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TechnikRadar 2026 – Schwerpunkt: Sicherheit und Technik (Übersicht)

Das TechnikRadar geht der Frage nach, was die Deutschen über Technik denken. Im Jahr 2026 wurden dafür 2.009 in Deutschland lebende deutschsprachige Personen ab 16 Jahren zufällig ausgewählt und von forsa im Rahmen einer Onlineumfrage befragt. Die Resultate wurden online-repräsentativ gewichtet ausgewertet.

Was die Deutschen über Technik denken

Sicherheit gehört in einer zunehmend instabilen Welt zu den drängendsten gesellschaftlichen Themen. Kriege und Konflikte, Cyberangriffe, Desinformationskampagnen, verwundbare kritische Infrastrukturen und Sorgen um die innere Sicherheit prägen die öffentliche Debatte wie selten zuvor. Welche Rolle Technik bei all dem spielt – als Schutz, als Bedrohung, als Gestaltungsaufgabe – ist heute eine Frage, die jede und jeden betrifft.

Das TechnikRadar 2026 widmet sich daher dem Schwerpunkt Sicherheit und Technik. Die Befunde zeichnen ein vielschichtiges Bild: Das persönliche Sicherheitsgefühl der Deutschen ist solide, aber stark von Geschlecht, Region, Bildung und politischer Einstellung geprägt. Die Deutschen fühlen sich stärker von digitalen Angriffen und KI-basiertem Betrug bedroht als von klassischen Risiken wie Gewaltkriminalität oder Naturkatastrophen. Sie erwarten entschlossenes Handeln von Politik und Wirtschaft und wünschen sich mehr Investitionen in Sicherheit. Allerdings sind nur wenige bereit, für mehr Sicherheit auf andere Leistungen des Staates zu verzichten oder selbst in Vorsorgemaßnahmen zu investieren.

Ergebnispräsentation TechnikRadar: Aufzeichnung der online-Veranstaltung vom 23. Juni 2026

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Zu den einzelnen Kapiteln

  1. Zukunftsaufgaben für Deutschland
  2. Nüchterner Blick
  3. Nutzen und Risiken beim Technikeinsatz
  4. KI darf assistieren, nicht entscheiden
  5. Mehr Bürgerbeteiligung gewünscht
  6. Wahrgenommene Bedrohungen der Sicherheit Deutschlands
  7. Sicherheitsgefühl der Deutschen
  8. Potenzielle Investitionen in die Sicherheit des Landes
  9. Hohe Sicherheitserwartungen an den Staat
  10. Wem die Deutschen in Sicherheitsfragen vertrauen

Neben diesem Schwerpunktthema erfasst das TechnikRadar 2026, wie vorherige Befragungen auch, die grundlegenden Einstellungen der Deutschen zu Technik im Wandel der Zeit. Seit 2017 dokumentiert das Projekt, ob die Bevölkerung mit Technik und deren Anwendungen eher Hoffnungen oder eher Risiken verbindet, welche neuen Technologien begrüßt und welche mit Skepsis betrachtet werden. In diesen grundlegenden Einstellungen zeigt sich über die Jahre insgesamt ein hohes Maß an Stabilität: Ein steigender Technikpessimismus ist nicht erkennbar, wohl aber ein leicht abgeschwächter Glaube daran, dass Technik zentrale gesellschaftliche Probleme lösen kann. Auch Künstliche Intelligenz wird als Werkzeug, nicht jedoch als Entscheidungsinstanz akzeptiert.

Als bundesweite, online-repräsentative Befragung nach sozialwissenschaftlichen Standards bietet das TechnikRadar damit sowohl eine Momentaufnahme als auch eine Langzeitperspektive. Es versteht sich gleichermaßen als Diskussionsgrundlage für Politik, Wissenschaft sowie Gesellschaft und als Frühwarnsystem für sich entwickelnde Kontroversen über technische Anwendungen.

Diese Übersichtsseite (wortgleich mit dem Ergebnis-Booklet) fasst die wesentlichen Erkenntnisse des TechnikRadar 2026 zusammen.

