Die Nachhaltigkeits-Roadmap des Forschungsbeirats Industrie 4.0
Die vorliegende Nachhaltigkeits-Roadmap des Forschungsbeirats Industrie 4.0 ist von einer eigens für die Roadmaperstellung eingesetzten Strategiekommission gemeinsam mit dem Forschungsbeirat erarbeitet worden. Ziele der Roadmap sind, Orientierung für die Arbeit des Forschungsbeirats zu bieten, einen „roten Faden“ für Expertisen, Impulsberichte und weitere Formate aufzuzeigen sowie die Kommunikation und Themenabstimmung mit der Plattform Industrie 4.0 und den beteiligten Ministerien zu vereinfachen. Die Roadmap adressiert einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren, der in drei Entwicklungsstufen unterteilt ist.
Inhaltlich werden vier Hauptthemen unterschieden, die entscheidend sind für einen Übergang zu einer ressourcenschonenden, klimaneutralen Industrie in Deutschland. Die in dem sich ergebenden Raster angeordneten Themenblöcke adressieren wichtige Forschungsfragestellungen, die unter der Annahme, dass bestimmte Entwicklungen eintreten werden, sinnvoll aufeinander folgen. Die Themenblöcke bilden einen Rahmen für konkrete Forschungsschwerpunkte, die innerhalb des angegebenen Zeitraums bearbeitet werden können.
Die Forschungsschwerpunkte müssen als Verfeinerung der Themenblöcke noch erarbeitet und bis hin zu konkreten Forschungsarbeiten detailliert werden. Es ist davon auszugehen, dass dieser Verfeinerungsprozess für naheliegende Themenblöcke verlässlicher durchgeführt werden kann als für weit in der Zukunft angeordnete Themenblöcke. Die Anordnung der Themenblöcke beschreibt die zeitliche Lage der Forschungsarbeiten, also nicht den Zeitpunkt der Verfügbarkeit der Ergebnisse.
Da es sich hier aufgrund der Forschungsausrichtung des Forschungsbeirats um eine Forschungsroadmap handelt, ist insbesondere keine Information dazu enthalten, wann die Forschungsergebnisse praktisch umgesetzt sein werden.

„Wir müssen unsere linearen Wirtschaftsmuster grundlegend überdenken. Ressourceneffizienz zu steigern, ist klares Ziel. Die Kreislaufproduktion ist für mich der Nordstern, der es uns erlauben wird, globalen Ressourcenverbrauch von Wohlstandsgenerierung durch Wertschöpfung zu entkoppeln.“, fasst Prof. Dr.-Ing. Gisela Lanza, Leitung Karlsruher Institut für Technologie und wbk Institut für Produktionstechnik und Mitglied des Forschungsbeirats, zusammen.
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