
Wiss. Referent
acatech Geschäftsstelle
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Status des Projekts: | laufend |
Laufzeit: | 1/2012 bis 9/2013 |
Zuordnung: |
Hintergrund
Die mediale Berichterstattung über Entwicklungen in der Forschung bzw. Erkenntnisse, die von großem öffentlichen (ggf. politischen und/oder wirtschaftlichem) Interesse sind, unterliegt spezifischen Randbedingungen (Konkurrenz um Aufmerksamkeit und deren ökonomische Bedeutung, sog. Nachrichtenwerte, die Vereinfachungen und Dramatisierung erzwingen). Zugleich kommuniziert auch die Wissenschaft zunehmend strategisch mit dem Ziel, Legitimation in Gestalt öffentlicher Zustimmung zu erlangen. Dies führt zu Resonanzeffekten, die in konkreten Fällen eine unangemessene Verstärkung oder eine unangemessene Schwächung des Informationsgehalts bewirken. Sie können zu Reaktionen in der Öffentlichkeit (im weiteren Sinn die Zivilgesellschaft, die Kirchen, Verbände, Nichtregierungsorganisationen usw.), der Politik oder der Wirtschaft führen, die – aus der Sicht der Wissenschaft – der kommunizierten Information nicht entsprechen. Kurz gesagt: Die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Medien ist problematisch.
Dies sollte jedoch nicht der einen oder anderen Seite angelastet werden, sondern auf die strukturellen Bedingungen zurückgeführt werden, unter denen diese Kommunikation stattfindet.
Ziele
Die Projektgruppe verfolgt zwei Ziele: Erstens soll das Verständnis der unvermeidbaren strukturellen Barrieren und der aus ihnen resultierenden Kommunikationsprobleme geweckt werden. Zweitens sollen Möglichkeiten zur Verbesserungen der Kommunikation im Sinne eines Qualitätsmanagements erkundet werden. Ggf. werden Leitlinien guter Kommunikationspraxis für Wissenschaftler und Journalisten formuliert.
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Der Projektgruppe "Zum Verhältnis zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Medien"...
Die nächste Anhörung der Projektgruppe "Zum Verhältnis zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit...
Am 11. Januar 2012 von 13:30 bis 16:30 Uhr findet die erste Sitzung des Projekts „Zum Verhältnis...