mitglied der Leopoldina), Humangenetik, Erlangen

Prof. Dr. Hans-Hilger Ropers, Humangenetik, Berlin

Prof. Dr. Jörg Schmidtke, Humangenetik, Hannover

Prof. Dr. Ludger Schöls, Neurologie, Tübingen

Prof. Dr. Karl Sperling (Mitglied der Leopoldina), Humangenetik, Berlin

Prof. Dr. Jochen Taupitz (Mitglied der Leopoldina), Medizinrecht, Mannheim

Prof. Dr. Gerd Utermann (Mitglied der Leopoldina), Humangenetik, Innsbruck

Prof. Dr. Ulrich Walter (Mitglied der Leopoldina), Klinische Biochemie und Pathobiochemie, Würzburg

Prof. Dr. Karl Werdan (Mitglied der Leopoldina), Innere Medizin / Kardiologie, Halle (Saale)

Prof. Dr. Urban Wiesing, Medizinethik, Tübingen

 

 

 

Publikationen

Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina / Nationale Akademie der Wissenschaften; acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften; Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (für die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften): Herausgeber

Prädiktive Genetische Diagnostik als Instrument der Krankheitsprävention;
November 2010mehr