Nutzername
Passwort

Passwort vergessen?

 
FORUM MOMOTECH

Aktuelle Termine

 
<Juli 2016>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
26
27

Veranstaltungen

28

Veranstaltungen

29

Veranstaltungen

Veranstaltungen

13:00 - 16:00Uhr
Fachgespräch „Maßnahmen für ein resilienteres Energiesystem“
1

Veranstaltungen

2

Veranstaltungen

3

Veranstaltungen

27
4

Veranstaltungen

Veranstaltungen

11:00 - 16:00Uhr
Sitzung des Themennetzwerks Produktentwicklung und Produktion
18:00 - 19:30Uhr
acatech am Dienstag: „Digitale Transformation – Zukunft der Arbeit“

Veranstaltungen

ganztags
2. Workshop Nationales Kompetenz-Monitoring

Veranstaltungen

11:30 - 13:30Uhr
ESYS-Kuratoriumssitzung
8

Veranstaltungen

9

Veranstaltungen

10

Veranstaltungen

28

Veranstaltungen

09:00 - 17:00Uhr
Energie-Trialog „Sektorkopplung – von der Stromwende zur Energiewende“
11:00 - 17:00Uhr
ESYS-Direktoriumssitzung
12

Veranstaltungen

Veranstaltungen

ganztags
Lernwerkstatt Technikkommunikation

Veranstaltungen

ganztags
Lernwerkstatt Technikkommunikation
ganztags
Themennetzwerksitzung Sicherheit

Veranstaltungen

ganztags
Lernwerkstatt Technikkommunikation

Veranstaltungen

ganztags
Lernwerkstatt Technikkommunikation
17

Veranstaltungen

29
18

Veranstaltungen

19

Veranstaltungen

20

Veranstaltungen

Veranstaltungen

10:00 - 16:00Uhr
Neue autoMobilität: Workshop – Automatisierter Straßenverkehr aus kommunaler Sicht
22

Veranstaltungen

23

Veranstaltungen

24

Veranstaltungen

30
25

Veranstaltungen

Veranstaltungen

18:00 - 19:30Uhr
acatech am Dienstag: „Unabhängig vom Import – Kraft- und Rohstoffe aus Licht und Luft“

Veranstaltungen

ganztags
Preisverleihung Schülerwettbewerb TECHNIKENTDECKER 2016
28

Veranstaltungen

29

Veranstaltungen

30

Veranstaltungen

31

Veranstaltungen

 

Die aktuellsten Termine

29. Juli - 28. August

1 Einträge gefunden


Medienecho zu MoMoTech

Flash ist Pflicht!



Publikation

acatech BERICHTET UND EMPFIEHLT - Nr. 5
"Monitoring von Motivationskonzepten für den Techniknachwuchs (MoMoTech)"

Download der Publikation

 

Datenbank MoMoTech

acatech ermöglicht mit der Online-Datenbank des Projektes MoMoTech passgenaue Recherchen von mehr als 800 Nachwuchs-Initiativen im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich.

 

Zur Datenbank unter

www.motivation-technik-entdecken.de

Mehr zum Projekt MoMoTech

 

Themenenetzwerk Bildung und Wissen

Das Themennetzwerk befasst sich im Bereich "Bildung" mit der Förderung sowie der Gewinnung eines gut qualifizierten technikwissenschaftlichen Nachwuchses und verfolgt dabei einen systemischen Ansatz von der frühkindlichen Bildung über die sekundäre Techniksozialisation im schulischen und außerschulischen Bereich bis hin zur tertiären Ausbildung sowie dem Bereich Arbeitsmarkt, in den u. a. die Weiterqualifizierung von Ingenieurinnen und Ingenieuren fällt.

Zum Themennetzwerk Bildung und Wissen

 

 

Der Förderer

Bausteine der acatech Strategie Techniknachwuchs

Datenbank Nachwuchsprojekte

Projekt NaBaTechacatech Round Table

acatech Nachwuchsgipfel

 

 

Umfassende Evaluation von Nachwuchsinitiativen zur Technikförderung (MoMoTech)

Ohne einen flächendeckenden Technikunterricht an Deutschlands Schulen können selbst mehr als 1000 Projekte zur Förderung des Technikinteresses dem Nachwuchsmangel in den technisch-naturwissenschaftlichen Berufen nicht wirksam begegnen. Zu diesem Ergebnis kommt acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften in der bislang umfassendsten Studie zu den Nachwuchsinitiativen in Deutschland und ihren Erfolgsfaktoren.

