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Holzbasierte Bioökonomie – Treiber innovativer Technologien

iStockphoto / georgeclerk

Hintergrund

Das Konzept der Bioökonomie hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen, da es zur Bewältigung globaler Herausforderungen wie Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Nahrungsmittelversorgung beitragen kann. Es spielt somit eine Rolle bei der Erreichung der Nachhaltigkeitsziele, „Sustainable Development Goals“ (SDG) der Vereinten Nationen, die diese im Rahmen ihrer Agenda 2030 im Jahr 2015 formuliert haben. Dies spiegelt sich auch in nationalen Strategien viele Länder wider – wie etwa der „Nationalen Bioökonomie-strategie“ der Bundesregierung vom Januar 2020. Auch Bundesländer haben oder entwickeln eigene Strategien.

Unter Bioökonomie wird im Allgemeinen die Transformation von einer auf fossilen Rohstoffen basierenden Wirtschaftsweise hin zu einer biobasierten, nachhaltigen Wirtschaftsweise verstanden. Nachwachsende Rohstoffe aus Forst-, Land- und Meereswirtschaft bilden somit eine entscheidende Grundlage der Bioökonomie. In einer weiter gefassten Definition zähIen hierzu auch das Wissen über biologische Prinzipien und Strukturen sowie deren Übertragung und Nutzbarmachung für andere (Technik)-Bereiche.

Das Hauptprodukt der Forstwirtschaft ist Holz, das nach Masse und Volumen der bedeutendste nachwachsende Rohstoff weltweit ist. Die stoffliche Nutzung von Holz hat eine sehr lange Tradition. Das Cluster Forst und Holz ist für Deutschland von großer wirtschaftlicher Bedeutung und trägt insbesondere im ländlichen Raum zu Wertschöpfung und Beschäftigung bei – Massivholz für den Holzbau, Holzwerkstoffe zum Beispiel in der Möbelindustrie oder die Papier- und Zellstoffherstellung. Neben diesen klassischen Produkten gilt es auch innovative Anwendungsfelder voranzubringen, die zu einer Diversifizierung und gegebenenfalls höheren Wertschöpfung beitragen können: Zu nennen sind der verstärkte Einsatz von Holz in Verbund- und Leichtbau wie zum Beispiel im Transportbereich oder in Bioraffinerien. Hierbei entstehen aus Lignocellulose Grundchemikalien. Durch die Substitution fossiler und energieintensiv hergestellter Materialien wie Stahl oder Verpackungen auf Petrochemie-Basis kann Holz einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Angesichts einer sich verändernden Zusammensetzung der Wälder hin zu einem größeren Mischwaldanteil wird bereits heute der vermehrte stoffliche Einsatz von Laubholz untersucht. Aber auch Prozesseffizienz sowie die mehrfache stoffliche Nutzung in sogenannten Kaskaden spielen angesichts begrenzter Ressourcen eine wichtige Rolle. Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Additive Fertigung und Designwissenschaften können Produkt- und Prozessentwicklung im Hinblick auf Simulation oder Wiederverwendbarkeit unterstützen. Dies befördert den Austausch über Sektorengrenzen hinweg in Wertschöpfungsnetzwerken, sichert zukunftsträchtige Arbeitsplätze auch im ländlichen Raum und kann zu einer kreislauforientierten Bioökonomie beitragen.

Ziele

Ziel des vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Verbundprojekts von acatech und TU Dresden ist es, den Ist-Zustand der holzbasierten Bioökonomie in Deutschland zu analysieren sowie insbesondere neue innovative Technologien und Produkte auf Holzbasis aus aktuellen Forschungs-ergebnissen aufzuzeigen. Hierfür sind vor allem als Modellregionen Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen zu betrachten. Es sollen Hemmnisse in der Praxiseinführung identifiziert und in einer acatech POSITION insbesondere Handlungsoptionen für die Umsetzung und den Ausbau einer nachhaltigen Bioökonomie dargelegt werden. Dabei sind Vor- und Nachteile unter Einbeziehung der Gesellschaft zu benennen und zu bewerten.

Mitglieder der Projektgruppe

  • Dr. Michael Duetsch
    UPM Biochemicals Business
  • Prof. Dr. Peter Fratzl
    Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung (MPIKG)
  • Prof. Dr. Edeltraud Günther
    UNU-FLORES
  • Prof. Dr. Frank Miletzky
    Papiertechnische Stiftung (PTS)
  • Dr. Denny Ohnesorge
    Hauptverband der deutschen Holzindustrie und Kunststoffe verarbeitenden Industrie und verwandter Industrie- und Wirtschaftszweige e.V.
  • Prof. Dr. Klaus Richter
    Technische Universität München (TUM)
  • Wolfgang Schäfer
    Verband Holzbau Baden-Württemberg
  • Dr. Dirk Scheer
    Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
  • Dr. Jörg Schweinle
    Thünen-Institut für Waldwirtschaft
  • Prof. Dr. Ute Seeling
    Berner Hochschule (HAFL), Schweiz
  • Dr. Andreas Steffen
    Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH
  • Anemon Strohmeyer
    Verband der deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V. (VHI)
  • Prof.i.R. Dr. Alfred Teischinger
    Universität für Bodenkultur (BOKU), Wien
  • Prof. Dr.-Ing. Daniela Thrän
    Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ),
    Deutsches Biomasseforschungszentrum (DBFZ)
  • Prof. Dr.-Ing. André Wagenführ
    Technische Universität Dresden
  • Prof. Dr.-Ing. Matthias Zscheile
    Bioeconomy Cluster Management GmbH (BCM), Technische Hochschule Rosenheim

Schlagwörter

Bioökonomie | Holz | Innovation | Klimaschutz | Kreislaufwirtschaft | Nachhaltigkeit | Rohstoffe

  • Projektlaufzeit

    06/2020 — 11/2022

  • Projektleiter

    Prof. Dr.-Ing. André Wagenführ

    Projektkoordination

    Dr. Christine Metz-Schmid
    acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
    Wissenschaftliche Referentin
    Tel.: +49 89 520309-839
    metz-schmid@acatech.de

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    Energie und Ressourcen

Meldungen

München, 24. September 2025

Fit gegen Feuer – was brennt in der Stadt?

acatech Präsident Jan Wörner, Daniela Thrän (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung), André Wagenführ (TU Dresden), Anemon Strohmeyer (Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e. V.) und Moderator Martin Bimmer (acatech) [v.l.n.r.]. (Foto: acatech)

München, 17. Februar 2023

Holzbasierte Bioökonomie – Treiber für innovative Technologien?

Alle Meldungen

Publikationen

Cover der Publikation Holzbasierte Bioökonomie

Holzbasierte Bioökonomie. Nachhaltig, zirkulär, klimaresilient

Veröffentlicht: 29. November 2022

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