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News, Aktuelles Thema

acatech im Bayerischen Landtag: Die Mobilität der Zukunft ist vernetzt

Parlamentarisches Frühstück zur Mobilität der Zukunft am 1. Juni 2017 im Bayerischen Landtag (Foto: acatech)

München,

2. Juni 2017

Bei einem Parlamentarischen Frühstück im Bayerischen Landtag informierten am 1. Juni Kirstin Hegner (UnternehmerTUM) und Gunnar Heipp (Münchner Verkehrsgesellschaft) über Wege in die Mobilität der Zukunft.

 

Überfüllte Straßen, zugeparkte Vororte oder schlechte Luftqualität:  Kirstin Hegner fasste zusammen, warum eine Mobilitätswende notwendig und von den Bürgerinnen und Bürgern gewollt ist. Die Geschäftsführerin des Digital Hub Mobility beim Zentrum für Innovation und Gründung an der TU München (UnternehmerTUM GmbH) erläuterte in ihrem Impulsvortrag, wie die  Bevölkerung zu neuen Mobilitätsangeboten steht. Kirstin Hegner skizzierte den Weg, den das Gründerzentrum UnternehmerTUM einschlägt, um neuen Mobilitätsideen zum Durchbruch zu verhelfen: „Der Digital Hub bringt kleine und mittelständischen Unternehmen, Großunternehmen, Start-ups, Kapitalgeber und Forschung zusammen, um gemeinsam die deutsche Mobilitätsindustrie digital zu transformieren“, so Hegner. Beim UnternehmerTUM profitieren Start-ups vom Ausbildungs-Know-how der TU München, werden bei Unternehmensgründungen unterstützt, können mit etablierten Technologieunternehmen kooperieren und Wagniskapital einwerben.

 

Wie sich ein klassisches Verkehrsunternehmen zu einem modernen Mobilitätsdienstleister entwickelt, erläuterte den Abgeordneten Gunnar Heipp. Der Bereichsleiter Strategische Planungsprojekte der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) beschrieb die Integration von Fahrrad, privaten wie gemeinschaftlich genutzten Autos, Elektromobilität, Güterlogistik und die Verkehrsangebote Dritter in die Mobilitätsangebote der MVG. In Richtung Politik regte Heipp an, dass Land und Kommunen Mobilitätsangebote und –infrastrukturen innovationsfreundlich,  technologieoffen und mit Augenmaß regulieren. Keine Regulierung sei genauso wenig richtig wie eine Überregulierung.

 

Abgeordnete aller Fraktionen betonten, dass bei neuen Ansätzen der Mobilität der ländliche Raum nicht vergessen wird. Einigkeit herrschte auch in der Auffassung, dass das aktuelle Investitionsvolumen von Bund und Ländern im Mobilitätsbereich nicht ausreiche, um den Herausforderungen im Mobilitätsbereich angemessen zu begegnen.

 

acatech unterstützt parlamentarische und politische Gremien in Anhörungen, Workshops und Fachgesprächen. Dort stellt die Akademie die Ergebnisse und Empfehlungen interdisziplinärer Projekte vor. Das Themenspektrum reicht dabei von den technologischen Voraussetzungen für die Energiewende über die Zukunft der industriellen Produktion bis hin zu den Auswirkungen der Digitalisierung.