Die Studie "Monitoring von Motivationskonzepten für den Techniknachwuchs" (MoMoTech) wurde am 11. April in Osnabrück der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Anschluss diskutierten Projektträger aus dem öffentlichen und privaten Sektor sowie Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik über die Ergebnisse.

 

 

Stimmen zum Forum

„Der zentrale Ort der Technikvermittlung muss die Schule sein.  Nur dort können Kinder entsprechend ihrer Begabung frühzeitig und kontinuierlich bis in die Oberstufe an Technik herangeführt und Wissen aufgebaut werden. Die Einführung von Technikunterricht an Schulen ist daher nicht nur sinnvoll, sie ist längst überfällig."

Projektleiter Ortwin Renn, Mitglied des acatech Präsidiums

„Wir brauchen eine funktionierende Technikbildung, denn ohne MINT-Nachwuchs- und Fachkräfte wird das Geschäftsmodell Deutschland auf Dauer nicht erfolgreich sein."


Bernd Pischetsrieder, Vizepräsident acatech

 


Die zentralen Ergebnisse der MoMoTech-Studie

Die zentralen Ergebnisse der MoMoTech-Studie

 

Die MoMoTech-Studie: Erfolgsfaktoren für eine wirksame Technikförderung

Die rund 1000 Modellprojekte sind darauf ausgelegt, Defizite bei der Technikförderung in Kindergärten und an Schulen auszugleichen. Dies geschieht durch die Nachbildung eines Technikunterrichts oder durch ergänzende Lern- und Bildungsangebote. So notwendig solche Versuche auch sind:
empirisch können sie wenig ausrichten, solange Technikbildung an den  allgemeinbildenden Schulen nicht adäquat vermittelt wird.


Das Fazit: Modellprojekte können den Schulunterricht ergänzen und bereichern, aber nicht ersetzen. Nötig ist daher ein flächendeckender Technikunterricht an Schulen. Die Einführung von Technikunterricht als fester Bestandteil der Lehrpläne an Deutschlands Schulen ist überfällig. Ob man den Technikunterricht in andere Fächer integriert oder als eigenes Schulfach anbietet, ist dabei zunächst zweitrangig. Die Schule hat gegenüber außerschulischen Bildungsträgern den Vorteil, dass Technik dort dauerhaft angeboten werden kann und dass je nach Begabung und Interesse für Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Technikangebote bestehen. Die Schule muss der zentrale Ort der Technikbildung sein, sonst bleibt aus der Vielzahl von Projekten und Initiativen nur Stückwerk. Bemerkenswert ist außerdem, dass obwohl Süddeutschland den größten Fachkräftemangel verzeichnet, Technikinitiativen dort nur unterdurchschnittlich vertreten sind. Das Gros der Modellprojekte konzentriert sich auf Nordwestdeutschland.


Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften hat folgende Erfolgskriterien für Modellprojekte herausgearbeitet. Besonders wichtig sind:

  • Altersgerechte Technikbildung vom Kindergarten bis zum Hochschulabschluss
  • Verzahnung und Kontinuität der einzelnen Initiativen
  • Anschlussfähigkeit an den Schulunterricht
  • Didaktisch sinnvolle Ausstattung und pädagogische Kompetenz
  • Klare und adressatengerechte Zielsetzung
  • Regelmäßiger Besuch im Science Center
  • Spezielle Technikangebote für Mädchen und Frauen
  • Technische Früherziehung in Elternhaus und Kita

Alle Erfolgsfaktoren auf einen Blick
Altersgerechte Technikbildung vom Kindergarten bis zum Hochschulabschluss
Zu oft wird Nachwuchsförderung auf das Anwerben von qualifizierten Schul- und Hochschulabsolventinnen und -absolventen reduziert. Ohne frühe Technikaufgeschlossenheit und ein gutes Selbstbewusstsein in Bezug auf die eigene Technikkompetenz wird indes kaum ein entsprechender Berufswunsch
im Vordergrund stehen. Eine ziel- und phasenorientierte Ausgestaltung der Technikbildung von klein auf ist deshalb unabdingbar. Im Kindergartenalter sind der spielerische Kontakt zu Technik und Neugier besonders wichtig und entscheiden über die künftige Technikaufgeschlossenheit. In einer späteren Phase ergreifen Kinder die Initiative und setzen sich aktiv mit Technik auseinander.

 

Verzahnung und Kontinuität der einzelnen Initiativen
Ohne die Zusammenarbeit von Schulen und außerschulischen Initiativen wird sich der Nachwuchsmangel in den technischen Berufen nicht abwenden lassen. Nur so können punktuelle und kontinuierliche Lernangebote ineinandergreifen und ein nachhaltiges Interesse an Technik und technischen
Berufen fördern.