Zukunftsaufgaben für Deutschland: Innere Sicherheit bleibt Spitzenreiter

Wie schon 2025 betrachten die Deutschen auch im Jahr 2026 die Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit als wichtigste Aufgabe für die Zukunft des Landes. Auf einer Skala von 0 bis 10 gaben die Befragten einen durchschnittlichen Relevanzwert von 8,8 an. Dicht dahinter folgen mit jeweils 8,7 die Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur und die Sicherung von Arbeitsplätzen. Im Zeitverlauf zeigt sich, dass funktionsfähige Strukturen, soziale Stabilität und Sicherheit zu den Prioritäten der Bevölkerung zählen. Deutlich verändert hat sich im Zeitverlauf die Einstellung zur Begrenzung der Klimaerwärmung. Diese Zukunftsaufgabe erzielt ihren niedrigsten Wert seit 2017 und rangiert mit 6,8 nun klar am Ende der Liste. Bei Frauen (7,4) und über 65-Jährigen (7,7) sind die Werte weiterhin hoch, Männer (6,2), Befragte mittleren Alters (6,3) und vor allem die ostdeutsche Bevölkerung (5,7 gegenüber 7,0 im Westen) äußern sich deutlich zurückhaltender. Zudem zeigen sich Bildungsunterschiede: Akademisch Gebildete finden den Klimaschutz deutlich wichtiger (7,6) als nicht akademisch Gebildete (6,5).

Nüchterner Blick: Technik schafft keine neuen Probleme, hilft aber auch nicht bei bestehenden Herausforderungen

Die grundlegenden Technikeinstellungen der Deutschen sind insgesamt recht stabil. Im Zeitverlauf zeigt sich allerdings, dass die Bevölkerung zunehmend kritisch auf das Problemlösungspotenzial von Technik blickt: Im Vergleich zu den Vorjahren stimmen weniger Menschen den Aussagen zu, dass sich alle Herausforderungen durch Technik überwinden lassen, dass sie

zentrale Menschheitsprobleme lösen können oder künftigen Generationen ein besseres Leben ermöglichen. Unverändert bleibt die Einschätzung gegenüber der Aussage, dass durch Technik langfristig mehr Probleme entstehen, als gelöst werden. Technik wird also nicht als wachsende Bedrohung, aber auch immer weniger als Mittel zur Problemlösung wahrgenommen. Deutliche Unterschiede zwischen den Bevölkerungsgruppen zeigen sich besonders bei der Frage, ob die technische Entwicklung dazu führt, dass nachfolgende Generationen eine höhere Lebensqualität haben werden. Zuversichtlicher äußern sich hier akademisch Gebildete (5,9), Männer (5,8) und Personen mit höherem Haushaltseinkommen (5,8), während Frauen (4,8), nicht akademisch Gebildete (5,1) und Geringverdienende (4,9) der Aussage skeptischer gegenüberstehen.

Differenzierte Einschätzung: Wo die Deutschen Nutzen und Risiken beim Technikeinsatz sehen

Die Deutschen beurteilen Technik nicht pauschal optimistisch oder pessimistisch, sondern unterscheiden je nach Anwendung und Einsatzfeld. Die Digitalisierung der Wirtschaft, der Ausbau erneuerbarer Energien sowie umweltverträgliche Verkehrsmittel wie Bahn und öffentlicher Personennahverkehr werden überwiegend positiv gesehen: Einem hohen Nutzen steht hier ein geringes wahrgenommenes Risiko gegenüber. Gentechnisch veränderten Nutzpflanzen wird, wie in den Vorjahren, mit Abstand am skeptischsten begegnet. Hier beurteilen die Jüngeren den Nutzen mit 5,3 positiver als die über 65-Jährigen (3,5), während Frauen in Bezug auf das Risiko mit 7,1 insgesamt skeptischer bleiben als Männer (6,3). Künstliche Intelligenz eröffnet ein Spannungsfeld: Während die Deutschen den Einsatz von KI in Medizin und Pflege überwiegend als nützlich einordnen, kehrt sich das Verhältnis bei privater KI-Nutzung um: Hier wird das wahrgenommene Risiko größer eingeschätzt als der Nutzen. Ein Generationenkonflikt zeigt sich bei der Überwachung von Daten zur Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit: Die 16- bis 34-Jährigen bewerten deren Nutzen deutlich zurückhaltender (5,2) als die über 65-Jährigen (6,8) und schätzen zugleich das Risiko mit 6,9 deutlich höher ein als die Älteren (4,7).

