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KI-Agenten im Aufbruch: autonome Systeme zwischen Hype und Anwendung

Bilder und Namen der Teilnehmenden der #FutureWorkDebatte zu agentenbasierter KI
© Patrycia Lukas, Privat, Alexander Thamm GmbH, Infineon Technologies, Frank Riemensperger

München, 14. Juli 2025

KI-Agenten gelten als nächster großer Entwicklungsschritt in der Künstlichen Intelligenz (KI). Sie sind in der Lage, eigenständig Entscheidungen zu treffen und damit neue Einsatzbereiche aufzuschließen. Welche Rolle können sie dabei spielen, den vielfach beschworenen und benötigten Produktivitätsschub in Unternehmen umzusetzen? Und wie verändern sie Recruiting-Prozesse und Personalstrategien? In der #FutureWorkDebatte machten sich Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden daran, den aktuellen Hype einzuordnen – mit dem Ziel, realistisch erschließbare Potenziale für den Standort Deutschland und Europa herauszuarbeiten.

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Mit der Einführung in die Charakteristika agentenbasierter Künstlicher Intelligenz und dem Ausblick auf die Möglichkeit vollständig autonomer Unternehmen eröffnete Co-Gastgeber und acatech Präsidiumsmitglied Frank Riemensperger die Debatte. Den Ball nahm Alexander Thamm (Gründer und CEO, Alexander Thamm) auf und rückte die Vision einer unmittelbar bevorstehenden Superintelligenz in ein realistisches Licht: Ähnlich wie Menschen profitierten auch KI-Agenten von Spezialisierung. Man müsse also von einer Erlöserfantasie abrücken und die Technologie vielmehr als ein neues Paradigma der KI-Nutzung betrachten. Disruptives Potenzial liege insbesondere im Zusammenspiel mehrerer spezialisierter Agenten – sogenannten Multiagentensystemen –, weil sie im Verbund gänzlich neue Möglichkeiten in der Praxis generieren können, so Alexander Thamm.

Zitat und Porträtfoto von Alexander Thamm zur FutureWorkDebatte zu agantenbasierter KI
© Alexander Thamm GmbH

Schaffen künstliche Fertigkeiten mehr Raum für menschliche Fähigkeiten?

Schon heute zeige sich das enorme Potenzial agentenbasierter KI, beispielsweise in der medizinischen Pflege. Hier könnten KI-Agenten zeitaufwendige und komplexe Aufgaben wie Onboarding neuer Fachkräfte, Überwindung von Sprachbarrieren oder Pflegedokumentation eigenständig übernehmen, die das medizinische Personal von den eigentlichen pflegerischen Tätigkeiten abhalten. Aktuell, so Alexander Thamm, befinde sich die Technologie in der industriellen Adaption aber noch auf einem vergleichbaren Stand wie das Internet am Ende der 1990er Jahre: In vielen Unternehmen bestünden aktuell noch Hürden beim Zugang zu Know-how und bei der praktischen Anwendung agentenbasierter Lösungen. Doch wie bei vergleichbaren technologischen Neuerungen werde auch hier die Entwicklung bald deutlich an Dynamik gewinnen und KI-Agenten ihren festen Platz in betrieblichen Kernprozessen finden.

Evaluieren, statt prompten? Wichtige Fähigkeiten im Umgang mit Agentic AI

Diese erste Einordnung präzisierte Feiyu Xu (University Professor of Industry AI, German University of Digital Science). Menschliche Fähigkeiten wie beispielsweise konzeptionelles Denken oder die Fähigkeit zur Reflexion von KI-Ergebnissen blieben trotz des Einsatzes agentenbasierter KI weiterhin in hohem Maße relevant. Insofern werde Künstliche Intelligenz die menschliche Intelligenz nicht ersetzen. Gleichwohl gelte es, sich auf einen raschen Durchbruch der Technologie in der unternehmerischen Praxis vorzubereiten. Die Rollenverteilung in zukünftigen Mensch-Maschine-Teams sei klar: KI liefere Ergebnisse und Entscheidungsoptionen, die die Beschäftigten evaluieren und dann für die Produktions- und Produktivitätsoptimierung nutzen können.

Zitat und Porträtfoto von Feiyu Xu zur FutureWorkDebatte zu agentenbasierter KI
© Privat

Neue Chancen in der Wertschöpfungskette

Um die Ergebnisse der KI-Agenten beurteilen und bewerten zu können, müssen in den Teams Fähigkeiten im Benchmarking, in der Qualitätskontrolle und Validierung aufgebaut werden. Für Organisationen und Unternehmen gelte es, den Datenzugang zu ermöglichen und Klarheit für deren Nutzung zu schaffen. Dann lasse sich die Technologie erfolgreich einsetzen, um Entscheidungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette in Echtzeit und ohne die bestehenden Bottlenecks zu ermöglichen. Voraussetzung dafür: das gesamte KI-Ökosystem in die Betrachtung einzubeziehen und eine holistische KI-Kompetenz auf allen Ebenen zu entwickeln.