 

Anschlussfähigkeit an den Schulunterricht
Insbesondere die Vor- und Nachbereitung externer Lernangebote muss über die Schule sichergestellt sein. In Skandinavien sind beispielweise Science Center und Forschungseinrichtungen für die Technik- und Wissenschaftsdidaktik eng verbunden mit den lokalen und regionalen Schulen.

 

Didaktisch sinnvolle Ausstattung und pädagogische Kompetenz
Wirksame Technikbildung benötigt geeignete Lernorte mit einer angemessenen Ausstattung. Gut qualifizierte Fachkräfte und ein auf Technikunterricht ausgerichtetes Umfeld führen zu Lernerfolg bei den Zielgruppen.

 

Klare und adressatengerechte Zielsetzung: Interessenvermittlung oder Talentförderung?
Es sollte klar unterschieden werden, ob es in Projekten um allgemeines Technikinteresse oder um Talentförderung geht. Beides erfordert ein unterschiedliches didaktisches Vorgehen: Interesse wird durch punktuelle Erlebnisse erzeugt, die Neugier wecken. Regelmäßige Wiederholungen und Folgeprojekte können das Technikinteresse weiter vertiefen. Talentförderung dagegen setzt Kenntnisse voraus, die kontinuierlich vertieft werden müssen. Bei der Talentförderung müssen die Schülerinnen und Schüler auch gefordert nicht nur gefördert werden.

 

Regelmäßiger Besuch im Science Center
Schlüsselerlebnisse wie ein Besuch im Science Center, im Technikmuseum oder im Schülerlabor können allgemeines Interesse an Technik wecken. Diese anfängliche Neugier muss aber besonders in eher technikfernen Gruppen weiterentwickelt werden. Wird Erlebtes in der Schule oder durch Anbindung
an die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler nicht vertieft, geraten punktuelle Angebote schnell wieder in Vergessenheit.

 

Spezielle Technikangebote für Mädchen und Frauen
Mädchen fühlen sich oftmals besser gefördert und motiviert, wenn sie sich ohne Jungen mit Technik auseinandersetzen können. Sind Mädchen unter sich, bauen sie Zweifel an dem gesellschaftlich vermittelten geringeren technischen Selbstkonzept ab. Auch interessieren Mädchen sich besonders
für Themen mit sozialem Bezug – beispielsweise Umwelt, Gesundheit, Biotechnologie oder auch Gentechnik. Auffallend ist, dass Frauenanteile in den klassischen Ingenieurdisziplinen regional stark divergieren. In den neuen Bundesländern ist der Anteil von Frauen in diesen Berufen nach wie vor
höher. Dies lässt sich damit erklären, dass in der DDR der Ingenieurberuf auch für Frauen ein anerkanntes Rollenbild darstellte. Allerdings zeigen sich mittlerweile rückläufige Tendenzen: Die Frauen in Ostdeutschland passen sich den Frauen in den alten Bundesländern auch in der Studien- und
Berufswahl an.

 

Technische Früherziehung in Elternhaus und Kita
Mit technischer Früherziehung lassen sich auch die individuelle Sozialkompetenz, Teamorientierung sowie Sprachgefühl fördern. Wird in der Kita viel experimentiert, wirkt sich das positiv auf das Technikinteresse
der Kinder aus. Wer nicht frühzeitig gefördert wird, kann später nur schwer aufholen, was andere gelernt haben: Ist im Kindesalter das Interesse an Technik nicht geweckt worden, ist es sehr unwahrscheinlich, dass es später zu einem Umschwung kommt. Dann bleibt es bei der Technikferne.

Primäre Zielgruppen der 934 Projekte

Videobeitrag "Strategie Techniknachwuchs"

Videobeitrag "Strategie Techniknachwuchs"


Flash ist Pflicht!

