
Referatsleiter Mitglieder/Senat
acatech Geschäftsstelle
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Mitglieder des SenatsMitglieder des Senatsausschusses
Unabhängig von einer Mitgliedschaft im Senat können Sie die Arbeit von acatech unterstützen. Informationen zu unserem Förderverein finden Sie hier:
Aufgaben des Senats

Neben der Mitgliederversammlung bildet der Senat die zweite Säule der Akademie. Die Mitglieder des Senats – die Senatoren – beraten die Akademie in strategischen Fragen und bündeln insbesondere die Anregungen aus der Wirtschaft. Aus dem Senat geht der Senatsausschuss hervor, der neben der Mitgliederversammlung das Präsidium der Akademie bestimmt.
Struktur der Akademie
Mitglieder des Senats
Die Mitglieder des Senats sind namhafte Persönlichkeiten aus technologieorientierten Unternehmen, Verbänden sowie den großen Wissenschaftsorganisationen und aus der Politik. Aktuell unterstützen rund 100 Senatoren die Arbeit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften. Den Vorsitz des Senats hat Ekkehard D. Schulz inne.
Auf Vorschlag des Präsidiums entscheidet der Senatsausschuss über neue Mitgliedschaften in diesem Gremium.
Engagement der Senatsmitglieder
Die Senatoren unterstützen die Arbeit von acatech und erleichtern den Wissenstransfer. In den Projekten der Akademie sorgen sie für den Austausch mit der industriellen Praxis. acatech fokussiert ihre Arbeit auf drei Themenschwerpunkte, denen die Projekte zugeordnet sind: Bildung und Technikkommunikation, Energie, Ressourcen und Nachhaltigkeit sowie Technologien.
Dialogplattform "Forschungsforum Energiewende"
Forschungslenkungskreis Haus der kleinen Forscher
Gesellschaftliche Implikationen der Partitionierungs- und Transmutationsforschung
Innovationsdialog zwischen Bundesregierung, Wirtschaft und Wissenschaft
Das Labor in der ingenieurwissenschaftlichen Ausbildung
Resilien-Tech – „Resilience-by-Design“: Strategie für die technologischen Zukunftsthemen
Zum Verhältnis zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Medien
Senatsmitglieder – Stimmen zu acatech
„Innovation setzt exzellent ausgebildete Ingenieure und Naturwissenschaftler voraus. Gerade das Miteinander von Wirtschaft und academia unter dem Dach von acatech kann entscheidend dazu beitragen, dass eine solche exzellente Ausbildung auch in Zukunft gewährleistet ist.“
Dr. Marijn Dekkers, Bayer AG
„Deutschland hat eine führende Industrie und eine starke Wissenschaft; zusammen leisten sie einen entscheidenden Beitrag für unseren heutigen Wohlstand. Diesen Wohlstand wollen wir in der Zukunft ausbauen. Dazu müssen wir uns als Industrieland auf die Schlüsseltechnologien der Zukunft ausrichten. Die Mikro- und Nanoelektronik stellt mit ihren integrierten Schaltungen (Chips) die Grundlage der modernen Informationsgesellschaft dar – heute mehr denn je. Von der Haushalts- und Konsumelektronik über Mobiltelefone, Autos und industrielle Großmaschinen bis zum vernetzten Haus, dem Internet der Dinge und Smart Grids bilden Chips das Rückgrat der vernetzten Welt. Deutschland wird seine Kompetenzen im Bereich der Mikro- und Nanoelektronik wieder ausbauen müssen, wenn es seinem Anspruch an die eigene wirtschaftliche Bedeutung auch in der Zukunft gerecht werden will. Gerne werde ich dafür die Aktivitäten von acatech, wie z. B. zu Cyber-Physical-Systems, unterstützen. Ein besonderes Anliegen ist mir dabei die Zusammenarbeit zwischen der Industrie und Hochschulen, denn der Ingenieurnachwuchs ist der Boden, auf dem unser zukünftiger Wohlstand wächst.“
Prof. Dr. Hermann Eul, Intel Mobile Communications GmbH
„Die Forschung und Entwicklung bei Porsche steht für Effizienz, und damit für die optimale Nutzung von Ressourcen: Grundlage dafür sind hoch qualifizierte und leidenschaftliche Ingenieure, die jeden Tag dazu beitragen, dass Porsche der erfolgreichste Sportwagenhersteller ist und bleibt. Im zurückliegenden Jahr haben wir die Kapazitäten unseres Entwicklungszentrums in Weissach um eine dreistellige Zahl an Ingenieurinnen und Ingenieuren erhöht, und wir wollen auch in Zukunft weiterwachsen. Gefragt sind insbesondere Experten für Elektromobilität, Leichtbau, Energiemanagement sowie Motor- und Fahrwerkskonstruktion. Die Fachleute sollen unter anderem bei der Weiterentwicklung und Optimierung alternativer Antriebskonzepte eingesetzt werden oder bei neuen Fahrzeugprojekten wie dem Supersportwagen 918 Spyder mitarbeiten. Ehrgeizige Vorhaben mit großem Zukunftspotenzial entwickelt Porsche traditionell in enger Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Hochschulen. Wir bieten Studenten und Doktoranden im Gegenzug die Möglichkeit, praxisnah ihre Kenntnisse zu vertiefen und weiterzuentwickeln. Das Engagement von Porsche bei acatech ist eine logische Fortsetzung dieser Philosophie.”
Wolfgang Hatz, Dr. Ing. h. c. F. Porsche AG
„Die Exzellenz deutscher Forschungs- und Technologieaktivitäten ist unbestritten. Stärker als bisher müssen wir aber dazu beitragen, diese Kompetenzen in einem kohärenten politischen Rahmen zu verankern. Ziel muss es sein, die Transformation zur technologiebasierten Wissensgesellschaft in Deutschland zügig zu vollziehen und gleichzeitig unser Know-how weltweit einzubringen. Dies kann nicht im Alleingang geschehen. Forschung und Entwicklung, ganz gleich, ob von Industrie, Universitäten oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen getragen, braucht das klare Bekenntnis der Politik. Als Dialogplattform und Informationsdrehscheibe trägt acatech zu diesem Wissenstransfer in herausragender Weise bei.”
Dr. Karsten Ottenberg, Giesecke & Devrient GmbH
„Wir alle wirtschaften in unserem eigenen Umfeld, als Mitarbeiter von Unternehmen und als Konsumenten im eigenen Haushalt. Dass diese Tätigkeiten sinnvoll ineinander spielen, ist keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis unserer Wirtschaftsordnung und der Politik. Es ist wie bei einem guten Fußballspiel. Damit es funktioniert, braucht man gute Spieler, gute Spielregeln und einen Schiedsrichter, der aufpasst, dass die Spielregeln eingehalten werden. Volkswirte beschäftigen sich mit dem Design der Spielregeln und der Interpretation dieser Regeln durch den Schiedsrichter. In acatech sehe ich eine Institution, die sich bei Forschungsfragen und im Bereich der Industrie politik ebenfalls Gedanken über die Spielregeln macht. Ich freue mich auf die Interaktion quer über die Disziplinen hinweg, die acatech ermöglicht.”
Prof. Dr. Dr. h. c. Hans-Werner Sinn, ifo Institut für Wirtschaftsforschung