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Abschiedsinterview Dr. Harald Schöning

Dr. Schöning, Vice President Research für die öffentlich geförderten Forschungsprojekte der Software AG

Bild: © Software AG
München, 7. Januar 2026

Herr Schöning, Sie waren fast acht Jahre Sprecher der Industrie des Forschungsbeirats Industrie 4.0. Wie blicken Sie auf diese Zeit zurück?

Jedenfalls mit großer Freude. Die Arbeit im Forschungsbeirat war sehr bereichernd. Außerdem haben wir im Forschungsbeirat wichtige Impulse setzen können, z. B. mit unseren Roadmaps, den Impulsberichten und dem Strategiepapier. Mit dem Ministerium, dem Projektträger und auch mit acatech gab es immer einen guten und fruchtbringenden Austausch. Vor allem aber habe ich die heterogene Zusammensetzung des Forschungsbeirats aus führenden Persönlichkeiten aus der Forschung und aus der Industrie geschätzt, die jedes Treffen zu einer Quelle von Horizonterweiterung und Inspiration werden ließ.

Im April 2018 öffnete sich der Forschungsbeirat für Mitglieder der Wirtschaft und Sie wurden der erste Sprecher aus der Industrie. Wie haben Sie diese neue Zusammenarbeit erlebt? Gab es Überraschungen?

Die Mitglieder aus der Forschung haben uns Mitglieder aus der Wirtschaft mit offenen Armen empfangen und wir haben auch in der neuen Zusammensetzung von Anfang an gut miteinander gearbeitet. Überraschend war für mich der anfangs unklare Status des Forschungsbeirats im Verhältnis zur Plattform. Das konnten wir aber schnell klären. Die Zusammenarbeit mit der Plattform war aber auch von Anfang an gut und wertschätzend.

Was ist aus Ihrer Perspektive die größte Stärke des Forschungsbeirats?

Zum einen die heterogene Zusammensetzung aus Wissenschaft und Vorreiterunternehmen. Zum anderen aber auch die klare Fokussierung auf den mittleren und langen Zeithorizont, während die Plattform die direkte Umsetzung adressiert und dabei mit dem Forschungsbeirat in gutem gegenseitigem Austausch bleibt. In der Plattform ist ja z. B. mit der Initiative Next Level Mittelstand des Vorsitzenden Henrik Schunk sehr viel bewegt worden, was auch wieder Impulse in den Forschungsbeirat getragen hat.

Ein zentraler Aspekt der Transformation zur Industrie 4.0 ist der Transfer von Forschung in die Anwendung sowie die anschließende Skalierung. Welche Fortschritte konnten in den vergangenen Jahren in diese Richtung erreicht werden und welche Herausforderungen gilt es noch zu meistern?

Die großen Industrieunternehmen haben Industrie 4.0 in den wesentlichen Aspekten schon umgesetzt bzw. machen dort große Fortschritte. Das gilt leider für den Mittelstand flächendeckend so nicht. Es gibt aber auch hier Pionier-Unternehmen, die anderen Mittelständlern als Vorbild und Vermittler dienen können. Auch deshalb ist die Initiative Next Level Mittelstand so wichtig.

Sie haben in den vergangenen Jahren unter anderem an verschiedenen Projekten und Publikationen im Bereich der Datenräume mitgearbeitet. Wo befindet sich die deutsche Industrie auf dem Weg zur Datenökonomie und der weitreichenden Implementierung von souveränen Datenökosystemen? Welche Hürden müssen noch genommen werden?

Aus meiner Sicht haben viele Unternehmen (auch da zunächst die großen) erkannt, welche Vorteile die Datenökonomie bringen kann. Daher bringen sie erhebliche Aufwände in Projekte im Kontext von Manufacturing-X ein. Es bleibt zu hoffen, dass im Rahmen dieser Projekte dann auch gangbare Wege gezeigt werden, wie Datenräume erfolgreich in der Praxis betrieben werden können. Dabei geht es weniger um die technische Realisierung als um rechtliche und ökonomische Aspekte. Schließlich muss für jedes beteiligte Unternehmen ein erkennbarer Mehrwert entstehen.

Zuletzt stellte der Forschungsbeirat zusammen mit der Plattform Industrie 4.0 mit dem Papier „Industrie 4.0 – Zentrales Leitbild für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Industrie“ zentrale Aspekte und Handlungsperspektiven für die Zukunft der vernetzten industriellen Wertschöpfung vor. Derzeit wird im Forschungsbeirat an einem Strategiepapier gearbeitet, das neben einer Status-quo-Betrachtung der industriellen Transformation ein Industrie 4.0-Zielbild aufzeigt, spezifische Themenblöcke für relevante Forschungs- und Entwicklungsbedarfe über Themenroadmaps definiert und die Wirkungsweise bzw. Vision des Forschungsbeirats verdeutlicht. Das BMFTR hat darüber hinaus die Hightech Agenda Deutschland mit Fokus auf sechs Schlüsseltechnologien veröffentlicht. Wie blicken Sie auf die Prioritätensetzung in der Hightech Agenda und was möchten Sie der Politik mitgeben?

Schaut man sich die Schlüsseltechnologien an (Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, Mikroelektronik, Biotechnologie, Fusion und klimaneutrale Energieerzeugung sowie Technologien für die klimaneutrale Mobilität), so fällt auf, dass diese keinen unmittelbaren Bezug zur Industrie haben. Das gilt so auch für die strategischen Forschungsfelder (Luft- und Raumfahrt, die Gesundheitsforschung, die Sicherheits- und Verteidigungsforschung, Meeres-, Klima- und Nachhaltigkeitsforschung sowie die Geistes- und Sozialwissenschaften). Andererseits zeigen unsere Themenroadmaps (Geschäftsmodelle, Nachhaltigkeit, Engineering, Zukunft der Arbeit), dass auch im Umfeld Industrie 4.0 noch viel zu forschen ist. Was ich der Politik mitgeben möchte: die Schlüsseltechnologien nicht ohne den Aspekt wertschöpfender Anwendung in Deutschland zu forcieren – und Wertschöpfung geschieht in unserem Land wesentlich durch die Industrie. Die vierte industrielle Revolution – nichts anderes ist ja Industrie 4.0 – ist noch nicht am Ende und muss auch von der Politik weiterhin mitgetragen werden.

Was war der schönste Moment in Ihrer Zeit als Sprecher des Forschungsbeirats?

Den einen „schönsten Moment“ gab es nicht, es gab sehr viele schöne Momente: Jede Präsenzsitzung des Forschungsbeirat mit ihren Diskussionen, bei denen Aspekte aus verschiedensten Blickwinkeln wunderbar zu einem Gesamtbild beigetragen haben, die Freude, wenn wieder eine Publikation des Forschungsbeirats auf breite Rezeption gestoßen ist oder auch die regelmäßigen Abstimmungen im Sprecherteam, bei denen sich immer wieder gezeigt hat, dass wir uns wunderbar auf dem Weg zum gemeinsamen Ziel ergänzen konnten.

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    Geschäftsmann mit Lupe und Glühbirne. Idee und Phantasie. Kreative und Inspiration. Innovation-Symbol Netzwerkverbindung. Suchmaschinen-Optimierung. Innovative Technik in Wissenschaft und Industrie Konzept

    Forschungsbeirat Industrie 4.0

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