Forschungsbeirat wählt Klaus Bauer zum neuen Sprecher der Industrie und Björn Sautter als Stellvertreter
München, 22. Januar 2026
Der Forschungsbeirat Industrie 4.0 hat Klaus Bauer (TRUMPF Werkzeugmaschinen SE + Co. KG) als neuen Sprecher der Industrie berufen. Er rückt aus dem Amt des stellvertretenden Sprechers der Wirtschaftsseite auf. Ihm folgt in dieser Position Björn Sautter (Festo SE & Co. KG). Auf der Sitzung des Forschungsbeirats am 21. November wählten die anwesenden Mitglieder die beiden Industriesprecher einstimmig für drei Jahre. Gemeinsam mit Peter Liggesmeyer (Fraunhofer IESE) als Sprecher der Wissenschaft und Rainer Stark (TU Berlin) als stellvertretender Sprecher der Wissenschaft bilden sie das Sprecherteam des Forschungsbeirats.
Der Entwicklungsingenieur Klaus Bauer bringt seine Expertise als Head of Research (Smart Factory Infrastructure) bei TRUMPF Werkzeugmaschinen SE + Co. KG. in das Sprechergremium ein. Davor verantwortete er den Bereich der Basistechnologien bei dem Werkzeughersteller und beschäftigte sich in dieser Funktion mit Grundlagenthemen wie intelligente Vernetzung, Smart Data oder Künstliche Intelligenz und dazugehörige Geschäftsmodellinnovationen. Seit 2018 war Bauer als stellvertretender Industriesprecher Teil des Sprecherteams im Forschungsbeirat. Daneben engagiert er sich in zahlreichen weiteren Organisationen wie dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau VDMA, der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik und der Plattform Industrie 4.0.
Björn Sautter folgt Klaus Bauer auf dem Posten des stellvertretenden Industriesprechers. Er ist seit 2022 Mitglied im Forschungsbeirat. Der Senior Expert Industrie 4.0 Ecosystems bei Festo SE & Co. KG unterstützt die unternehmensweite Ausrichtung der Aktivitäten rund um Industrie 4.0 und ist Ansprechpartner für Forschungskooperationen und Innovationsnetzwerke in diesem Bereich. Über die Plattform Industrie 4.0 hat er die Manufacturing-X Initiative der Bundesregierung mit vorbereitet und war zuletzt in unterschiedlichen Rollen an deren Umsetzung beteiligt, insbesondere im Leitprojekt Factory-X zur Schaffung eines kollaborativen digitalen Ökosystems für Fabrikausrüster und -betreiber.
Harald Schöning verlässt den Forschungsbeirat
Harald Schöning (Software AG) ging zum Jahresende 2025 in den verdienten Ruhestand und legte deswegen auch sein Mandat im Forschungsbeirat nieder. Peter Liggesmeyer, Sprecher der Wissenschaft im Forschungsbeirat Industrie 4.0, drückt Harald Schöning – im Namen des gesamten Forschungsbeirats – seinen Dank aus für dessen langjähriges Engagement:

„Harald Schöning hat während seines langjährigen Engagements als Sprecher der Industrie des Forschungsbeirats Industrie 4.0 wichtige Impulse für die Forschung und deren Umsetzung in der Praxis gegeben. Er hat wichtige Beiträge geleistet. Dafür bedankt sich der Forschungsbeirat Industrie 4.0 von Herzen!“
Peter Liggesmeyer, Sprecher der Wissenschaft im Forschungsbeirat Industrie 4.0
Über den Forschungsbeirat Industrie 4.0
Der Forschungsbeirat Industrie 4.0 trägt als strategisches und unabhängiges Gremium wesentlich dazu bei, forschungsbasierte Lösungswege für die Weiterentwicklung und Umsetzung von Industrie 4.0 aufzuzeigen und somit Orientierung zu geben – mit dem übergeordneten Ziel, das deutsche Innovationssystem und die Wertschöpfung zu stärken. Dafür kommen im Forschungsbeirat aktuell 33 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Industrie mit ihrem interdisziplinären Expertenwissen zusammen, formulieren neue, vorwettbewerblich beantwortbare Forschungsimpulse bzw. -bedarfe, zeigen mittel- bis langfristige Entwicklungsperspektiven auf und leiten Handlungsoptionen für die erfolgreiche Umsetzung von Industrie 4.0 ab. Die Forschung im Bereich Industrie 4.0 fokussiert sich dabei verstärkt auf Themen wie Nachhaltigkeit, Resilienz, Interoperabilität, technologische bzw. strategische Souveränität und die zentrale Rolle des Menschen. Die Arbeit des Forschungsbeirats wird von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften koordiniert, vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut und vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.