Videobeitrag "Wissensfabrik"

Videobeitrag "Wissensfabrik"

Flash ist Pflicht!
Programm

Programm

Montag, 11. April 2011

 

 

13:00
Führung durch die Ausstellung "KlimaWerkstatt" Martin Schulte, Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK)

 

 

13:30
Check-in / Begrüßungskaffee

 

 

 

14:00
Begrüßung
Bernd Pischetsrieder, acatech Vize-Präsident       

Felix Osterheider, Mitglied der Geschäftsführung Georgsmarienhütte Holding GmbH (in Vertretung von Peter van Hüllen, CEO)

Dr. Ulrich Witte, Deutsche Bundesstiftung für Umwelt (in Vertretung von Fritz Brickwedde, Generalsekretär)

 

14:30
Vorstellung der Projektergebnisse
Ortwin Renn, acatech Präsidium

 

15:15
Diskussion

15:45
Kaffeepause

16:15
Was lernen wir aus MoMoTech: Gemeinsam initiativ werden für (Technik)bildung
Eva Müller, Wissensfabrik

Barbara Schwarze, Hochschule Osnabrück und "Komm, mach MINT"


17:00
Was man beim Fernsehen und in der Schule lernen kann Vortrag und Experimente von und mit Ralph Caspers ("Wissen mach Ah!") und Talk Runde mit Schulleiter Günter Offermann und Schülern des Friedrich Schiller Gymnasiums Marbach

18:30
Empfang

 

 

 

Dienstag, 12. April 2011

 

 

08:45
Führung durch die Ausstellung "KlimaWerkstatt" Martin Schulte, Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK)

 

 

09:30
Wie wird MINT-Bildung zur Erfolgsgeschichte? - Ein Blick nach Schweden!

Ilan Chabay, Göteborg Center for PLUS at Chalmers University of Technology

(zur Präsentation)

 

10:00
Vorstellung und Einführung in die Workshops
Ortwin Renn, acatech Präsidium

                                          

10:30
Ansätze für eine gelingende Technikbildung - 3 parallele Workshops

Informationen zu den Workshops

 

 

  • Vernetzung und Anschlussfähigkeit schaffen

Download der Wokshopergebnisse

 

Moderation:

Dr. Marc-Denis Weitze, acatech Geschäftsstelle

 

Referent/in:

Prof. Rolf Hempelmann, Vorsitzender des Bundesverbandes der Schülerlabore

 

Eva Müller, Vorstandsvorsitzende der Wissensfabrik

 

Günter Offermann, Schulleiter des Friedrich-Schiller-Gymnasium Marbach 

          

  • Professionalisierung der MINT-Bildung

Download der Workshopergebnisse

 

Moderation:

Dr. Uwe Pfenning, Universität Stuttgart                       

 

Referent/in: 

Dörthe Krause, Leiterin TheoPrax Zentrum, Fraunhofer ICT Pfinztal

(zur Präsentation)

 

Dr. Janna Pahnke, Leiterin der Akademie, Stiftung "Haus der kleinen Forscher"

(zur Präsentation)

 

Dietmar Schnelle, Projektleiter, Deutsche Telekom Stiftung

  • Methoden der Technikvermittlung - analog und/oder digital

Dowload der Workshopergebnisse

 

Moderation:

Anne Kursten, RWTH Aachen                      

 

Referent/in:

Prof.Dr. Kristina Reiss, Heinz Nixdorf-Stiftungslehrstuhl für Didaktik der Mathematik, TUM School for Education

(zur Präsentation)

 

Petra Evanschitzky, ZNL Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen

(zur Präsentation)

 

Katja Cullmann, Leiterin Schüler-Forschungs-Zentrum Osnabrück

(zur Präsentation)

 

12:00
Kaffeepause

12:30
Vorstellung der Workshopergebnisse und Ausblick auf die künftige MINT-Nachwuchsförderung

Moderatoren der Workshops und Ortwin Renn, acatech Präsidium

13:15
Mittagessen

 

14:00

Ende der Veranstaltung

Referenten

Referenten

Ortwin Renn ist Lehrstuhlinhaber für Technik- und Umweltsoziologie
an der Universität Stuttgart und Direktor des gemeinnützigen
Forschungsinstituts Dialogik

 

Rolf Hempelmann ist Vorsitzender des Bundesverbandes der Schülerlabore

 

Eva Müller ist Vorstandsvorsitzende der Wissensfabrik

 

Günter Offermann ist Schulleiter des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Marbach

 

Dörthe Krause ist Leiterin des TheoPrax Zentrum, Fraunhofer ICT Pfinztal


Petra Evanschitzky
, ZNL Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen

Janna Pahnke, ist Leiterin der Akademie, Stiftung "Haus der kleinen Forscher"

Dietmar Schnelle ist Projektleiter bei Deutsche Telekom Stiftung

 

Barbara Schwarze ist Professorin für Gender und Diversity Studies an der Hochschule Osnabrück


Kristina Reiss, Heinz Nixdorf-Stiftungslehrstuhl für Didaktik der Mahtematik, TUM School of Education


Katja Cullmann ist Leiterin des Schüler-Forschungs-Zentrum Osnabrück

Eindrücke von der Veranstaltung

Quelle: acatech/Michael Münch