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ABGESCHLOSSENES PROJEKT

Projektleitung

Prof. Dr. rer. pol. Dr. h.c. Prof. E. h.  Renn Ortwin

Prof. Dr. rer. pol. Dr. h.c. Prof. E. h.
Ortwin Renn

Wissenschaftlicher Direktor
IASS Potsdam

Wiss. Mitarbeiterin

 Gallego Carrera Diana

Diana Gallego Carrera

Universität Stuttgart

Wiss. Mitarbeiter

Dr. Ruddat Michael

Dr.
Michael Ruddat

Universität Stuttgart

Ansprechpartner

Dr. Weitze Marc-Denis

Dr.
Marc-Denis Weitze

Leiter Themenschwerpunkt Technikkommunikation
acatech Geschäftsstelle

T: +49 (0)89/52 03 09-50
weitze@acatech.de

Weiterführende Informationen

Themenschwerpunkt Energie, Ressourcen und Nachhaltigkeit

Gesellschaftliche Implikationen der Partitionierungs- und Transmutationsforschung

Status des Projekts:

abgeschlossen

Laufzeit:

9/2012 bis 10/2014

Zuordnung:

Themenschwerpunkt Energie, Ressourcen und Nachhaltigkeit

 


Hintergrund


Zu Partitionierung und Transmutation, also der Umwandlung von langlebigen radioaktiven Nukliden, gibt es bislang vorwiegend technisch-naturwissenschaftliche Studien mit dem Ziel, die Umsetzungsoptionen dieser Verfahren zu prüfen. Wenn der Einsatz von Partitionierung und Transmutation in einem großtechnischen Maßstab gelänge, so könnte dieses Verfahren möglicherweise das Volumen langlebiger Nuklide und damit die Langlebigkeit von radioaktiven Abfällen insgesamt verringern.
Da in Deutschland einerseits die Endlagerung radioaktiver Abfälle besonders kontrovers diskutiert wird und andererseits die Fachleute und Technik-Ressourcen zur Erforschung von Partitionierung und Transmutation zur Verfügung stehen, stellt sich hier besonders drängend die Frage der Positionierung - insbesondere auch vor dem Hintergrund der Energiewende und eines forcierten Ausstiegs aus der Nutzung der Kernenergie zur Stromgewinnung. Was bedeutet Transmutation und Partitionierung für die Endlagerung des radioaktiven Mülls, der in Deutschland vorliegt und noch anfallen wird?  Welches sind die gesellschaftlichen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen, welche die  Akzeptanz von Transmutations- und Partitionierungs-Verfahren bedingen?
 


Ziele


Das Projekt soll Impulse für die Positionierung des Standortes Deutschland in der Debatte um Partitionierung und Transmutation bieten. Konkretes Ziel des Projektes ist die Erstellung einer Studie, die als Empfehlungsgrundlage für künftige politische Entscheidungen im Bereich der Partitionierung und Transmutation dient. Die Studie informiert über wissenschaftliche, technologische (dies insbesondere auf der Basis von Arbeiten der Projektpartner) und gesellschaftlich relevante Chancen und Risiken der Partitionierungs- und Transmutations-Forschung, bewertet diese und leitet aus der Bewertung Empfehlungen für eine angemessene Kommunikations- und Handlungsstrategie für politische Entscheidungsträger ab.

 

Mitglieder der Projektgruppe

 

 

Vergangene Termine

Vergangene Termine

Publikationen

Ortwin Renn (Hrsg.)

acatech STUDIE
Partitionierung und Transmutation. Forschung – Entwicklung – Gesellschaftliche Implikationenmehr

acatech (Hrsg.)

acatech POSITION
Partitionierung und Transmutation nuklearer Abfälle – Chancen und Risiken in Forschung und Anwendungmehr

M.-D. Weitze, D. G. Carrera, M. Ruddat

Partitioning and Transmutation of Nuclear Waste: Evaluation of Societal Implications.
International Journal of Performability Engineering, 11(6), 549-558 (2015)mehr