acatech übernimmt Führungsrolle in Euro-CASE: Zwei neue europäische Arbeitsgruppen zu Energie und Böden gestartet
30. Januar 2026
Mit dem Start von zwei neuen Arbeitsgruppen zu den Themen Energie und Böden innerhalb von Euro-CASE übernimmt acatech eine zentrale Führungsrolle in der europäischen Akademienlandschaft. Beide Arbeitsgruppen werden von acatech geleitet bzw. co-geleitet und von Reinhard Hüttl vertreten. Damit stärkt Euro-CASE seine Arbeit zu zentralen Transformationsfragen an der Schnittstelle von Energie-, Klima-, Industrie- und Umweltpolitik und unterstreicht den Anspruch, wissenschaftliche Expertise systematisch in europäische Entscheidungsprozesse einzubringen.
Arbeitsgruppe „Energy Transitions in Europe“ – Kick-off am 30. Januar 2026
Am 30. Januar 2026 fand das Kick-off-Meeting der Euro-CASE Arbeitsgruppe „Energy Transitions in Europe“ statt. Die Arbeitsgruppe wird nach dem Co-Chair-Prinzip gemeinsam von der spanischen Akademie Real Academia de Ingeniería und acatech geführt. Reinhard Hüttl übernimmt für acatech die Rolle des Co-Chairs.
Im Mittelpunkt stand die Abstimmung des Rahmens für einen neuen Euro-CASE Bericht. Aufbauend auf dem Report von 2019 („Energy transitions in Europe – common goals but different paths“) wird analysiert, welche Annahmen und Strategien sich bewährt haben, wo Fortschritte erzielt wurden und welche Herausforderungen fortbestehen. Berücksichtigt werden dabei unter anderem Energie- und Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit, Energiepreise sowie neue geopolitische, regulatorische und technologische Entwicklungen. An der Arbeitsgruppe beteiligen sich 17 europäische Länder.
Arbeitsgruppe „Soils: Synergizing Climate Protection and Climate Adaptation“ – Kick-off am 8. Januar 2026
Bereits am 8. Januar 2026 ist die Euro-CASE Arbeitsgruppe „Soils: Synergizing Climate Protection and Climate Adaptation“ gestartet. Die Federführung liegt bei acatech, ebenfalls vertreten durch Reinhard Hüttl.
Die Arbeitsgruppe befasst sich mit der Rolle von Böden im Kontext von Klimaschutz und Klimaanpassung, insbesondere im europäischen LULUCF-Rahmen. Im Fokus stehen Fragen der Messung, Berichterstattung und Verifizierung (MRV) sowie die Entwicklung kohärenter politischer Steuerungs- und Anreizmechanismen. Ergänzend zum wissenschaftlichen Arbeitsprozess wurde beschlossen, ein Policy Paper für politische Entscheidungsträger auf europäischer Ebene zu erarbeiten.


