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acatech Festveranstaltung mit Bundeskanzler Olaf Scholz

acatech Präsident Jan Wörner bedankt sich bei Bundeskanzler Olaf Scholz für seine Festrede bei der acatech Festveranstaltung 2022.
acatech Präsident Jan Wörner bedankt sich bei Bundeskanzler Olaf Scholz für seine Festrede (Foto: acatech/Ausserhofer)

Berlin, 18. Oktober 2022

Bundeskanzler Olaf Scholz hielt am 18. Oktober 2022 anlässlich der Festveranstaltung der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) in Berlin eine Festrede über Innovationspolitik. Die weiteren Rednerinnen und Redner des Abends vertieften das Thema am Beispiel der Energieversorgung und verdeutlichten wie zentral das Ziel einer strategischen Souveränität für Deutschland und seine weltweiten Partner ist.

Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften zeichnet sich dadurch aus, dass sie   Innovationen von der Idee bis zur Anwendung durchdenkt und Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft an einen Tisch bringt.
– sagte Bundeskanzler Olaf Scholz anlässlich der acatech Festveranstaltung

Die Abschrift der Rede ist hier zu finden.

acatech Präsident Jan Wörner skizzierte in seiner Rede aktuelle Herausforderungen der Innovationspolitik: „Deutschland muss gemeinsam mit seinen europäischen und weltweiten Partnern strategische Souveränität erreichen, die Sicherheit, Resilienz und Nachhaltigkeit umfasst. Diesen Dreiklang erreichen wir nur durch Innovation. Wir brauchen resiliente Wertschöpfungs- Liefer- und Innovationsnetzwerke ohne einseitige Abhängigkeiten. Dabei muss die Maxime sein, dass wir ausrüsten statt aufrüsten – und zwar in internationaler Partnerschaft. Nationaler Egozentrismus und Autarkiestreben helfen nicht weiter.“

Wege aus der Energiekrise

Wie empfindlich einseitige Abhängigkeiten auf Deutschland und seine Bevölkerung zurückfallen können, zeigt sich aktuell besonders deutlich an der Energiekrise. In zwei Impulsen vertieften die Rednerinnen des Abends daher Fragen strategischer Souveränität am Beispiel der Energieversorgung. Marie-Luise Wolff, Vorsitzende des Vorstands der ENTEGA AG und Präsidentin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. hob hervor: „Die hohen Energiepreise sind eine erhebliche Belastung für Haushalte und Wirtschaft. Es ist daher gut, dass die Bundesregierung bereits zahlreiche Entlastungsmaßnahmen ergriffen hat. In der Krise dürfen wir jedoch auch den Klimaschutz nicht aus den Augen verlieren. Ganz im Gegenteil: Ein konsequenter Ausbau der Erneuerbaren Energien hilft uns nicht nur, unabhängig von fossilen klimaschädlichen Energieträgern zu werden, sondern trägt auch dazu bei, die Energiepreise nachhaltig zu senken. Die Bundesregierung muss deshalb dringend alle Hemmnisse für den Erneuerbaren-Ausbau aus dem Weg räumen.“

Veronika Grimm, Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Universität Erlangen-Nürnberg und Wirtschaftsweise erläuterte, dass sich die Abhängigkeit der EU von Energieimporten aus Drittstaaten deutlich verringern ließe – aktuell läge diese noch bei über 50 Prozent. Sie führte aus: „Durch den Wegfall der russischen Gaslieferungen wird die Versorgungslage bis weit ins Jahr 2024 angespannt bleiben. Die EU-Mitgliedsstaaten müssen gemeinsam das Energieangebot stärken und gleichzeitig durch Effizienzbemühungen Energie einsparen. Ausreichend Gas für die Industrie wird es nur geben, wenn die Haushalte ihren Verbrauch reduzieren und auch die Gasverstromung so weit wie möglich reduziert wird. Es sollten daher alle verfügbaren Kohlekraftwerke an den Markt und auch der Weiterbetrieb der Atomkraftwerke darf kein Tabu sein. Denn der Ausbau der Erneuerbaren Energien kann nicht schnell genug für Entspannung am Strommarkt sorgen. Die ambitionierten Ausbaupfade für die Erneuerbaren, der Ausbau der Energienetze und der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft werden aber der Schlüssel dafür sein, bei der Energiewende schnell wieder auf Kurs zu kommen. Der im Koalitionsvertrag angestrebte Kohleausstieg 2030 ist erreichbar, wenn der Zubau von Gaskraftwerken gelingt, die perspektivisch mit Wasserstoff betrieben werden.“

