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LAUFENDES PROJEKT

Leiter der Koordinierungsstelle

Dr. Glotzbach Ulrich

Dr.
Ulrich Glotzbach

Leiter der Koordinierungsstelle Energiesysteme der Zukunft
acatech Geschäftsstelle

T: +49 (0)30/2 06 79 57-32
glotzbach@acatech.de

Ansprechpartnerin Presse

 Witte Julika

Julika Witte

Teamleiterin Kommunikation Energiesysteme der Zukunft"
acatech Geschäftsstelle

T: +49 (0)30/2 06 79 57-29
witte@acatech.de

 

 

 

 

Projektmitglieder

 

In interdisziplinären Arbeitsgruppen (AGs) bearbeiten die Projektmitglieder konkrete Fragestellungen. Bei Bedarf werden weitere Expertinnen und Experten zur Mitarbeit eingeladen. Die AGs treffen sich zu regelmäßigen Sitzungen. Workshops, Trialoge und Fachgespräche dienen dem Austausch zwischen Fachleuten aus der Wissenschaft und Akteuren aus Politik, Wirtschaft und zivilgesellschaftlichen Organisationen.

 

Die Projektmitglieder des Akademienprojekts bündeln Kompetenzen aus fünf fachlichen Sektionen. Ihre Expertise bringen sie in interdisziplinär zusammengesetzte Arbeitsgruppen ein und erarbeiten Handlungsoptionen zu relevanten Problemstellungen. Weitere Informationen und eine Expertensuche zu allen Projektmitgliedern finden Sie auf der ESYS-Projektwebseite.

 

 

Arbeitsgruppen


Governance für eine europäische Energieunion

Governance für eine europäische Energieunion

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und der Pariser Klimavertrag legen fest, dass die Erderwärmung langfristig auf deutlich unter 2 Grad begrenzt und die Welt in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts treibhausgasneutral werden soll. Dafür muss die europäische Energieversorgung gemeinschaftlich umgebaut werden. Die Arbeitsgruppe untersucht den rechtlichen, politischen und ökonomischen Rahmen der europäischen Energiepolitik, vor allem im Hinblick auf bestehende Hemmnisse bei der Errichtung der europäischen Energieunion. Darauf aufbauend entwickelt sie Leitlinien für eine Governance der Energieunion, die nachhaltig, sicher und bezahlbar ist und auf eine vollständige CO2-Neutralität abzielt. Sie will aufzeigen, wie der Prozess optimal gesteuert werden könnte, wie die Aufgaben innerhalb der EU gerecht und effizient verteilt werden könnten und wie Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft eingebunden werden sollten.

  • Prof. Dr. Sabine Schlacke (Leiterin der AG)
    Westfälische Wilhelms-Universität Münster
  • Prof. Dr. Michèle Knodt (Leiterin der AG)
    Technische Universität Darmstadt
  • Prof. Dr. Christoph Böhringer (Leiter der AG)
    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Energieversorgung zentral/dezentral

Energieversorgung zentral/dezentral

Durch den steigenden Einsatz erneuerbarer Energien wird Strom heute nicht mehr ausschließlich in Großkraftwerken produziert, sondern auch in kleineren Erzeugungseinheiten. So speisen immer mehr Privatpersonen, Unternehmen oder Kommunen mit eigenen Wind- oder Photovoltaikanlagen Strom ins Netz ein. Viele Bürgerinnen und Bürger sehen diese Entwicklung als Chance, die Energiewende aktiv mitzugestalten. Unklar ist jedoch, wie sich der Trend zur dezentralen Energieversorgung auf das Gesamtsystem auswirkt. Erwächst daraus eine funktionsfähige neue Systemarchitektur oder führt eine Fragmentierung des Energiesystems zunehmend zu Problemen?
Die Arbeitsgruppe will aufzeigen, wie zentrale und dezentrale Elemente zu einem stabilen Versorgungssystem integriert werden können. Dazu untersucht sie technische Möglichkeiten, rechtliche Rahmenbedingungen sowie politische, ökonomische und gesellschaftliche Fragestellungen.

