Nachbericht zum Webinar des Forschungsbeirats Industrie 4.0 zum Impulspapier: „Vom Datenpotenzial zum Geschäftserfolg: Digitale Geschäftsmodelle im Maschinen- und Anlagenbau“
München, 5. Mai 2026
Der Maschinen- und Anlagenbau steht unter wachsendem Wettbewerbsdruck. Digitale und datengetriebene Geschäftsmodelle können Unternehmen dabei helfen, neue Wertschöpfungspotenziale zu erschließen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Doch wie gelingt der Schritt von technologischen Potenzialen zu wirtschaftlich tragfähigen Lösungen? Welche Rolle spielen KI, Digitale Zwillinge und Industrie 4.0 dabei? Und welche technologischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen braucht es, um sie erfolgreich am Markt zu etablieren?
Zu diesen und weiteren Fragen veranstaltete der von acatech koordinierte Forschungsbeirat Industrie 4.0 am 05.05.2026 das Webinar „Vom Datenpotenzial zum Geschäftserfolg: Digitale Geschäftsmodelle im Maschinen- und Anlagenbau“. Fachliche Impulse kamen von
- Prof. Dr. Thomas Bauernhansl, Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Universität Stuttgart und Mitglied des Forschungsbeirats
- Dr. Ursula Frank, Beckhoff Automation GmbH & Co. KG und Mitglied des Forschungsbeirats
- Dr. Steffen Steglich, acatech Geschäftsstelle des Forschungsbeirats
Hier können Sie die Aufzeichnung des Webinars ansehen
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Der Impulsbericht des Forschungsbeirats „Erfolgreiche digitale und datengetriebene Geschäftsmodelle für Industrie 4.0“ rückt die praktische Umsetzung in den Mittelpunkt: Anhand von fünf Fallbeispielen aus der Industrie zeigt er, wie digitale und datengetriebene Geschäftsmodelle monetarisiert und skaliert werden können. Die daraus abgeleiteten Erfolgskriterien unterstützen Unternehmen dabei, entsprechende Anwendungen am Markt zu etablieren.
Hier können Sie das kostenlose Impulspapier herunterladen
Über den Forschungsbeirat Industrie 4.0
Der Forschungsbeirat Industrie 4.0 trägt als strategisches und unabhängiges Gremium wesentlich dazu bei, forschungsbasierte Lösungswege für die Weiterentwicklung und Umsetzung von Industrie 4.0 aufzuzeigen und somit Orientierung zu geben – mit dem übergeordneten Ziel, das deutsche Innovationssystem und die Wertschöpfung zu stärken. Dafür kommen im Forschungsbeirat aktuell 34 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Industrie mit ihrem interdisziplinären Expertenwissen zusammen, formulieren neue, vorwettbewerblich beantwortbare Forschungsimpulse bzw. -bedarfe, zeigen mittel- bis langfristige Entwicklungsperspektiven auf und leiten Handlungsoptionen für die erfolgreiche Umsetzung von Industrie 4.0 ab. Die Forschung im Bereich Industrie 4.0 fokussiert sich dabei verstärkt auf Themen wie Nachhaltigkeit, Resilienz, Interoperabilität, technologische bzw. strategische Souveränität und die zentrale Rolle des Menschen. Die Arbeit des Forschungsbeirats wird von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften koordiniert, vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut und vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.



