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LAUFENDES PROJEKT

Sprecher und Koordinator

Prof. em. Dr. Weingart Peter

Prof. em. Dr.
Peter Weingart

Universität Bielefeld

Sprecher

Prof. Dr. rer. nat. habil. Dr. h. c. Hüttl Reinhard F.

Prof. Dr. rer. nat. habil. Dr. h. c.
Reinhard F. Hüttl

acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

Sprecher

Prof. Dipl.-Chem. Wormer Holger

Prof. Dipl.-Chem.
Holger Wormer

Technische Universität Dortmund

Wiss. Mitarbeiter

 Wenninger Andreas

Andreas Wenninger

Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Akademienprojekts
TU München

Ansprechpartner

Dr. Weitze Marc-Denis

Dr.
Marc-Denis Weitze

Leiter Themenschwerpunkt Technikkommunikation
acatech Geschäftsstelle

T: +49 (0)89/52 03 09-50
weitze@acatech.de

Weiterführende Informationen

Blog: Wissenschaftskommunikation hoch 3

Projekt "Zum Verhältnis zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Medien" (Phase 1)

Leitfaden für Stellungnahmen zur Politik- und Gesellschaftsberatung

Kommunikation zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Medien (Phase 2): Bedeutung, Chancen und Risiken der sozialen Medien

Status des Projekts:

laufend

Laufzeit:

04/2015 bis 12/2016

Zuordnung:

Themenschwerpunkt Technikkommunikation
Kooperationsprojekte der Akademien

 

Hintergrund und Ziele

 

Wissenschaft und Journalismus gehören zu den Eckpfeilern einer demokratischen Gesellschaft. Sie informieren Politik und Gesellschaft, stärken Bildung und Wissen der Bevölkerung und regen demokratische Diskurse an. Wie aber funktioniert der Austausch zwischen Wissenschaft, Journalismus und Gesellschaft? In einem zweijährigen Projekt „Zum Verhältnis zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Medien“ entwickelte ein Expertenkreis Empfehlungen ‚Zur Gestaltung der Kommunikation zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und den Medien‘.

 

In einer zweiten Projektphase wird der Fokus nun auf Social Media gerichtet. Das Potenzial der sozialen Medien und Netzwerke für die Wissenschaftskommunikation ist hoch. Der flexible Wechsel zwischen Kommunikator- und Rezipienten- bzw. Nutzerrolle wird grundsätzlich möglich. Gleichzeitig verschränken sich öffentliche und private Kommunikation. Massenmedial verbreitete Informationen können nun weitergeleitet, aber auch verändert und kommentiert werden.

 

Zentrale Frage des Projekts ist, wie sich die speziellen Eigenschaften sozialer Medien auf die Kommunikation wissenschaftlicher Inhalte und ihre Erstellung auswirken. Dabei sollen die Chancen der neuen Technologien (z.B. Vergrößerung der Reichweite, Ausweitung der Beteiligung, Interaktivität) genauer abgeschätzt werden, aber auch spezifische Risiken (z.B. mangelnde Qualitätskontrolle, Desinformation, Mainstreaming oder auch Fragmentierung) identifiziert und bewertet werden. Zum Arbeitsauftrag gehört auch ein Überblick über den internationalen Forschungsstand zu diesem Fragenkomplex, speziell mit Blick auf die Wissenschaftskommunikation.

 

 

Arbeitsweise

 

Die Sozialen Medien als Untersuchungsgegenstand des Projekts entwickeln sich rasant. Zugleich ist der Forschungsstand zu ihrem Einfluss auf die Wissenschaftskommunikation noch sehr lückenhaft. In den Sozialen Medien sind zahlreiche Wissenschafts-kommunikatoren sowie Wissenschaftsblogger aktiv, die in die Diskussion einzubeziehen sind. Die Akademiengruppe trägt dieser Dynamik ihres Themas mit einer dialogorientierten Arbeitsweise Rechnung:

  • Im ersten Schritt entwickelt die Arbeitsgruppe einen Untersuchungsrahmen, den sie anhand von beauftragten Expertisen über den Forschungsstand anhand der vorliegenden empirischen Befunde überprüft und festigt.
  • Mit zwei Expertenanhörungen im Juni und Dezember 2015 möchte die Arbeitsgruppe ihre Untersuchung vertiefen.
  • Am 18. März 2016 stellte die Arbeitsgruppe ihre Zwischenergebnisse in einem öffentlichen Workshop zur Diskussion.
  • Auf dieser Basis erarbeitet die Arbeitsgruppe schließlich ihre abschließenden Ergebnisse, die voraussichtlich im Dezember 2016 veröffentlicht werden.

Mitglieder der Projektgruppe

Mitglieder der Projektgruppe

  • Heidi Blattmann
    Wissenschaftspublizistin und ehemalige Ressortleiterin Wissenschaft, Neue Zürcher Zeitung
  • Dr. Elisabeth Hoffmann
    TU Braunschweig
  • Prof. Dr. Reinhard F. Hüttl
    acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
  • Prof. Dr. Otfried Jarren
    Universität Zürich
  • Prof. Dr. Carsten Könneker
    Karlsruher Institut für Technologie
  • Nicola Kuhrt
    Deutsche Apotheker Zeitung (DAZ.online)
  • Prof. Dr. Martin Lohse
    Universität Würzburg
  • Prof. Dr. Sabine Maasen
    TU München
  • Prof. Dr. Christoph Neuberger
    LMU München
  • Prof. Dr. Alfred Pühler
    Universität Bielefeld
  • Dr. Evelyn Runge
    Martin Buber Society, The Hebrew University of Jerusalem
  • Prof. Dr. Dietram A. Scheufele
    University of Wisconsin–Madison
  • Prof. Dr. Jule Specht
    FU Berlin
  • Prof. Dr. Peter Weingart
    Universität Bielefeld
  • Prof. Dipl.-Chem. Holger Wormer
    TU Dortmund

Workshop am 18. März 2016

 

Expertisen im Rahmen des Akademienprojekts

Expertisen im Rahmen des Akademienprojekts

 

Jan-Hinrik Schmidt / Universität Hamburg:

Soziale Medien als Intermediäre in der Wissenschaftskommunikation

 

Klaus Beck, Leyla Dogruel / FU Berlin:

Ökonomische Perspektiven des Wissenschaftsjournalismus und der Wissenschaftskommunikation

 

Henning Lobin / Universität Gießen:

Künftige technische Rahmenbedingungen der digitalen Medien

 

 

Bei diesen Texten handelt es sich um Entwürfe der im Rahmen des Akademienprojekts beauftragten Expertisen. Die Texte bildeten die Grundlage für die eingeladenen Kommentare auf dem Workshop ‚Bedeutung, Chancen und Risiken der sozialen Medien für die Wissenschaftskommunikation‘ am 18. März 2016 in Berlin.

 

 

Kommende Termine

Publikationen

acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (Federführung, gemeinsam mit der BBAW für die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften), Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften (Hrsg.)

Zur Gestaltung der Kommunikation zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und den Medien. Empfehlungen vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen

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