  • Prof. Dr. Peter Dabrock (Leiter der AG)
    Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • Prof. Dr.-Ing. Jutta Hanson (Leiterin der AG)
    Technische Universität Darmstadt
  • Prof. Dr. Christoph Weber (Leiter der AG)
    Universität Duisburg-Essen

Bioenergie

Bioenergie

Bioenergie hat einige Vorteile: Weil sie sich gut speichern lässt, kann man damit die Schwankungen von Wind- und Sonnenenergie ausgleichen oder Wärme erzeugen. Man kann aus Biomasse Kraftstoffe herstellen oder in Kombination mit der CCS-Technologie einsetzen, sodass der Atmosphäre Treibhausgase entzogen werden. Klimamodelle zeigen, dass dies in einigen Jahrzehnten erforderlich sein wird. Die Nachteile: Bleiben Nachhaltigkeitskriterien außer Acht, verursacht der Anbau von Energiepflanzen Treibhausgase, wirkt sich negativ auf Artenvielfalt und Bodenqualität aus und belastet die Gewässer. Die Arbeitsgruppe untersucht, wie man Bioenergie möglichst nachhaltig für die Energieversorgung nutzen und so zum Klimaschutz beitragen kann.

  • Prof. Dr.-Ing. Daniela Thrän (Leiterin der AG)
    Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ
  • Prof. Dr. Gernot Klepper (Leiter der AG)
    Institut für Weltwirtschaft (IfW) Kiel
    Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse

Perspektiven der Sektorkopplung

Perspektiven der Sektorkopplung

 

Um 80 bis 95 Prozent CO2-Einsparung zu erreichen, genügt es nicht, nur die Stromerzeugung auf erneuerbare Energien umzustellen. Auch die Energie für die Wärmeversorgung und den Verkehr muss klimafreundlicher gewonnen werden. Dazu braucht es zum einen Technologien wie Power-to-X, mit denen sich aus Strom zum Beispiel Heizwärme, synthetisches Gas und Kraftstoffe herstellen lassen. Darüber hinaus müssen Märkte, rechtliche Rahmenbedingungen und Infrastrukturen angepasst werden. Eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Eberhard Umbach analysiert Entwicklungspfade für eine stärkere Vernetzung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr.

  • Prof. Dr. Eberhard Umbach (Leiter der AG)
    acatech, Mitglied des Präsidiums
  • Prof. Dr. Hans-Martin Hennig (Leiter der AG)
    Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE, Leiter

Pfadabhängigkeiten im Verkehrssektor

Pfadabhängigkeiten im Verkehrssektor

 

Heutige Entscheidungen beeinflussen die Entwicklung des zukünftigen Energiesystems maßgeblich. Beispiel Verkehr: Über das bestehende Tankstellensystem können künftig auch Biokraftstoffe und synthetisches Benzin vertrieben werden. Für Elektroautos und Brennstoffzellenfahrzeuge bräuchte man dagegen komplett neue Infrastrukturen für Strom beziehungsweise Wasserstoff. Würde man das System nur auf eine dieser Technologien ausrichten, entstünden also Pfadabhängigkeiten, die später nur noch schwer aufzulösen wären. Vor diesem Hintergrund entwickelt eine Arbeitsgruppe derzeit eine Stellungnahme, die Strategien für solche Entscheidungsprobleme liefern soll. Sie soll Akteure dabei zu unterstützen, mit Pfadabhängigkeiten umzugehen und Weichenstellungen im Verkehrssektor vorzunehmen.

  • Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick (Leiter der AG)
    Wuppertal Institut
  • Prof. Dr. Armin Grunwald (Leiter der AG)
    Karlsruher Institut für Technologie
    Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse