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NACHWUCHSBAROMETER TECHNIKWISSENSCHAFTEN

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<Juni 2016>
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Wissenschaftliche und gesellschaftspolitische Bedeutung bevölkerungsweiter Längsschnittstudien
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10:30 - 17:00Uhr
Kommunikation zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Medien (Phase 2): AG-Sitzung

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APPsist Beiratssitzung
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acatech am Dienstag: „Wir müssen reden: Warum Technikdebatten immer wichtiger werden“
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14:00 - 18:00Uhr
Zukunft der Arbeit im Maschinenbau – Mittelstand in NRW
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Abschlussveranstaltung INBENZHAP

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13:00 - 16:00Uhr
Fachgespräch „Maßnahmen für ein resilienteres Energiesystem“
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Die aktuellsten Termine

28. Juni - 28. Juli

5 Einträge gefunden


Studie Nachwuchsbarometer Technikwissenschaften

Ergebnisbericht: Nachwuchsbarometer Technikwissenschaften
Eine gemeinsame Studie von acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften um dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI)

Download der Publikation

 

Der Kooperationspartner

Der Förderer

Eine Initiative des BMBF:

Das Technikum


Bausteine der acatech Strategie

acatech ermöglicht mit der Online-Datenbank des Projektes MoMoTech passgenaue Recherchen von mehr als 800 Nachwuchs-Initiativen im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich.

 

www.motivation-technik-entdecken.de

Mehr zum Projekt MoMoTech

Projekt NaBaTech

acatech Round Table

acatech Nachwuchsgipfel

 

Medienecho

Presseberichte zum Nachwuchsbarometer

Warum nur für jeden zehnten Schüler ein Ingenieurberuf in Frage kommt

Schülerinnen und Schüler in Deutschland unterschätzen die Anforderungen technischer Studiengänge und rechnen sich vergleichsweise schlechte Berufsperspektiven aus. Nur jeder zehnte Schüler zieht den Beruf des Ingenieurs in Erwägung. 90 Prozent der Berufstätigen dagegen sind mit ihrer Wahl zufrieden. Das Nachwuchsbarometer Technikwissenschaften, eine gemeinsamen Studie von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und des Vereins Deutscher Ingenieure fragt nach den Ursachen. Dazu wurden 13.000 Schüler, Studierende sowie Ingenieure und Naturwissenschaftler befragt.

 

Befunde des Nachwuchsbarometers

Befunde des Nachwuchsbarometers

Schüler wissen, dass ein technisches Studium schwierig ist. Doch ihre Erwartungen werden von der erlebten Realität der Studierenden noch übertroffen – im negativen Sinn. Ob Leistungsdruck, Prüfungsstress, Anonymität oder auch Benachteiligungen: All diese negativen Urteile wurden von Studierenden noch stärker bestätigt als von Schülern vorausgesetzt.

 

Schüler halten Ingenieurberufe für komplex und lernintensiv, aber auch für fortschrittlich, praktisch und wichtig. Gleichwohl entsprechen die Eigenschaften, die Schüler technischen Berufen zuschreiben, nicht ihren Vorstellungen eines idealen Berufs. Arbeitsplatzsicherheit, gute Aufstiegschancen, hohes Einkommen, persönliche Entwicklungsmöglichkeiten und eine vielseitige Tätigkeit sind wichtige Kriterien für die Berufswahl. Die Schüler bezweifeln, dass technische und naturwissenschaftliche Berufe diese Kriterien erfüllen.

 

Das Nachwuchsbarometer bestätigt, dass Frauen im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich immer noch spezifische Hürden überwinden müssen: Rund zwei Drittel der befragten Frauen gaben an, nach eigener Einschätzung im Studium hin und wieder benachteiligt und diskriminiert worden zu sein. Ähnliches gilt für stereotype Vorstellungen und Zuschreibungen eigener Kompetenzen. Schülerinnen dominieren beispielsweise die Gruppe der Befragten, die sich für eher technisch unbegabt hält. Bei der Gruppe mit hohem Selbstvertrauen in technischen Fragen kehrt sich das Verhältnis um. Die Studie weist einen starken Zusammenhang zwischen diesen Selbstzuschreibungen und der späteren Berufswahl nach.


Das Nachwuchsbarometer benennt drei Bausteine, die besonders zu einem vertieften Technikinteresse und auch zu einer höheren Wahrscheinlichkeit einer entsprechenden Studien- und Berufswahl beitragen:

  • Kinder sollten früh Technik begegnen und in spielerischer Auseinandersetzung kennenlernen.
  • Einzelne Schlüsselerlebnisse, in denen Technik als interessant und herausfordernd erlebt wird, sind oftmals der Anstoß zu einer entsprechenden Laufbahn, wenn sie in Elternhaus und Schule weiter gefördert und vertieft werden.
  • Wichtig ist auch eine kontinuierliche und didaktisch gut aufbereitete Technikausbildung in der Schule.


Ein Generationenvergleich ergab, dass sich Kinder heute seltener aktiv mit Technik auseinandersetzen und stattdessen digitale Medien konsumieren. Zugleich nehmen sich Eltern heute weniger Zeit, gemeinsam mit ihren Kindern Natur und Technik zu entdecken. Diese Aufgabe müssen Kindergarten und Schule zunehmend übernehmen, die auch dementsprechend ausgestattet und ausgebildet sein sollten. Technikunterricht motiviert der Befragung zufolge am besten zu einer technischen Laufbahn. Wo er nicht flächendeckend eingeführt ist, kann der Physikunterricht noch am ehesten diese Rolle übernehmen – auch wenn Schüler ihn oftmals als praxisfern empfinden.

