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Forschungsdialog zur Twin Transformation in Bayreuth

Podiumsdiskussion mit (v.r.n.l.) Alexander Sauer, Anna Maria Oberländer, Anton Fuchs, Katharina Obergruber und Marc-Denis Weitze. Foto: Fraunhofer FIT

Bayreuth, 15. Dezember 2025

Wie können oberfränkische Unternehmen digitale Technologien nutzen, um ihre Unternehmens- und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen? Wie können wiederum Nachhaltigkeitsbestrebungen digitale Innovation und Transformation in Unternehmen vorantreiben? Die vierte Veranstaltung des Forschungsdialogs von acatech und der Fraunhofer-Gesellschaft in Bayreuth stellte Beispiele aus regionalen Unternehmen vor, zeigte, wie sich Wettbewerbsfähigkeit durch die Verknüpfung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit sichern lässt, und brachte 50 Besucherinnen und Besucher aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in die Diskussion.

Zum Auftakt führten Alexander Sauer (Institutsleiter Fraunhofer IPA) und Anna Maria Oberländer (Universität Bayreuth / Fraunhofer FIT) in das Thema ein. Während Sauer die globale Perspektive aufzeigte, brach Oberländer die Herausforderungen auf die regionale Ebene herunter. Der Tenor: Die Transformation ist kein abstrakter Trend, sondern eine konkrete Notwendigkeit für den Standort Oberfranken.

Praxis-Impulse und Dialog

Dass Twin Transformation in der oberfränkischen Praxis angekommen ist, verdeutlichte das anschließende Podium mit Katharina Obergruber (Sandler AG) und Anton Fuchs (Schlaeger M-Tech GmbH). Beide Unternehmen blicken auf eine über 15-jährige Tradition bei Energieeinsparungsmaßnahmen zurück, die durch moderne Datenerfassung stetig präzisiert wurden. Anton Fuchs brachte die Notwendigkeit digitaler Erfassung auf den Punkt: „Wer nichts messen kann, kann nicht handeln!“. Katharina Obergruber ergänzte, dass es neben den Daten vor allem die Entschlossenheit zur Umsetzung brauche: „Mut zur Aktion!“. Die Diskussion machte deutlich: Ein Hebel der Twin Transformation liegt in der intelligenten Nutzung von Daten, um Verbesserungsprozesse kontinuierlich voranzutreiben.

Das Format des Forschungsdialogs setzt aus den Austausch. So diskutierten die Teilnehmenden an Gruppentischen mit den Referierenden sowie den Fraunhofer-Experten Frank Döpper (IPA) und Maximilian Röglinger (FIT). Hier ging es über die rein technischen Aspekte hinaus: Die Fachleute und Gäste identifizierten vor allem den politischen Rahmen, die Regulatorik sowie Bildung als entscheidende Faktoren, die über das Gelingen der Transformation entscheiden.

Die Schlaeger M Tech GmbH ist ein eigentümergeführtes Technologieunternehmen mit Sitz in Bayreuth, das seit über 50 Jahren hochpräzise mechatronische Baugruppen, insbesondere für Aktorik und Sensorik, entwickelt und fertigt. Das Leistungsspektrum reicht von der Produkt- und Prozessentwicklung über Werkzeug- und Spritzgusstechnik bis hin zur Serienmontage und Logistik, mit starker Ausrichtung auf die Automobil- und Elektroindustrie sowie die Medizintechnik.

In ihrem Projekt versucht die Schlaeger M-Tech GmbH das Ziel der CO2-Neutralität durch Energieeffizienz und intelligentes Lastmanagement zu erreichen. Im Fokus stehen Maßnahmen wie die Optimierung von Kunststoffprozessen (z. B. Aggregate-Auslegung, elektrische Maschinen, Rekuperation) und die atypische Netznutzung mit Lastverschiebung, Batteriespeichern (380 kWh) sowie PV-Anlagen (620 kWp). Durch den Einsatz von intelligenten Steuermechanismen für einen nachhaltigen Zweck, ist eine Reduktion von Lastspitzen um mindestens 20 Prozent, Einsparungen bei Netzentgelten und die vollständige Klimaneutralität bis 2045 gemäß GHG-Protokoll angepeilt.

Die Sandler AG ist ein international tätiges Familienunternehmen mit Sitz in Schwarzenbach an der Saale, das Vliesstoffe für verschiedene Anwendungen herstellt – etwa in der Automobil-, Bau-, Hygiene- und Textilindustrie. Das Unternehmen ist energieintensiv, legt jedoch großen Wert auf Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und den Einsatz umweltfreundlicher Materialien.

Die Sandler AG, ein energieintensives Unternehmen, strebt bis 2035 CO2-Neutralität, Gewinnsteigerung und ein zukunftsfähiges Team an. Durch Projekte in den Bereichen nachhaltige Produkte, Eigenenergieerzeugung und Diversität wurde eine Reduktion der Energiekosten um 50 Prozent erreicht; 75 Prozent der Produkte bestehen nun aus nachhaltigen oder sortenreinen Rohstoffen. Erfolgsfaktoren waren strukturiertes Projektmanagement, klare Kommunikation, Management-Commitment und externe Partnerschaften. Das Projekt zeigt, dass gutes Projektmanagement mit einem diversen Team entscheidend für die nachhaltige Transformation ist.

Quelle: Whitepaper der Fraunhofer-Gesellschaft


Der „AHA Forschungsdialog“ von acatech und Fraunhofer-Gesellschaft ist Teil der Initiative „AHA – The Science Communication Hub“. Diese Initiative wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert und will den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft unterstützen sowie die Stärke des Forschungsstandorts Bayern verdeutlichen.

Schlagwörter

acatech am Dienstag | acatech in Bayern | Dialog & Debatte | Digitale Transformation | Innovation | Nachhaltigkeit | Transformation

  • Kontakt

    Portrait Marc-Denis Weitze

    PD Dr. Marc-Denis Weitze
    acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
    Leiter Kommunikation
    Gesellschaft & Dialog
    Tel.: +49 89 520309-50
    weitze@acatech.de

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