Wertschöpfungsnetzwerke ausbauen und Souveränität gewinnen
Wie wirtschaften Unternehmen zukünftig, welche Wertschöpfungsmodelle sichern Zukunftsfähigkeit, Souveränität und Wohlstand in Deutschland? Und was bedeutet das für Arbeitswelt und Beschäftigte? Die globalen Treiber der Transformation sind es, die auch den Wandel am Wirtschaftsstandort Deutschland prägen: Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI), Klima- und Ressourcenschutz, aber auch die geopolitischen und demografischen Entwicklungen – all das überführt lineare Wertschöpfungsmodelle zunehmend in vernetzte, resiliente Wertschöpfungsnetzwerke. Die Entwicklung hin zu einer Kreislaufwirtschaft als ein wichtiges Gestaltungsfeld beschleunigt die Abkehr der linearen Logik, indem sie Verwertungsketten zu Material- und Energiekreisläufen schließt. Das bringt auch organisationale Veränderungen für Unternehmen und die Arbeitswelt mit sich, denn es gilt, die Zukunft von Arbeit und Wertschöpfung gleichermaßen sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltig zu gestalten.
BatteryPass-Ready: Testumgebung für den EU-Batteriepass
Batterien sind ein zentraler Baustein einer nachhaltigen Energieversorgung – sowohl für industrielle Stromspeicher als auch für die Elektromobilität. Ab Februar 2027 wird der EU-weit verpflichtende Batteriepass Transparenz über den gesamten Lebenszyklus einer Batterie schaffen – von der Produktion über die Nutzung bis hin zur Kreislaufführung. Damit stehen Anbieter und Hersteller vor der Aufgabe, ihr Datenmanagement anzupassen und die technischen Voraussetzungen für die Umsetzung zu schaffen – insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen mit begrenzten Ressourcen eine große Herausforderung. Genau hier setzt BatteryPass-Ready an: Das Konsortium entwickelt eine praxisnahe Testumgebung, mit der Unternehmen ihre Batteriepass-Lösungen frühzeitig auf EU-Konformität prüfen und eine reibungslose Anbindung an das künftige Batteriepass-System sicherstellen können.
Digitale Produktpässe wie der Batteriepass sind ein zentraler Enabler, wenn es um den Aufbau einer Kreislaufwirtschaft geht. Aber sie sind noch viel mehr: Wir müssen sie als Effizienztool begreifen, das weit darüber hinaus geht, die EU-Batterieverordnung zu erfüllen. Sie helfen uns dabei, Ressourcen einzusparen, unabhängiger bei kritischen Rohstoffen zu werden und neue Wertschöpfung im Batterie-Ökosystem zu schaffen. Je früher insbesondere kleine und mittlere Unternehmen Erfahrungen in der Anwendung sammeln, desto schneller und flächendeckender können sich die Akteure von Mehrwerten digitaler Produktpässe überzeugen – und sie nutzen
BatteryPass – die gesamte Batterie-Wertschöpfungskette im Blick
Digitale Produktpässe (DPP) können für Unternehmen den Einstieg in neue, nachhaltige Wertschöpfungsmodelle bereiten. Zugleich profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher von mehr Transparenz zu Produkten, die eine erweiterte Grundlage für valide Kaufentscheidungen schafft. Das Konsortialprojekt BatteryPass widmet sich einer nahtlosen Dokumentation des gesamten Batterielebenszyklus, um Batterien nachhaltiger, kostengünstiger und unabhängiger von externer Rohstoffversorgung zu machen. Der BatteryPass kann damit zu einer Blaupause für die Mehrwerte digitaler Produktpässe werden, die ab 2027 verpflichtend eingeführt werden.
Zum einen bietet der Batteriepass Unternehmen effektive Möglichkeiten, die Kostenreduktion und Ressourceneinsparung zu quantifizieren. Zum anderen zeigt er Wege zu neuen und nachhaltigen Geschäftsmodellen für zusätzliche Wertschöpfung auf. Ein wichtiger Schritt, der keinen Zweifel an der Bedeutung digitaler Produktpässe für die erfolgreiche Umsetzung der digitalen und nachhaltigen Transformation lässt.
HR-Kreis: Wissenschaft und Wirtschaft engagieren sich für die Arbeitswelt von morgen
Der Think Tank für die Arbeitswelt setzt die Zukunft der Arbeit in ihrer ganzen Bandbreite auf die Agenda. Führende Köpfe aus dem Personalvorstand von Tech- und Dienstleistungsunternehmen bringen dafür ihre operative Expertise und unternehmensstrategische Sicht ein. Ausgezeichnete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ergänzen mit den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen unter anderem aus Arbeitswissenschaft, Betriebswirtschaft und Unternehmensorganisation. Davon profitieren die Themen mit dem größten Transformationspotenzial, die beispielswese in der Debattenreihe #FutureWorkDebatte ganzheitlich und mit komprimierter Lösungsorientierung zur Diskussion kommen. Sie reichen von Künstlicher Intelligenz in der Personalarbeit über die Rolle von Human Ressources und Chief Human Resources Officers in der Gestaltung der Transformation bis hin zur Green Transformation oder der Förderung von Fachkarrieren.
Dialogplattform Recyclingrohstoffe: Recycling für eine resiliente Rohstoffversorgung
Sekundärrohstoffe für eine souveräne und nachhaltige Rohstoffversorgung der deutschen Wirtschaft: Die Dialogplattform Recyclingrohstoffe beschäftigte sich damit, wie Recycling die Verfügbarkeit mineralischer Rohstoffe sichern und als Teil der Kreislaufwirtschaft ausbauen kann. Schwerpunkte dabei: Metalle und Industrieminerale. In einem zweijährigen Multistakeholder-Dialog mit Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft entwickelte die Dialogplattform für acht ausgewählte Stoffströme konkrete Handlungsoptionen.
Die Circular Economy Initiative ging bis 2022 im Auftrag des BMBF der Frage nach, wie eine zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft Antworten auf multiple Krisen in Klima, Ressourcennutzung, Biodiversität und globaler Gesundheit finden kann. Wie lassen sich Material- und Energiekreisläufe schließen, welche Potenziale sind für Akteure entlang neuer, vernetzter Wertschöpfungsketten nutzbar? Mit breitem Engagement aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wurden die Rahmenbedingungen für zirkuläres Wirtschaften in den Fokus gestellt – und eine Circular Economy Roadmap entwickelt, die ein gemeinsames Zielbild für eine Circular Economy im Jahr 2030 zeigt.
Die Prinzipien der Circular Economy sind ein wesentlicher Stellhebel für ein nachhaltiges Wirtschaftssystem. Jetzt gilt es, diese Prinzipien in der Praxis breit zu verankern. Denn: Wir brauchen eine Circular Economy, wenn wir unsere Klima- und Nachhaltigkeitsziele erreichen wollen – in Deutschland aber auch EU-weit, nicht zuletzt mit Blick auf den European Green Deal.“
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