 

Das Nachwuchsbarometer ist Teil der „acatech Strategie Techniknachwuchs“. Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften macht mit einer Reihe von Initiativen, Veranstaltungen und Forschungsprojekten den besten Stand des Wissens zum Thema verfügbar. Im März hat acatech eine umfassende Strategie zur Förderung des technisch-naturwissenschaftlichen Nachwuchses vorgelegt. Beim Round Table Wissenschaft-Wirtschaft hat acatech Experten mit Wirtschafts- und Medienvertretern zusammengebracht, um das strukturelle Problem Nachwuchsmangel auch in Zeiten einer akuten Wirtschaftskrise auf der Agenda zu halten. Ergänzend erleichtert eine frei zugängliche Datenbank die Recherche von derzeit  rund 890 Initiativen zum Thema. Sie ist ein Zwischenergebnis der Studie „MoMoTech“ (Monitoring von Motivationskonzepten für den Techniknachwuchs), deren Ergebnisse im Frühjahr 2010 vorgestellt werden. Sie bewertet die bestehenden Initiativen und benennt Erfolgsfaktoren einer nachhaltigen Nachwuchsförderung.

„Nicht einmal jeder zweite technisch interessierte Schüler wählt eine entsprechende Laufbahn. Dagegen würden 90 Prozent der Ingenieure und Naturwissenschaftler ihren Beruf ein zweites Mal wählen. Ingenieurberufe bieten also offensichtlich mehr, als junge Menschen in Deutschland annehmen. Diese Botschaft müssen wir in die Schulen tragen und dort die Informationsmöglichkeiten stark verbessern."

Projektleiter Ortwin Renn, Mitglied des acatech Präsidiums

„Zum einen müssen wir in der Schule Grundlagen legen, wodurch der Einstieg ins Ingenieurstudium leichter fällt, beispielsweise durch flächendeckenden Technikunterricht. Zum anderen müssen die Bedingungen an den Hochschulen verbessert werden, etwa durch eine bessere didaktische Vermittlung der Inhalte.“

VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs

Die Trends im Überblick (Grafiken in Druckqualität auf Anfrage erhältlich)

Die Trends im Überblick (Grafiken in Druckqualität auf Anfrage erhältlich)

Programm des Forums

Programm des Forums

 

11:00
Begrüßung
Prof. Dr.-Ing. Joachim Milberg, Mitglied des acatech Präsidiums und

Dr.-Ing. Willi Fuchs, VDI-Direktor

 

11:15
Grußwort
Andreas Storm, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

11:30
Vorstellung der Ergebnisse und Empfehlungen des Nachwuchsbarometers Technikwissenschaften
Prof. Dr. Ortwin Renn, Mitglied des acatech Präsidiums, Universität Stuttgart

12:00
Grenzüberschreitungen: Technikbildung und Vorstellungen von Technik und Naturwissenschaften – ein (Gender-)Blick nach Europa
Prof. Dr. Christiane Wächter, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt/IFZ – Interuniversitäres Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur, Graz

12:30
Mittagsimbiss

13:30
Technikbildung in der Schule?! Schüler/-innen berichten
Schüler/-innen des Gymnasium Malchin und Dr.-Ing. Reinhard Pittschellis, Festo Didactic

13:50
Podiumsrunde:
Studierende und Expert/-innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis bewerten die Ergebnisse des Nachwuchsbarometers und deren Umsetzungsmöglichkeiten

Technikbildung in der Schule
Prof. Dr. Elke Hartmann, Martin-Luther-Universität Magdeburg

Gestaltung von ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen
Prof. Dr. Klaus Jenewein, Otto-von Guericke-Universität Magdeburg

Maßnahmen zur Studien- und Berufsorientierung
Silke Augustin, Thüringer Koordinierungsstelle Naturwissenschaft und Technik

Chancengleichheit und Förderung der Karrieren von Ingenieuren/-innen im Unternehmen
Ursula Schwarzenbart, Director Global Diversity Office, Daimler AG

 

14:50
Zusammenfassung und Ausblick

Prof. Dr. Ortwin Renn, Mitglied des acatech Präsidiums, Universität Stuttgart

15:00
ENDE
 

Anschließend laden wir Sie zu einem kleinen Empfang ein.

Moderation: Tissy Bruns, Leiterin des Parlamentsbüros des Tagesspiegels


Die PROGRAMMKARTE zum Forum Nachwuchsbarometer Technikwissenschaften 2009 zum Download

Die Referenten des Forums

Die Referenten des Forums

  • Silke Augustin, Thüringer Koordinierungsstelle Naturwissenschaft und Technik
  • Dr.-Ing. Willi Fuchs, VDI
  • Prof. Dr. Elke Hartmann, Martin-Luther-Universität Magdeburg
  • Prof. Dr. Klaus Jenewein, Otto-von Guericke-Universität Magdeburg
  • Prof. Dr.-Ing. Joachim Milberg, Mitglied des acatech Präsidiums
  • Dr.-Ing. Reinhard Pittschellis, Festo Didactic und Schüler/-innen des Gymnasium Malchin
  • Prof. Dr. Ortwin Renn, Mitglied des acatech Präsidiums, Universität Stuttgart
  • Ursula Schwarzenbart, Director Global Diversity Office, Daimler AG
  • Andreas Storm, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
  • Prof. Dr. Christiane Wächter, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt/IFZ – Interuniversitäres Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur, Graz

Eindrücke aus der Veranstaltung