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Materialien

Ökotoxikologische Bewertung von anthropogenen Stoffen

18. Oktober 2011

 

Menschliche Aktivitäten haben erheblichen Einfluss auf limnische Ökosysteme. Bauliche Maßnahmen in oder an Flüssen, wie das Errichten von Dämmen, verändern die Fließgeschwindigkeit des Flusses und damit auch die Lebensbedingungen für aquatische Organismen. Landwirtschaftliche Tätigkeiten - wie die Bewässerung von Feldern - können den Wasserhaushalt durch Absenkung des Grundwassers beeinträchtigen. Seit langem bekannte Beispiele für in aquatische Ökosysteme eingetragene anthropogene Schadstoffe sind Schwermetalle und Pflanzenschutzmittel, die durch Bergbau bzw. Landwirtschaft freigesetzt werden. Weniger offensichtliche Beispiele sind Haushaltsprodukte wie Waschmittel, Shampoos und Nahrungsmittelzusatzstoffe, die ebenfalls industriell produzierte Chemikalien enthalten, oder auch der Eintrag von Pharmazeutika über die Abwässer. Die Studie gibt einen aktuellen Überblick zum Forschungsstand für eine ökotoxikologische Bewertung von anthropogenen Spurenstoffen im Wasserkreislauf. Sie geht der Frage nach, ob neue Konzepte und Verfahren für eine Risikobewertung von Einzelstoffen und Stoffgemischen erforderlich sind.

 

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