Branchenweite Unterschiede in der Anwendung

Auf die Bedeutung der Interaktion zwischen Mensch und Maschine lenkte Annika von Mutius (Mitglied des Vorstands, KI Bundesverband e.V., Co-Founder und Co-CEO Empion) den Blick: Wenn der menschliche Input fehle, plagiiere sich die KI selbst – mit weitreichenden Auswirkungen auf die Qualität der Ergebnisse. Die KI-Architektur sei grundlegend menschengemacht, was einen großen Einfluss auf deren Abwägungen, Entscheidungen und Biases habe. Bis zu völlig autonomen KI-Entscheidungen in Recruiting-Prozessen sei es noch ein ausgesprochen weiter Weg. Die Branchenunterschiede in der derzeitigen Anwendung von Agentic AI sind erheblich: In der internationalen FinTech-Branche (Finanztechnologie) setzen aktuell etwa 60 bis 70 Prozent der Unternehmen entsprechende Systeme ein, während der bundesweite Durchschnitt lediglich bei 10 bis 15 Prozent liegt.

Zitat und Porträtfoto von annika von Mutius zur FutureWorkDebatte zu agentenbasierter KI
© Patrycia Lukas

Menschen entscheiden

Einblicke aus der Wirtschaft verschaffte Andrea Stich (Director Frontend Academy, Infineon Technologies und Mitglied Plattform Lernende Systeme) den Teilnehmenden. Agentic AI werde ihre Stärken insbesondere in der Produktion ausspielen, allen voran in Disziplinen wie Image Recognition, Predictive Maintenance oder der Absicherung der Supply Chain. Wichtig sei aber auch hier, auf die Menschenzentrierung einzugehen: Die letzte Entscheidung müsse immer beim Menschen liegen, das werde auch langfristig so bleiben.

Zitat und Porträtfoto von Andrea Stich zur FutureWorkDebatte zu agentenbasierter KI
© Infineon Technologies

Die KI nehme lediglich die Rolle eines Systems ein, das Empfehlungen und Handlungsoptionen liefert und den Menschen bei Entscheidungen unterstützt. Damit dieses Zusammenspiel gelingt, müsse aber das Bildungsniveau im Umgang mit KI auf ein höheres Level steigen – und dauerhaft im Unternehmen verankert werden. Gleichzeitig eröffne KI neue Potenziale für die Personalentwicklung: etwa durch die Entwicklung adaptiver Lernpfade, die automatisierte Speicherung und bessere Weitergabe von Wissen oder den Einsatz als individueller Trainingspartner. Das Thema Personalentwicklung und insbesondere Learning und Development müsse in diesem Zusammenhang nicht nur inhaltlich, sondern auch methodisch ganz neu gedacht werden, so Andrea Stich.

Agentic AI: Von den Kinderschuhen auf die Sprintstrecke

Die Debatte zeigte, dass Agentic AI das Potenzial hat, in Zukunft nahezu alle Arbeitsfelder zu durchdringen. Sie könne Beschäftigte entlasten und durch automatisierte Abläufe Prozesse beschleunigen. Selbst bei kleinen Prozessanpassungen seien hierbei bereits deutlich positive Effekte für Wertschöpfung und Kosteneffizienz zu erwarten – zentrale Stellschrauben für Unternehmen zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Insgesamt kristallisierten sich vier Anwendungsfälle für KI-Agenten heraus: die Erschließung zusätzlicher Wertschöpfungspotenziale, die Reduktion von Kosten, die Steigerung der Kundenzufriedenheit und die Erhöhung der Produktivität von Mitarbeitenden.

Dennoch befände sich die Technologie aktuell in vielen Branchen noch in einem frühen Anwendungsstadium. Um das zu ändern, brauche es eine klare Strategie und ein konzertiertes, ganzheitliches Vorgehen, das das gesamte KI-Ökosystem einbezieht. Dazu zählt eine tragfähige AI-Governance, die den Einsatz und die Grenzen von KI-Agenten klar definiert, eine nachhaltige Qualifizierung sowie Re- und Upskilling der Beschäftigten und ein koordiniertes Hand-over zwischen Maschine und Mensch. Für HR-Verantwortliche bedeute das, lebenslanges Lernen sicherzustellen, um die Employability der Beschäftigten langfristig zu sichern, so das abschließende Resümee von Henning Kagermann (Vorsitzender acatech Kuratorium).

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Wie gute Zusammenarbeit funktionieren kann und wie die Digitalisierung vom Schreckgespenst und mutmaßlichen Jobkiller zur Chance für gute Arbeit werden kann, bringen aktuelle Impulse des HR-Kreises auf den Punkt. In seiner Debattenreihe „Fit for Future Work“ stellt der HR-Kreis seine Thesen öffentlich zur Diskussion. Aktuelles und Positionen rund um die Debattenreihe in den sozialen Medien:

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Schlagwörter

Arbeitswelten der Zukunft | FutureWorkDebatte | HR Kreis | KI | Künstliche Intelligenz | Personalführung | Strategische Personalplanung

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