Werkzeug ja, verantwortliche Instanz nein: KI darf assistieren, nicht entscheiden

Im Umgang mit Künstlicher Intelligenz zeichnet sich ein klares Muster ab: Die Deutschen sind
bereit, KI-Tools im Alltag einzusetzen. So verwenden im Mittel 39 Prozent der Befragten ohne zu zögern KI-Tools und 38 Prozent greifen auf KI-Systeme zurück, wenn sie Rat suchen. Sobald es aber um das Delegieren eigener Entscheidungen an KI geht, sind sie deutlichzurückhaltender: Lediglich 15 Prozent der Befragten haben kein Problem damit, dass KI-Systeme Entscheidungen für sie treffen, und nur 6 Prozent halten KI-Tools für bessere Entscheider als sich selbst. Besonders aufgeschlossen gegenüber KI als Alltagswerkzeug sind die Jüngeren: 53 Prozent der 16- bis 34-Jährigen verwenden KI-Tools ohne zu zögern, bei den über 65-Jährigen sind es lediglich 20 Prozent.
Hinter der grundsätzlich zurückhaltenden Einstellung gegenüber KI als Entscheiderin scheint ein verbindendes Motiv zu stehen: der Wunsch nach persönlicher Autonomie. 44 Prozent der Befragten sehen ihre Entscheidungsfreiheit eingeschränkt, wenn sie Entscheidungen an KI-Systeme delegieren, und 48 Prozent fürchten ausdrücklich, die Kontrolle über ihre eigenen
Entscheidungen an KI zu verlieren.
Ähnliche Ergebnisse zeigten sich auch bei einer gleichgelagerten Untersuchung in Großbritannien. Hier geben sogar 62% (in Deutschland 48%) an, sie hätten Angst vor dem Verlust der Entscheidungskontrolle.

Entscheidungen über umstrittene Technik: Mehr Bürgerbeteiligung gewünscht

Bei der Frage, wer über die Zukunft umstrittener Techniken entscheiden soll, zeichnet sich ein klares Bild ab: 55 Prozent der Befragten stimmen eher oder voll der Aussage zu, dass Bürgerinnen und Bürger stärker mitentscheiden sollten. Der Wunsch, in erster Linie auf Wissenschaft und Fachleute zu setzen, fällt mit 38 Prozent deutlich verhaltener aus. Klar abgelehnt wird die Vorstellung, dass Technologieunternehmen und deren Führungskräfte bestimmen sollten: Lediglich 9 Prozent stimmen dieser Option eher oder voll zu.
Den Wunsch nach mehr Bürgerbeteiligung haben vor allem Anhängerinnen und Anhänger der AfD (70 Prozent) und über 65-Jährige (65 Prozent), während sich 16- bis 34-Jährige (43 Prozent) und akademisch Gebildete (39 Prozent) hier zurückhaltender äußern. Für eine starke Rolle der Wissenschaft in Bezug auf umstrittenen Technologien, sprechen sich vor allem die Jüngeren (47 Prozent) sowie Anhängerinnen und Anhänger der Linken (52 Prozent) und der SPD (47 Prozent) aus. Die Aussage, dass Technologieunternehmen über umstrittene Technologien entscheiden sollen, wird gruppenübergreifend abgelehnt. Am geringsten ist sie bei Grünen-Anhängerschaft (2 Prozent).

Wahrgenommene Bedrohungen der Sicherheit Deutschlands: Digitale Angriffe an erster Stelle

Wenn die Deutschen gefragt werden, was die Sicherheit ihres Landes am stärksten bedroht, steht die digitale Bedrohung ganz oben: Auf den ersten drei Plätzen rangieren Cyberangriffe auf Bürgerinnen und Bürger und KI-basierter Betrug, Cyberangriffe auf Staat und Verwaltung sowie Angriffe auf die öffentliche Infrastruktur. Erst mit deutlichem Abstand folgen die Bedrohung der inneren Sicherheit durch Gewaltkriminalität und Terrorismus sowie militärische Angriffe von außen. Indes fühlen sich die Befragten von Klimawandel, Naturkatastrophen und Pandemien am wenigsten bedroht.
Über die einzelnen Bedrohungsszenarien hinweg zeigen sich dabei drei wiederkehrende Muster: Die über 65-Jährigen haben nahezu immer die höchste Bedrohungswahrnehmung. Anhängerinnen und Anhänger der AfD empfinden Gewaltkriminalität und Terrorismus mit großem Abstand als am bedrohlichsten, akademisch Gebildete schätzen klassische Sicherheitsthemen wie militärische Angriffe, Terrorismus oder Gewaltkriminalität als wenig bedrohlich ein, während sie den Klimawandel als größte Bedrohung betrachten.