Ziel Zukunft und der Weg dahin

„Deutschland braucht nicht nur ein gemeinsam getragenes Zukunftsbild, sondern muss auch einen Weg definieren und gemeinsam beschreiten“, forderte acatech Präsident Reinhard Ploss. Dafür biete acatech nicht nur eine breite beratende Plattform aus Wissenschaft und Unternehmen, sondern bringe auch konkrete Innovationsvorhaben auf den Weg. Mit dem Mobility Data Space, der KI-Plattform Lernende Systeme und dem Deutschland Hub der Gaia-X Initiative stelle acatech Strukturen bereit, in denen gemeinschaftliche Datenräume und ein digitaler Wandel nach europäischen Rechts- und Wertevorstellungen möglich werden. „Gleichzeitig brauchen wir in Deutschland ein Klima des Aufbruchs und der Freude am Ausprobieren: Wir müssen voranschreiten, lernen und wenn notwendig korrigieren, Zukunft entsteht nicht in der Enge, wenn wir früh überall Grenzen setzen. Auch die Regulierung technologischen Fortschritts sollte ein lernendes System sein, das Chancen ermöglicht, aber Missbrauch oder Fehlentwicklungen effizient entgegenwirkt“, so Reinhard Ploss.

Doch nicht nur die Politik sei gefragt durch strategische Innovationspolitik Handlungsräume zu schaffen. „Jeder muss mitmachen“ ist das Credo, dass Reinhard Ploss den Gästen der Festveranstaltung mit auf den Weg gibt. „Der Weg in die Zukunft ist Verhandlungssache. Lassen Sie uns aktiv bleiben. Lassen Sie uns Zukunft selbstbestimmt gestalten.“

Impressionen des Abends

Konzerthaus Berlin am Abend der acatech Festveranstaltung 2022
© acatech/Ausserhofer
Bundeskanzler Olaf Scholz spricht bei der acatech Festveranstaltung 2022 über Innovationspolitik.
© acatech/Ausserhofer
© acatech/Ausserhofer
© acatech/Ausserhofer
Festsaal des Konzerthaus Berlin
© acatech/Ausserhofer
Gäste der acatech Festveranstaltung 2022
© acatech/Ausserhofer
Konzerthaus Berlin
© acatech/Ausserhofer
acatech Vizepräsident Christoph M. Schmidt auf der acatech Festveranstaltung 2022
© acatech/Ausserhofer
acatech Präsidiumsmitglied Frank Riemensperger auf der acatech Festveranstaltung 2022
© acatech/Ausserhofer
Bühne des Festsaals des Konzerthaus Berlin
© acatech/Ausserhofer
acatech Präsident Jan Wörner (links) und Bundeskanzler Olaf Scholz (rechts) auf der acatech Festveranstaltung 2022
© acatech/Ausserhofer
Gäste der acatech Festveranstaltung 2022
© acatech/Ausserhofer

Fotos: acatech/David Ausserhofer

Schlagwörter

acatech Festveranstaltung | Digitale Transformation | Energiewende | Strategische Souveränität | Wasserstoff

  • Kontakt

    Christoph Uhlhaas
    acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
    Leiter Kommunikation, Medien + Politik, Mitglied der Geschäftsleitung (Stellvertretung)
    Medien und Politik
    Tel.: +49 89 520309-60
    uhlhaas@acatech.de

  • Publikation

    20 Jahre Zukunft. Von der Invention zur Innovation

    Cover Impuls Versorgungssicherhei

    Welche Auswirkungen hat der Ukrainekrieg auf die Energiepreise und Versorgungssicherheit in Europa? (Impuls)

    Titelbild zur Publikation Impulse zur Innovationspolitik 2021+

    Impulse zur Innovationspolitik 2021+

    Titelbild der Publikation "Digitale Souveränität"

    Digitale Souveränität – Status quo und Handlungsfelder

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