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Ergänzt: QDISC-Addendum weitet Handlungsoptionen auf neue Themenfelder aus

Titelbild des acatech IMPULSES QDISC mit Hinweis auf das neu veröffentlichte Addendum
© iStock/laurence-dutton

München, 22. Dezember 2025

Der acatech IMPULS „Quelloffene Designinstrumente für souveräne Chipentwicklung“ (QDISC) gibt der Bundesregierung Impulse zur Mikroelektronikstrategie und zeigt Handlungsoptionen auf, wie sich die technologische Souveränität ausbauen und das Halbleiter-Ökosystem durch quelloffene Chipdesign-Tools stärken lassen. Der im Mai 2025 veröffentlichte acatech IMPULS stieß in der Fach-Community auf große Resonanz: Das nun veröffentlichte Addendum greift diese Stimmen aus der Community auf und vertieft sie für Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in vier Themenbereichen.

👉 Direkt zum QDISC-Addendum

Das Addendum bündelt die unterschiedlichen Perspektiven aus der Community und benennt zusätzliche Handlungsoptionen für Entscheiderinnen und Entscheider aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Die Ergänzung zeigt, von welchen Faktoren die Reifung des quelloffenen Design-Ökosystems maßgeblich abhängt: Neben der technischen Entwicklung sind das die Verfügbarkeit von Test- und Trainingsdaten, der professionelle Umgang mit möglichen Rechtsrisiken, die Ausgestaltung und Nutzung rechtlicher Rahmenbedingungen sowie eine stärkere Vernetzung innerhalb des Chipdesign-Ökosystems.

Vier Themenfelder für quelloffenes Chipdesign

Unter der Leitung von Wolfgang Nebel und Robert Weigel hat die DI-QDISC Projektgruppe die Rückmeldungen der Fach-Community auf Grundlage der von acatech gesammelten Informationen eingehend diskutiert. Ergänzend dazu bezieht das Addendum zusätzlich externe Expertise ein – unter anderem aus Hintergrundgesprächen.

Datenzugang sicherstellen

Das Addendum zeigt: Der Zugang zu industriellen Designdaten zum Testen von quelloffenen Tools sowie die Entwicklung von Features basierend auf Large Language Models (LLM) sind für die Reifung des Open-Source-Ökosystems entscheidend. Derzeit zeigt sich die etablierte Industrie zurückhaltend, sensible Daten zu teilen. Das liegt unter anderem an strengen Need-to-know-Regeln, Non-Disclosere-Agreements (NDA) und Bedenken bezüglich des eigenen Wettbewerbsvorteils. Neben technischen Lösungen werden deshalb unterschiedliche Gestaltungsoptionen vorgestellt, etwa im Zusammenhang mit der Plattform EU Chips Design Platform (EuroCDP).

Besonnener Umgang mit Schutzrechten

In der Industrie bestehen Vorbehalte bezüglich juristischer Risiken, die Unternehmen dabei hemmen, quelloffene Designinstrumente in ihre Prozesse zu integrieren. Obwohl eine pauschale Beurteilung des unternehmerischen Nutzungsrisikos von quelloffenen Designinstrumenten kaum möglich ist, gibt das Addendum Hinweise zur Beurteilung des tatsächlichen Risikos. Darüber hinaus werden Maßnahmen erläutert, wie Unternehmen sich vor juristischen Prozessen schützen können – unabhängig davon, ob es sich um proprietäre oder quelloffene Lösungen handelt.

Regulierung als Enabler von Open-Source-Geschäftsmodellen

Den in der Studie bereits vorgestellten Geschäftsmodellen fügt das Addendum die Idee einer neuen Gesellschaftsform hinzu. Durch die Rechtsform „gemeinnützige GmbH“ könnten Unternehmen, die sich im Modell einer Stewart Ownership um die Weiterentwicklung von Open-Source-Lösungen kümmern, gezielt gestärkt werden. Die mit diesem Modell einhergehende Entkopplung von Stimm- und Gewinnrechten zahlt darauf ein, Gewinne gemäß des Unternehmenszwecks zu verwenden. Dadurch könnten die langfristige Weiterentwicklung und Verfügbarkeit von Open-Source-Produkten verbessert werden.

Ein weiterer Baustein zur Förderung quelloffener Lösungen und Produkte ist die neue EU-Verordnung über das Ökodesign nachhaltiger Produkte (ESPR). Die ESPR bietet perspektivisch einen Hebel für die Gestaltung einer offenen und resilienten europäischen Hardware- und Elektroniklandschaft – vorausgesetzt, die EU-Kommission legt entsprechende verbindliche Standards oder rechtliche Vorgaben zur Offenlegung von Designdaten, Reparaturanleitungen oder Quellcodes fest.

Akteure aus Forschung und Industrie vernetzen

Junge Talente für das Chipdesign zu begeistern und Professionals aus Forschung und Industrie zusammenzubringen, ist das Ziel des Kompetenzatlas Chipdesign. Dieses Recherchetool wird derzeit durch das Netzwerk Chipdesign Germany (CDG) entwickelt und ermöglicht es, gezielt Forschungsgruppen und Lehrschwerpunkte der Hochschulen zu finden. Zukünftig sollen durch eine Erweiterung im Bereich quelloffener Designinstrumente auch Informationen zu nationalen, europäischen oder internationalen Förderprojekten und den jeweiligen deutschen Projektpartnern transparent auffindbar sein.

Weiterführende Informationen
Zum QDISC-Addendum

Schlagwörter

Chipentwicklung | Digitale Technologien | Mikroelektronik | Technologische Souveränität

  • Projektleiter

    Porträt von acatech Mitglied Robert Weigel

    Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. habil. Robert Weigel
    Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
    Lehrstuhl für Technische Elektronik

    Projektleiter

    Portrait Foto Wolfgang Nebel

    Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Nebel

    Ansprechpartner

    Dr. Sven Grundmann
    acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
    Wissenschaftlicher Referent
    Tel.: +49 89 520309-899
    Grundmann@acatech.de

    Ansprechpartner Presse

    Clemens Wolf
    acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
    Stellv. Leitung Kommunikation
    Medien & Politik
    c.wolf@acatech.de

  • Publikation

    Titelbild QDISC

    Quelloffene Designinstrumente für souveräne Chipentwicklung

  • Projekte

    Design Initiative – Quelloffene Designinstrumente für souveräne Chipentwicklung (DI-QDISC)

  • Themen

    Digitale Transformation

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