Sicherheitsgefühl der Deutschen: Kontrast zwischen persönlicher Erfahrung und empfundener Bedrohung

56 Prozent der Deutschen fühlen sich im Land eher sicher oder sehr sicher, während 18 Prozent sich eher nicht oder überhaupt nicht sicher fühlen. Während das Sicherheitsgefühl bei Frauen mit 52 Prozent fast so hoch ist wie bei Männern (58 Prozent), treten hier die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland (45 gegenüber 57 Prozent) sowie zwischen nicht akademisch und akademisch Gebildeten (50 gegenüber 72 Prozent) deutlich hervor. Besonders klar unterscheiden sich die politischen Lager: Während sich die Anhängerschaften von Grünen (84 Prozent), SPD (72 Prozent), CDU/CSU (72 Prozent) und der Linken (67 Prozent) eher oder sehr sicher fühlen, gilt das nur für 18 Prozent der AfD-Wählerschaft. Bemerkenswert ist ferner die Diskrepanz zwischen persönlichem Sicherheitsgefühl beziehungsweise wahrgenommener Bedrohung und tatsächlicher Erfahrung. So haben in den vergangenen 12 Monaten lediglich 9 Prozent der Befragten Cyberangriffe persönlich erlebt – diese gelten aber dennoch als die größte Bedrohung. Von Gewaltkriminalität waren nur 2 Prozent in den letzten 12 Monaten persönlich betroffen, trotzdem wird sie als eine der größten gesellschaftlichen Bedrohungen empfunden.

Potenzielle Investitionen in die Sicherheit des Landes: Infrastruktur und Bundeswehr haben Priorität

Stellt man die Deutschen vor die hypothetische Aufgabe, ein Zusatzbudget der Bundesregierung in Höhe von 100 Milliarden Euro auf 5 Sicherheitsfelder zu verteilen, treffen sie eine recht ausgewogene Wahl: Den größten Teil würden sie in die Verbesserung und Sicherung technischer Infrastrukturen wie Stromnetze, Wasserversorgung oder Krankenhäuser investieren, gefolgt von der Stärkung der Bundeswehr sowie einer besseren Ausstattung von Polizei und Sicherheitskräften zur Bekämpfung von Kriminalität und Terrorismus. Etwas weniger Mittel flössen in den Schutz vor Extremwetterereignissen und Cyberrisiken.Hinter der ausgewogenen Gesamtverteilung verbergen sich allerdings deutliche Unterschiede innerhalb der politischen Gruppen: Die CDU/CSU-Anhängerschaft weist der Bundeswehr mit 28,5 Milliarden Euro den höchsten Betrag zu, die Linken-Wählerschaft dagegen nur 13,7 Milliarden; sie lenkt das Geld stattdessen stärker in Infrastruktur und Extremwetterschutz. Die AfD-Wählerinnen und -Wähler gestehen Polizei und Sicherheitskräften mit 25,8 Milliarden Euro den höchsten Betrag von allen Gruppen zu – das deckt sich mit ihrer überdurchschnittlichen Wahrnehmung von Gewaltkriminalität als Bedrohung. Die Schlussplatzierung der Cyberabwehr hingegen bleibt gruppenübergreifend stabil: Keine Gruppe würde dafür mehr als 17 Milliarden Euro aufwenden, obwohl Cyberangriffe nahezu bei allen als größte Bedrohung gelten.

Hohe Sicherheitserwartungen an den Staat bei geringer Bereitschaft zu Kostenbeteiligung und Vorsorge

Wenn es um Sicherheit geht, richten die Deutschen klare Erwartungen an den eigenen Staat. So fordern 57 Prozent der Befragten, dass staatliche Hilfe im Ernstfall verlässlich funktioniert und betroffene Haushalte unterstützt. Noch deutlicher ist die Zustimmung zu einer stärkeren, europäisch abgestimmten Verteidigung: Jeweils 63 Prozent befürworten den Aufbau einer europäischen Verteidigungsgemeinschaft und möchten, dass die Bundeswehr vermehrt auf innovative Waffensysteme und technische Überlegenheit setzt. Dem gegenüber steht eine deutlich geringere Bereitschaft, für mehr Sicherheit selbst Kosten zu tragen oder Einschränkungen in Kauf zu nehmen. Nur 15 Prozent der Befragten sind bereit, dafür mehr Steuern zu zahlen, und lediglich 16 Prozent akzeptieren, dass Freiheitsrechte eingeschränkt werden müssten. Eine Ausweitung staatlicher Überwachungsrechte befürworten 24 Prozent und das Senken von Sozialausgaben 28 Prozent. Diese Zurückhaltung zeigt sich auch im persönlichen Bereich. Nur rund ein Drittel der Bevölkerung hat für Notsituationen ausreichend vorgesorgt (34 Prozent) oder wichtige Notfallkontakte und Dokumente vorbereitet (30 Prozent). Noch geringer ist mit 26 Prozent der Anteil derer, die sich regelmäßig über Bedrohungen und Möglichkeiten der Vorsorge informieren. Die Zahlen machen deutlich: Die Deutschen erwarten viel Schutz und Handlungsfähigkeit von Staat und kollektiven Institutionen, sind aber selbst nur begrenzt bereit, dafür finanzielle oder persönliche Beiträge zu leisten.

Wem die Deutschen in Sicherheitsfragen vertrauen: Sicherheitskräfte und Wissenschaft vor Politik und Medien

Wenn es darum geht, wessen Informationen die Deutschen in Sicherheitsfragen vertrauen, zeigt sich eine klare Hierarchie. Das höchste Vertrauen genießen Sicherheits- und Rettungskräfte wie Polizei und Feuerwehr: Deren Informationen stufen 74 Prozent der Befragten als eher oder sehr glaubwürdig ein. Die Wissenschaft folgt mit 58 Prozent, die Bundeswehr mit 49 Prozent. Im Mittelfeld bewegen sich internationale Organisationen (44 Prozent), Landesregierungen (36 Prozent), Bundesregierung (37 Prozent) und Kommunalpolitik (31 Prozent) sowie klassische Medien wie Fernseh- und Radiosender (31 Prozent) und Zeitungen und deren Social Media-Accounts (24 Prozent). Technologiekonzernen (10 Prozent), KI-Anwendungen wie ChatGPT (6 Prozent) und Influencern in sozialen Medien (3 Prozent) wird hingegen kaum Glaubwürdigkeit zugesprochen. Das Vertrauen der AfD-Wählerschaft in alle genannten Akteure ist gering und liegt vor allem in Bezug auf staatlichen Institutionen und Medien weit unter dem Bevölkerungsdurchschnitt: Nur 5 Prozent vertrauen der Bundesregierung, 8 Prozent den Landesregierungen und 9 Prozent den Zeitungen.

Projektgruppe

  • Prof. Dr. Drs. h.c. Ortwin Renn, RIFS – Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit (Co-Leitung)
  • Prof. Dr. Mike S. Schäfer, Universität Zürich, Schweiz (Co-Leitung)
  • Prof. Dr. Martin W. Bauer, London School of Economics and Political Science, Großbritannien
  • Prof. Dr. Michael Decker, Deutsches Museum/ Technische Universität München
  • Prof. Dr. Eva-Maria Jakobs, RWTH Aachen University
  • Prof. Dr. Cordula Kropp, Universität Stuttgart
  • Prof. Dr.-Ing. Dr. rer. pol. habil. Michael Lauster,
    Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT
  • Prof. Dr. oec. Lucia Reisch, University of Cambridge, Cambridge Judge Business School, UK
  • Univ.-Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl,
    Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung IS

Weiterführende Links

  • Detailseite des TechnikRadar 2026
  • Ergebnis-Booklet (PDF)
  • Pressemeldung
  • Carl-Zeiss-Stiftung
  • Co-Leitung

    Prof. Dr. Mike S. Schäfer
    Universität Zürich
    IKMZ- Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung

    Co-Leitung

    Prof. Dr. Dres. h.c. Ortwin Renn
    RIFS - Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit

    Ansprechpartner

    Patrick Bäuml
    acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
    Wissenschaftlicher Referent
    ReCoRD | TechnikRadar
    baeuml@acatech.de

    Ansprechpartner Presse

    Thomas Sprenger
    acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
    Pressesprecher & Referent für strategische Kommunikation
    Tel.: +49 89 520309-716
    sprenger@acatech.de

  • Termine

    23. Juni 2026
    Ergebnispräsentation TechnikRadar 2026 – Schwerpunkt Sicherheit und Technik

  • Publikation

    TechnikRadar 2026: Schwerpunkt Sicherheit und Technik

  • Projekte

    TechnikRadar

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